Theater und Orchester Heidelberg
Probenfoto von Sebastian Bühler

Schauspiel

Arsen und Spitzenhäubchen

Komödie in drei Akten von Joseph Kesselring

Deutsch von Helge Seidel

Empfohlen ab 16 Jahren

New York 1941 – ein Häusermeer voll von Lasterhöhlen und Verbrecherschlupfwinkeln. Das wahre Sündenbabel. Doch mittendrin eine Oase des Friedens: das alte Haus der Schwestern Brewster. Niemand wird an dieser Tür abgewiesen. Manche bleiben für immer. Abby und Martha Brewsters Teestunden sind berühmt. Marthas Quittenmarmelade, Kekse und Holunderwein nicht minder. Pfarrer Harper und die Polizisten des Viertels genießen die Gegenwart der frommen und liebenswerten alten Damen, die sich um ihren verrückten Neffen Teddy kümmern, der sich für Präsident Roosevelt hält. Auch Mortimer, Teddys Bruder und Elaine, die Tochter des Pfarrers, haben hier ihr Glück gefunden. Alles scheint friedlich und selig – doch an diesem Abend durchstöbert Mortimer durch Zufall die Fenstertruhe im Haus. Er war auf der Suche nach wichtigen Unterlagen und stößt auf das furchtbare Geheimnis seiner Tanten, das ihn fast den Verstand verlieren lässt. Ein Massenmörder, ein falscher Arzt, ein Verrückter, der sich für den Präsidenten der USA hält – um es mit Dr. Harper zu sagen: »Wenn doch Europa auf einem anderen Stern läge!«

Zum dritten Mal inszeniert Milan Peschel in Heidelberg! Der beliebte Film- und Theaterschauspieler und Regisseur brachte 2015 überaus erfolgreich Die Kassette von Carl Sternheim im Alten Saal heraus, laut Echo Online »ein kleines Wunder«.

Termine

Mi 4 Juli
19.30–22.00 Uhr > Marguerre-Saal

Arsen und Spitzenhäubchen

Komödie in drei Akten von Joseph Kesselring

Fr 13 Juli
Zum letzten Mal
19.30–22.00 Uhr > Marguerre-Saal | 18.45 Uhr Einführung

Arsen und Spitzenhäubchen

Komödie in drei Akten von Joseph Kesselring

Termine ausblenden
Änderungen vorbehalten

Besetzung

Bilder


Videos

Arsen und Spitzenhäubchen

Trailer von Thimo Hehl

Pressestimmen

  • Milan Peschel verquirle Kesselrings Krimikomödie munter mit Filmklassikern und -mythen: »Ein Fest für Cineasten!« schreibt Volker Oesterreich in der Rhein-Neckar-Zeitung (09.04.2018). Der »Könner aus Castorfs ehemaligem Volksbühnenstall« lasse hier »lauter schöne Schnurren ins Kraut schießen«, wisse, wie man Fremdtexte mit der Originalvorlage »geschickt durch den inszenatorischen Fleischwolf« drehe, das Ensemble »auf Trab« halte, eine Live-Kamera »wirkungsvoll« einsetzen könne. »Herrlich« findet der Kritiker, wie auch das Theater selbst zum Thema gemacht werde und freut sich nebenbei über die ein oder andere Anspielung auf Heidelberger Verhältnisse.