Theater und Orchester Heidelberg
Constantin Trinks; Foto Dirk Guldner

Konzert

5. Philharmonisches Konzert

Peter Ruzicka Fünf Bruchstücke für Orchester
Richard Strauss Vier letzte Lieder
Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Im Schweizer Exil macht sich Richard Strauss 1948 an die Vertonung einiger Gedichte, die er von Anfang an als Orchesterlieder konzipiert. Mit Eichendorffs Im Abendrot beginnt er am 06. Mai. Es folgen drei Gedichte des erst zwei Jahre zuvor mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichneten Hermann Hesse. Am 20. September ist mit September das letzte dieser Lieder vollendet. Als Zyklus gedacht waren sie zunächst nicht. Außerdem waren viel mehr »letzte Lieder« nach Texten von Hesse und Eichendorff geplant – aber vollendet hat Strauss nur diese vier.
Für Robert Schumann war sie eine »griechisch schlanke Maid zwischen zwei Nordlandriesen « – Beethovens 4. Symphonie. Entstanden ist sie im Jahr 1806 zwischen der Komposition der monumentalen Dritten und der Fünften, der Schicksals-Symphonie. Neben diesen zwei symphonischen »Nordlandriesen« hat die Vierte eine eher zurückhaltende und klassizistische Anmutung. Schließlich ist sie kleiner in ihren Dimensionen sowie in der Orchesterbesetzung. Dennoch hat die »schlanke Maid« kraftvolle Züge – und erprobt die Extreme.
Die Fünf Bruchstücke von Peter Ruzicka, die das Programm eröffnen, wurden 1988 uraufgeführt und tragen deutliche Züge symphonischer Charaktersätze.

Termin

Mi 21 Februar
20.00 Uhr > Stadthalle | 19.15 Uhr Einführung

5. Philharmonisches Konzert

Werke von Ruzicka, R. Strauss und Beethoven; Sopran Alexandra Lubchansky, Leitung Constantin Trinks

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