Theater und Orchester Heidelberg
Foto Ovidiu Zimcea

Schauspiel

Die Antigone des Sophokles

von Bertolt Brecht

Internationale Koproduktion

Im Streit um den Thron von Theben haben sich die Königssöhne Eteokles und Polyneikes gegenseitig umgebracht. Nun hat Kreon, der neue König, Eteokles als Verteidiger der Stadt ehrenvoll bestatten lassen. Die Beerdigung der Leiche des Angreifers Polyneikes verbietet er dagegen bei Todesstrafe. Davon unbeeindruckt, versucht Antigone ihren Bruder Polyneikes gemäß den traditionellen religiösen Vorschriften zu bestatten, damit der Leichnam nicht von wilden Tieren zerfleischt wird. Durch diesen Akt zivilen Ungehorsams stellt sie sich gegen das geltende Recht. Unverzüglich spricht Kreon das Todesurteil aus, obwohl Antigone die Verlobte seines Sohnes Hämon ist. Auf der Grundlage der Übersetzung von Friedrich Hölderlin hat Bertolt Brecht 1948 die antike Tragödie aktualisiert: Nicht ein höheres Schicksal vernichtet den Menschen, sondern das Schicksal des Menschen ist der Mensch.

Bei dieser vom Land Baden-Württemberg geförderten internationalen Koproduktion arbeiten Theater aus drei europäischen Ländern zusammen: das Deutsche Staatstheater Temeswar, das Nationaltheater Luxemburg, die Ruhrfestspiele Recklinghausen, eines der renommiertesten Theaterfestivals in Deutschland, das Theater Heidelberg sowie TARTproduktion Stuttgart. Mit dabei ist Steffen Gangloff aus dem Heidelberger Schauspielensemble in der Rolle des Hämon. Hier wird die Inszenierung vom 31. Januar bis 03. Februar 2018 im Alten Saal zu sehen sein.

Besetzung

Bilder


Partner und Sponsoren

  • Internationale Koproduktion mit dem Deutschen Staatstheater Temeswar, den Ruhrfestspielen Recklinghausen und dem Nationaltheater Luxemburg
    In Koproduktion mit TARTproduktion
    Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg