Woyzeck

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Kassenöffnungszeiten am Fastnachtsdienstag

Am Fastnachtsdienstag, 28. Februar, öffnet die Theaterkasse regulär um 11 Uhr, schließt aber bereits um 14 Uhr. Am Mittwoch ist die Kasse wieder zu den üblichen Öffnungszeiten für Sie da.
Natürlich können Sie außerhalb der Kassenöffnungszeiten Ihre Karten jederzeit online über den Webshop des Theaters und Orchesters Heidelberg buchen.


Iberoamerika geht weiter!

Nimby | Not in my backyard, die Koproduktion mit dem Colectivo Zoológico aus Santiago de Chile, wird im am 01., 02., 03. und 05. April nochmals im Zwinger1 zu sehen sein. Der RNZ-Kritiker fand das Stück einen »lockeren, satirisch beißenden Abend«. Der Vorverkauf läuft!

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Foto Annemone Taake

Von der Geburt zum Tod. Vortragsreihe zu Morgen und Abend

Eine »kongeniale« Inszenierung mit einem »bestens aufgelegten« Philharmonischen Orchester (FAZ), eine »überragende Ensembleleistung des Heidelberger Theaters und eine unbedingt erlebenswerte Produktion« (RNZ) − mit viel Beifall ist die Premiere von Georg Friedrich Haas‘ Morgen und Abend nicht nur von der Presse, sondern auch vom Publikum aufgenommen worden.

Einigen der existenziellen Fragen, die Romanvorlage und Oper beim Leser und Hörer aufwerfen können, soll im Rahmen einer Vortragsreihe nachgegangen werden. Jeweils im Anschluss an die Opernvorstellung (Dauer ca. 90 Minuten) werden ausgewählte Persönlichkeiten über Themen wie Abschiednehmen und Nahtoderfahrung sprechen sowie über künstlerische Aspekte des hochgelobten Romans von Jon Fosse. Anschließend ist das Publikum zur Diskussion eingeladen.

05. März 2017, Vortrag von Martina Reister-Ulrichs, stellv. Dekanin der Evangelischen Kirche in Heidelberg, und von Andreas Rosar, Regisseur/City-Pastoral Katholische Kirche der Stadt Luzern, über christliche Jenseitsvorstellungen sowie Abschiednehmen und Trauerarbeit

10. März 2017, Vortrag von Rechtsanwalt Dr. Stephan Harbarth, MdB, zum Thema Sterbehilfe

10. April 2017, Vortrag von Dr. Markus Wettstein, Universität Heidelberg, Psychologisches Institut/Psychologische Alternsforschung, über das Altern und die Vorbereitung auf den Tod

Karten für alle Vorstellungstermine an der Theaterkasse, unter 06221 5820 000 oder online im Webshop.

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Zusatzplätze: Ab sofort wieder Karten für das 3. Kammerkonzert erhältlich

Beim 3. Kammerkonzert am 05. März steht mit Franz Schuberts Streichquintett C-Dur D 956 eines der berühmtesten und bedeutendsten Werke der Kammermusikliteratur auf dem Programm. Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Heidelberg musizieren gemeinsam mit Cellist und Artist in Residence Julian Steckel am Cello. Auf dem Programm steht außerdem Schuberts Violinsonate A-Dur D 574.

Das Kammerkonzert ist seit längerem ausverkauft, die Nachfrage hält aber an − deshalb geben wir ab sofort Zusatzplätze in den Vorverkauf. Karten erhalten Sie an der Theaterkasse, Theaterstraße 10, unter 06221 58 20 000 oder online im Webshop.

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Cellist Julian Steckel; Foto Annemone Taake

¡Adelante! Rückblick und Resolution

Die Bilanz des iberoamerikanischen Festivals ¡Adelante! fällt äußerst positiv aus: 21 Theaterabende aus 10 Ländern sowie 28 weitere Veranstaltungen – Gespräche, Diskussionen, Konzerte, eine Ausstellung und Partys – bot das Festival seinen gut 8.100 Besuchern. Die Festivalleitung um den Intendanten Holger Schultze kann eine Gesamtauslastung von 97,53 % verzeichnen und freut sich besonders über die große Neugier und Offenheit der Zuschauer, von denen auch die zahlreichen angeregten Diskussionen zeugten.

¡Adelante! zeigte deutlich, wie sehr Theatermachen in Lateinamerika vom Streben der Künstler bestimmt wird, für eine demokratische und friedvolle Welt zu kämpfen, und wie stark auch hierzulande der Wunsch ist, voneinander zu lernen sowie gemeinsam die Zukunft zu gestalten. So verfassten und unterzeichneten am letzten Festivaltag im Rahmen eines Netzwerk-Brunchs Künstler und Theaterschaffende aus insgesamt elf Ländern eine Resolution, in der sie gemeinsam Stellung beziehen für die Notwendigkeit einer offenen Gesellschaft:

»Wenn das Fundament demokratischer Werte ins Schwanken gerät, braucht es deutliche Stellungnahmen für die Notwendigkeit einer offenen Gesellschaft. Die jüngsten politischen Entwicklungen weltweit sind angesichts globaler Migrationsbewegungen geprägt von Feindseligkeiten und In-Fragestellung demokratischer Grundwerte.
Wir – Theaterschaffende, Künstler*innen, Kulturpolitiker*innen und Journalist*innen aus zehn iberoamerikanischen Ländern und Deutschland – setzen mit dem iberoamerikanischen Festival ¡Adelante! ein deutliches und sehr bewusstes Zeichen für interkulturelles und grenzüberschreitendes Denken. Wir müssen mit unserer Kunst Widerstand leisten gegenüber dem öffentlichen Druck von Populisten, rechtsextremen Parteien und Gruppierungen.
Demokratie und Freiheit gibt es nur dann, wenn genug Menschen für sie eintreten.«

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