Theater und Orchester Heidelberg
Foto Annemone Taake

Konzert

1. Kammerkonzert

Wolfgang Amadeus Mozart Sonate G-Dur KV 301
Ludwig van Beethoven Violinsonate G-Dur op. 30,3
Henryk Wieniawski Polonaise brillante A-Dur op. 21
Pantscho Haralanow Wladigerow Lied op. 21 und Rhapsodie ›Vardar‹ op. 16

Henryk Wieniawski lebt von 1835–80, ist polnischer Herkunft und gilt als der bedeutendste Violinvirtuose seiner Zeit. Seine Musik ist technisch anspruchsvoll, er schreibt sie zunächst für seine eigenen Konzerte. Voller ausdrucksstarker Ideen ist auch seine 1870 entstandene Polonaise brillante op. 21. Außerhalb Bulgariens ist sein Werk noch wenig verbreitet: Pantscho Haralanow Wladigerow. Der Komponist lebt von 1899–1978 und lässt sich vornehmlich von Volksliedern seiner Heimat inspirieren. Die Rhapsodie Vardar (1928) zum Beispiel hat in Bulgarien den Rang eines Klassikers und gilt als sein Meisterwerk.

Pressestimmen

  • »Unglaubliche Intensität« titelt die Rhein-Neckar-Zeitung (04.11.2017) zum 1. Kammerkonzert, bei dem Rezensent Simon Scherer mit Valya Dervenska und Nadja Watscheva-Höbarth eine »Idealbesetzung für die charakteristischen Geigentöne« ihres Bulgarischen Landmanns Pantscho Haralanow Wlagiderow erlebte. Die Intensität ihres Spiels habe die Luft im Alten Saal »beinahe elektrisiert«, »unendlich viel Emotion« habe die Violonistin gezeigt. Qualitäten als »Teufelsgeigerin«, die sich die hohen technischen Anforderungen aber nie habe anmerken lassen, habe Valya Dervenska in Henryk Wieniawskis »Polonaise brillante« demonstriert, dabei aber neben Rasanz auch »die Vielschichtigkeit ihrer kraftvoll entstehenden Klänge«. »Packendes Spiel« hätten die Instrumentalistinnen in Beethovens 8. Sonate gezeigt, im langsamen Satz sei für »jede Gefühlsfaser der richtige Ausdruck« gefunden worden. »Das Publikum war ganz aus dem Häuschen.«