Theater und Orchester Heidelberg
April
25
Heute

Im
Fokus

Hier gibt es das Stückemarkt-Programm auf einen Blick >

Am Königsweg

Premiere verpasst? Nächste Vorstellungen am 02., 04. und 07. Mai!

Für die koreanischen Gastspiele beim Stückemarkt suchen wir noch Helferinnen und Helfer aus Heidelberg und Umgebung, die koreanisch sprechen und Zeit und Lust haben, vom 26. bis einschließlich 29. April das Festivalteam zu unterstützen. Theatererfahrung ist nicht notwendig, spannende Einblicke hinter die Kulissen garantiert!
Bei Interesse meldet Euch bei Fabian Appelshäuser unter 06221-5835612 oder stueckemarkt@theater.heidelberg.de

4월 26일 부터 29일 까지 하이델베륵 Stückemarkt에서 게스트 공연을 하는 한국팀을 위해 통역해 주실분을 찾습니다.
극장에서의 경험은 필요없으며 한국어와 독일어를 하시고 시간과 관심이 있으신 분들은 Fabian Appelshäuser에게 연락 주시기 바랍니다.

연락처 06221-5835612 또는 stueckemarkt@theater.heidelberg.de

도와주실 분을 찾습니다! − Helfer gesucht!

Die Dance Company Nanine Linning / Theater Heidelberg tourt mit der Wiederaufnahmeproduktion Khôra im April und Mai erstmals in den Niederlanden.

Nach dem Auftakt in Eindhoven Anfang April stehen bis 10. Mai noch Vorstellungen in Utrecht, Heerlen und Rotterdam auf dem Tourplan. Khôra steht exemplarisch für das multimediale Tanzschaffen Nanine Linnings. Auf den gleichnamigen naturphilosophischen Begriff Platons aufbauend, setzt sich das Tanzstück synästhetisch mit dem Ursprung allen Seins auseinander. Getragen von einer sinnlichen Choreografie stehen die Tänzer im Mittelpunkt eines innovativen Raumkonzepts, das sich durch ein stetig wandelndes Bühnenbild, suggestive Projektionen und essbare Kostüme in einem künstlerisch vielschichtigen Design verwirklicht. Der Zuschauer partizipiert an der Gemeinschaft dieses mehrdimensionalen Kosmos und erhält bei entsprechender Voucher-Vorbestellung ein Glas Sekt in spektakulärer Darbietung durch die Tänzer.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Khôra mit den einzelnen Gastspielterminen.

Ensemble; Foto Annemone Taake

Ensemble in Khôra; Foto Annemone Taake

Khôra auf Gastspieltour in den Niederlanden +
»Spannende Geschichte über Liebe und Revolution in einem totalitären Staat« Interview mit Regisseurin Natascha Kalmbach zur Premiere von Wir am 08. April >
Das Festivalportal von nachtkritik.de zum Stückemarkt ist online! >

Shakespeare in Music

Do 07.06.2018
20.30 Uhr
Dicker Turm, Schloss Heidelberg

Der Vorverkauf läuft!

Deutsches Theater Berlin, Burgtheater Wien, Maxim Gorki Theater, Theater Basel und viele mehr zu Gast beim 35. Heidelberger Stückemarkt.

Das Theater Heidelberg sucht zur Erweiterung des Extra-Chores sehr gute Sängerinnen und Sänger, die Lust haben, bei spannenden Musiktheaterproduktionen gemeinsam mit einem professionellen Ensemble auf der Bühne zu stehen.

Der Extra-Chor ist an zwei bis vier Produktionen pro Spielzeit beteiligt und fester Bestandteil unseres Hauses. Voraussetzungen sind Notenkenntnisse, Begeisterung für die Bühne und Gesangserfahrungen.
Geleitet wird der Extra-Chor von Chordirektorin Ines Kaun. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich unter ines.kaun@heidelberg.de bei ihr zu melden.

Sängerinnen und Sänger gesucht! +

Beben von Maria Milisavljevic im Rennen um den Mülheimer Dramatikerpreis

Einladung zu den renommierten Mülheimer Theatertagen NRW

Mit Beginn der Spielzeit 2018|19 übernehmen die Dramaturgin Ulrike Schumann und der Kulturmanager Thomas Böckstiegel die Leitung der Musiktheatersparte am Theater und Orchester Heidelberg

Das neue Team will die Gestaltung des Spielplans sowie die Aufstellung des Ensembles nach gemeinsamen Ideen gleichberechtigt entwickeln und umsetzen. Mit dieser Neuausrichtung reagiert das Theater Heidelberg auch auf aktuelle bundesweite Forderungen nach enthierarchisierenden Leitungskonzepten an subventionierten Bühnen.
Die bisherigen beruflichen Schwerpunkte von Ulrike Schumann und Thomas Böckstiegel ergänzen sich dabei hervorragend.

Foto Sebastian Bühler

Foto Sebastian Bühler

Ulrike Schumann hat nach langjähriger Tätigkeit als Opern-Dramaturgin, seit 2008 in leitender Funktion, an den Theatern Bonn und Osnabrück Konzepte miterarbeitet für Produktionen verschiedener Epochen. Dazu zählen neben dem gängigen Repertoire Ur- und Zweitaufführungen, u. a. im Rahmen der Reihe für Experimentelles Musiktheater »bonn chance!«, sowie Wiederentdeckungen von durch die Nationalsozialisten verfemten Komponisten und Werken. Ein besonderes Anliegen sind Ulrike Schumann zudem spartenübergreifende Projekte und die Wiederentdeckung der Operette für das Repertoire, denn, so Ulrike Schumann: »Operette ist mitnichten die angestaubte und etwas miefig gewordene Heile-Welt-Schnulze, als die sie in vielen Köpfen verankert ist. Operette war vor 100 Jahren das, was heute manchmal die Comedy sein kann: der tagesaktuelle Spiegel von Politik und Gesellschaft mit unterhaltenden Mitteln. Das kann Operette auch heute!«
Ulrike Schumann wünscht sich ein Musiktheater, das »barrierefrei für alle Menschen, egal welchen Alters, funktioniert, ihre Neugier weckt und wachhält, ein Musiktheater, das im besten Sinne herausfordert – nämlich die Lust, sich auf Ungewöhnliches und Neues genauso einzulassen wie sich am Bekannten zu erfreuen. Ich höre immer, dass man sich auf Opernbesuche vorbereiten muss wie auf ein Seminar. Warum? Nur, weil man nicht jedes gesungene Wort verstehen kann? Aber es gibt doch soviel mehr, was einen Opernabend ausmacht, und die Musik ist die wunderbarste wortloseste Sprache, die zu uns Menschen sprechen kann!«

Foto Sebastian Bühler

Foto Sebastian Bühler

Thomas Böckstiegel begann seine Theaterlaufbahn beim renommierten Kunst- und Theaterfestival RuhrTriennale, zunächst in der Dramaturgie, später im künstlerischen Management. Anschließend führte ihn sein Weg an das Theater Dortmund, das Aalto-Theater Essen und zuletzt an die Bühnen der Stadt Wuppertal, wo er ein hochkarätiges Opernensemble mit Intendant Berthold Schneider aufbaute, welches durch Kritikerumfragen und internationale Wettbewerbstitel mehrfach ausgezeichnet wurde. Als Gastdozent für Kulturmanagement war er u. a. an der Ruhr-Universität Bochum tätig und gibt regelmäßig Workshops und Vorsingtrainings für Sänger*innen. Im Juni 2018 ist er Jurymitglied des Internationalen Haydn-Wettbewerbs für Gesang in Österreich. In seiner Dozententätigkeit legt er besonderen Wert auf die Vermittlung von Inhalten: »Der Reichtum des Operngesangs liegt in einer Konstellation, in der sich die Schönheit der Stimmen und die Dramatik der Handlung gegenüberstehen. Jedes Duett, jede Arie zeugt davon, dass dramatische Personen immer auch eine lebendige Geschichte tragen, die sich durch die technische Exzellenz ihres Gesangs allein nicht erschließt.«
Mit Blick auf die Arbeit in Heidelberg sagt Thomas Böckstiegel: »Theater verbindet Menschen seit jeher. Unsere Arbeit muss darauf abzielen, die Kunstgattung ›Oper‹ auch für kommende Generationen spannend und attraktiv zu machen. Im Auditorium eines Theaters sollen sich alle sozialen Schichten, alle Altersgruppen und Nationalitäten spiegeln können. Meine Vision für die Oper in Heidelberg beinhaltet deshalb auch, den europäischen Gedanken in unserer Theaterarbeit zu stützen und zu stärken. Internationale Vernetzung, der Austausch und die Kooperation mit anderen Opernhäusern, Theatern und Festivals sollen unserem Publikum das facettenreiche Spektrum des Musiktheaters eröffnen sowie den guten Ruf unseres Theaters weit über die Grenzen der Stadt hinaus transportieren.«

Die kommende Spielzeit 2018|19 wurde noch von ihrem Vorgänger Heribert Germeshausen konzipiert, inhaltliche neue Schwerpunkte kommen dann zunächst punktuell, ab 2019|20 kontinuierlich zum Tragen, der ersten eigenverantwortlich geplanten Spielzeit des neuen Teams. Slawische und englische Oper soll ins Blickfeld rücken, ungewöhnliche Musiktheaterprojekte zeigen, dass Oper niemanden ausschließt, sondern jeden Musik und Theater liebenden Menschen ansprechen kann. Angedacht ist gemeinsam mit dem Jungen Theater spartenübergreifendes Musiktheater für junge Menschen. Die Heidelberger Tradition der Ur- und Erstaufführungen sowie Wiederentdeckungen wird auch unter dem neuen Team fortgeführt. Ebenso das Barockfestival Winter in Schwetzingen, das sich dann der deutschen Barockoper zuwenden wird. Die Rhein-Main-Neckar-Region bietet vielfache Möglichkeiten im Rahmen einer geplanten Exzellenzinitiative mit jungen talentierten Sänger*innen der verschiedenen Hochschulen in Kontakt zu kommen und einen wertvollen Beitrag durch geplante Kooperationen zur Ausbildung einer neuen Theatergeneration zu leisten.

Ulrike Schumann und Thomas Böckstiegel übernehmen 2018|19 die Operndirektion +
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