Theater und Orchester Heidelberg
Dirigent Christoph Altstaedt; Foto P. Gwiazda

Konzert

4. Philharmonisches Konzert

Arnold Schönberg Verklärte Nacht op. 4 für Streichorchester
Johannes Brahms Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15

Arnold Schönbergs Sextett Verklärte Nacht sorgt in der Jury des Wiener Tonkünstlervereins bei erster Begutachtung für Stirnrunzeln – und doch wird es das populärste Werk des Komponisten. Schließlich gilt es als erstes Kammermusikstück mit Programm – denn es greift ein Liebesgedicht gleichnamigen Titels von Richard Dehmel auf. Erst 25 Jahre war Arnold Schönberg alt, als er sich von Dehmels Dichtung sowie von seiner Liebe zu Mathilde von Zemlinsky zur Komposition inspirieren ließ. Die Uraufführung von Verklärte Nacht fand 1902 statt. Zur Aufführung kommt die vom Komponisten in späteren Jahren eingerichtete Fassung für Streichorchester.
Gespannte Erwartung herrscht im Januar 1859 im Hoftheater zu Hannover. Ein junger Mann aus Hamburg, Mitte 20, sitzt am Konzertflügel: Johannes Brahms ist angetreten, sein Erstes Klavierkonzert der Öffentlichkeit zu präsentieren. Am Pult steht sein Freund, der Geiger und Dirigent Joseph Joachim. Die Presse berichtet: »Das gegenwärtige Concert war nun wieder ein solches, in dem eine neue Composition zu Grabe getragen wurde – das Concert des Herrn Johannes Brahms.« Brahms ist tief getroffen – aber sein Konzert hat die ersten vernichtenden Kritiken locker überlebt und zählt längst zu den Meisterwerken des 19. Jahrhunderts.

Termin

Mi 13 Dezember
20.00 Uhr > Stadthalle | 19.15 Uhr Einführung

4. Philharmonisches Konzert

Werke von Schönberg und Brahms; Klavier Alexander Lonquich, Leitung Christoph Altstaedt

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