Theater und Orchester Heidelberg
Foto Annemone Taake

Konzert

2. Kammerkonzert

Robert Schumann Klaviertrio Nr. 3 g-Moll op. 110
Reinhold Moritzewitsch Glière 4 Stücke für Kontrabass und Klavier op. 9 und 32
André Caplet Divertissement für Harfe solo
Claude Debussy Danse sacrée et danse profane für Harfe und Streichquintett
Maurice Ravel Introduction et Allegro für Harfe, Streichquartett, Flöte und Klarinette

»Es ist originell, durch und durch voller Leidenschaft, besonders das Scherzo, das einen bis in die wildesten Tiefen mit fortreißt«, schreibt Clara Schumann über das Klaviertrio g-Moll op. 110 ihres Mannes. Dennoch fühlt sich Robert Schumann in seinen letzten Lebensjahren als Komponist zunehmend unverstanden. Zu Papier bringt er es im Herbst 1851 – es ist seine dritte und letzte Komposition für diese Instrumentalformation. Gleichzeitig ist das Klaviertrio mit seinem Wechsel zwischen emotionaler Schwere und angedeuteter Heiterkeit das düsterste. Von impressionistischen Klangfarben geprägt ist der weitere Verlauf des Programms – mit Werken von Reinhold Glière, André Caplet und Claude Debussy. Dessen Danse sacrée et danse profane für Harfe und Streichquintett entstanden 1905 im Auftrag der Harfenbaufirma Erard. Ganz profan sind sie wie eine klingende Werbung für den Verkauf des neuen Modells chromatischer Harfen – und sollten tatsächlich deren Vertrieb beschleunigen. Maurice Ravels Introduction et Allegro für Harfe, Streichquartett, Flöte und Klarinette beschließen den kammermusikalischen Vormittag.

Termin

So 21 Januar
11.00 Uhr > Alter Saal

2. Kammerkonzert

Werke von Schumann, Glière, Caplet, Debussy und Ravel für Klaviertrio, Kontrabass und Klavier, Harfe solo, Harfe und Streichquintett sowie Harfe, Streichquartett, Flöte und Klarinette

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