Nina Wurman (Musik), Maria Magdalena Wardzinska (Katharina); Foto Annemone Taake
Foto Annemone Taake
Schauspiel

Bist Du sicher, Martinus?

Fr 21.04.2017, 20.00 Uhr
  • Die Tischreden der Katharina Luther, geborene von Bora
    Theaterprojekt nach einer »ungehaltenen Rede« von Christine Brückner

  • Beginn: 20.00 Uhr
  • Dauer: 1 Stunde und 10 Minuten
  • Peterskirche

Das Bild Katharina von Boras wurde vor allem durch Martin Luther geprägt. Das war symptomatisch für die Wahrnehmung von Frauen als historische Persönlichkeiten. In einem Klassiker der Frauenliteratur hat Christine Brückner Frauen aus der Geschichte das Wort gegeben, darunter auch der Frau des Reformators, um nachträglich für Gerechtigkeit zu sorgen. In unterschiedlichen Szenen richtet Katharina das Wort an ihren so bedeutenden Mann und stellt ihm ihre Sichtweise auf das Leben und den Glauben dar. Der über dreißig Jahre alte Text, erschienen zum letzten großen Lutherjubiläum, vermittelt auch heute noch Geist und Witz.

Ein Beitrag des Theaters Heidelberg zum Reformationsjubiläum 2017.
Eine Kooperation von Theater und Orchester Heidelberg und Universitätsgemeinde, Peterskirche.

Gewählter Termin

Fr 21.04.2017, 20.00 Uhr

Bilder

Maria Magdalena Wardzinska (Katharina), Foto Annemone Taake
Nina Wurman (Musik), Maria Magdalena Wardzinska (Katharina); Foto Annemone Taake
Maria Magdalena Wardzinska (Katharina); Foto Annemone Taake
Nina Wurman (Musik), Maria Magdalena Wardzinska (Katharina); Foto Annemone Taake
Maria Magdalena Wardzinska (Katharina); Foto Annemone Taake
Nina Wurman (Musik); Foto Annemone Taake
Maria Magdalena Wardzinska (Katharina); Foto Annemone Taake
Maria Magdalena Wardzinska (Katharina); Foto Annemone Taake
Maria Magdalena Wardzinska (Katharina); Foto Annemone Taake
Nina Wurman (Musik), Maria Magdalena Wardzinska (Katharina); Foto Annemone Taake

Videos

Bist Du sicher, Martinus?

Trailer von Thiemo Hehl

Pressestimmen

  • „Das ist mehr als Theater“, zeigt sich Markus Mertens im Mannheimer Morgen (13.04.2017) beeindruckt, mit „welch archaischer Kraft Maria Magdalena Wardzinska ihre Katharina schreien und toben, moralisieren und weinen, philosophieren und verzweifeln lässt“, ihr zur Seite Nina Wurman als „kongeniale Mitspielerin am Kontrabass“, die „die Kraft des Abgesangs noch potenziert“. Der Abend würde freilegen, wie Luther über seiner Arbeit den Bezug zu seiner Familie, ja zur Welt verloren habe. Regisseurin Jessica Weisskirchen habe ihre Inszenierzung zu „weit mehr als einem Monolag aus feministischer Perspektive auf eine Überfigur“ gemacht: „Das macht diesen Abend so gut.“

     

    Das Publikum komme Maria Magdalena Wardzinska und Nina Wurman auf der Empore der Peterskirche sehr nahe, die Inszenierung von Jessica Weißkirchen wirke »wie ein Kammerspiel«, schreibt Ingeborg Salomon in der Rhein-Neckar-Zeitung (10.04.2017). Nach »70 Minuten Textmarathon« mit Musik sei zwar nicht alles gesagt, aber das »Publikum hat einen amüsanten Einblick in Ess- und Schlafzimmer des berühmten Reformators erhalten«. Das der Abend ein wenig an »Luthers Lack kratze«, wirke inmitten der Jubiläumsfeierlichkeiten »ziemlich entspannend«. »Dem Publikum gefiels, am Schluss gab es herzlichen Applaus für so viel geballte Frauenpower.«