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Probenfoto mit Namwon Huh (Tamino) von Annemone Taake
Musiktheater

Die Zauberflöte

Di 18.07.2017, 19.30 Uhr
  • Zum letzten Mal in dieser Spielzeit!
  • Mit Einführung
    18.45 Uhr
  • Große Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart

  • Libretto von Emanuel Schikaneder

    In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

  • Beginn: 19.30 Uhr
  • Dauer: ca. 2 Stunden und 50 Minuten, eine Pause
  • Marguerre-Saal

Die Welt hat sich geteilt: Die Reiche der Königin der Nacht und des Sarastro liegen im Streit und kämpfen um die Macht über die junge Generation. Diese dagegen treibt die Liebe. Tamino erträumt sich die Liebe an einem Bild Paminas, die er im Auftrag der Königin aus den Fängen Sarastros befreien soll; Pamina entflammt, als sie nur von Tamino erzählt bekommt; und dessen Begleiter Papageno tröstet sich mit bunten Vögeln über die Sehnsucht nach einer Gefährtin hinweg. Auf ihrem Weg aber verwirren sich die Bilder von Gut und Böse. Die Königin, eben noch liebende Mutter, wird zur rachsüchtigen Herrscherin; Sarastro, Entführer Paminas, präsentiert sich als weiser Mentor, der seine Weisheit doch nicht lebt. Am Ende müssen die Jüngeren ihre eigene Wahrheit jenseits der Doktrin der Älteren finden.

Eine Werkeinführung der Musiktheater-Dramaturgin Merle Fahrholz können Sie hier anhören.

Ein Meisterwerk und gleichzeitig die populärste Oper überhaupt: Seit Generationen gilt Die Zauberflöte als der ideale Einstieg in die Welt der Oper. Für junge Menschen der Klassenstufen 5 und 6 bieten wir an drei Vormittagen mit Erzähl mal, (Papa)geno! eine spezielle einstündige Fassung an mit Sängern, Orchester und originalem Bühnenbild (Premiere 11. Juni 2017).

Aufgrund der großen Nachfrage geben wir ab sofort zwei Termine in der Spielzeit 2017|18 in den vorgezogenen Vorverkauf. Karten für die Wiederaufnahme am Freitag, 15.09.2017 um 19.30 Uhr sowie für die Nachmittagsvorstellung am Sonntag, 08.10.2017 um 15 Uhr erhalten Sie ab sofort an der Theaterkasse, Theaterstraße 10, unter 06221 58 20 000 oder online im Webshop.

Gewählter Termin

Di 18.07.2017, 19.30 Uhr

Bilder

Rinnat Moriah (Königin der Nacht), Namwon Huh (Tamino), Irina Simmes (Pamina), Wilfried Staber (Sarastro); Foto Susanne Reichardt
Namwon Huh (Tamino); Foto Susanne Reichardt
Ipča Ramanović (Papageno); Foto Annemone Taake
Polina Artsis (Zweite Dame), Hye-Sung Na (Erste Dame), Namwon Huh (Tamino), Carolyn Frank (Dritte Dame), Irina Simmes (Pamina); Foto Susanne Reichardt
Rinnat Moriah (Königin der Nacht); Foto Annemone Taake
Namwon Huh (Tamino), James Homann (Sprecher), Zachary Wilson, Adrien Mechler, David Otto (Priester); Foto Susanne Reichardt
Namwon Huh (Tamino); Foto Annemone Taake
Namwon Huh (Tamino); Foto Susanne Reichardt
Irina Simmes (Pamina), Anselm Staber (Ein Knabe), Ipča Ramanović (Papageno); Foto Susanne Reichardt
Wilfried Staber (Sarastro), Opernchor und Extrachor; Foto Annemone Taake
Rinnat Moriah, (Königin der Nacht), Wilfried Staber (Sarastro), Opernchor und Extrachor; Foto Susanne Reichardt
Irina Simmes (Pamina), Rinnat Moriah (Königin der Nacht); Foto Susanne Reichardt
Irina Simmes (Pamina), Rinnat Moriah (Königin der Nacht); Foto Susanne Reichardt
Ks. Winfrid Mikus (Monostatos), Irina Simmes (Pamina); Foto Susanne Reichardt
Ipča Ramanović (Papageno); Foto Susanne Reichardt
Anselm Staber, Hannes Düker, David Link (Drei Knaben), Irina Simmes (Pamina); Foto Susanne Reichardt
David Link (Einer der Drei Knaben); Irina Simmes (Pamina), Namwon Huh (Tamino); Foto Susanne Reichardt
Ipca Ramanovic (Papageno), Regine Sturm (Papagena); Foto Susanne Reichardt
Hye-Sung Na (Erste Dame), Rinnat Moriah (Königin der Nacht), Wilfried Staber (Sarastro), Opernchor und Extrachor; Foto Susanne Reichardt
Irina Simmes (Pamina), Namwon Huh (Tamino), Opernchor und Extrachor; Foto Annemone Taake

Videos

Die Zauberflöte

Trailer von Thiemo Hehl

Pressestimmen

  • »Schöne Bilder und klare Strukturen« zeige die Inszenierung, dazu eine Ausstattung »wie aus dem Bilderbuch«, so Matthias Roth in der Rhein-Neckar-Zeitung (26.09.2016). »Aufhorchen« lasse vor allem die musikalische Seite: Irina Simmes (mit »edlem Glanz und feinen Nuancen«), Namwon Huh (»strahlend hell«), Rinnat Moriah (mit »flexiblem und kernigem Koloratursopran«) und Ipca Ramanovic (mit »heiterer Leichtigkeit«) bildeten gemeinsam mit den »gut besetzten Nebenrollen« ein »zauberhaftes Ensemble«. Vor allem nehme aber das Orchester unter GMD Elias Grandy für sich ein: Der Klang sei »transparent und luzide, leicht durchhörbar und von jeder Art von Kleister bereinigt. Ein Knaller.«

     

    Von einem »umjubelten Erfolg beim Premierenabend« berichtet Hans-Günter Fischer im Mannheimer Morgen (26.09.2016). Ein »kleines Kunststück« sei Maximilian von Mayenburg mit einer Inszenierung gelungen, die Theaterzauber biete und grundsätzliche philosophische Fragen stelle. Ohne die Oper neu zu erfinden, setze der Regisseur »neue, frische, kräftige Akzente«. Das Philharmonische Orchester habe unter GMD Elias Grandy eine »gestenreiche Klangsprache« entwickelt.

     

    Für die Opernwelt 11/2016 besuchte Wibke Roloff eine Vorstellung und bemerkt, GMD Elias Grandy stünde in Heidelberg »ein junges, fähiges und selten homogenes Solistenensemble zur Verfügung«, heraus ragten Rinnat Moriah als Königin der Nacht und Ipca Ramanovic als Papageno. In der Inszenierung gäbe es »viel zu lachen«, die Bühne sei »pittoresk«, zugleich liege immer »eine Prise Ironie in der Luft«: »Ein höchst vergnüglicher, stringent inszenierter Abend, der sich so schnell nicht müde laufen dürfte«.

     

    Eckhard Britsch bemerkt auf theaterpur.net (25.09.2016), das Regieteam habe eine »klare und überzeugende, szenische Sprache« gefunden. Eine »bemerkenswert gute Partiturdeutung« liefere das »sehr präsente« Philharmonische Orchester Heidelberg unter GMD Elias Grandy ab: »Knapp in der Diktion, plastisch in der Klangsprache, pointiert in den Zuspitzungen«. Den »heftigen Premierenbeifall« habe sich auch das Sängerensemble verdient.

     

    Im Opernfreund.de (27.09.2016) schreibt Ludwig Steinbach, das Regieteam habe eine »ansprechende, zeitlos anmutende« Inszenierung für alle Altersstufen mit »viel Liebe und Sinn für Poesie« auf die Bühne gebracht. Sowohl dem Auge als auch dem Intellekt würden viel geboten. Eine »glänzende Leistung« bescheinigt der Kritiker GMD Elias Grandy und dem »bestens disponierten Philharmonischen Orchester Heidelberg«.

     

    Eine »bildmächtige Inszenierung« und eine »interessante und über weite Strecken stimmige Sicht auf die Oper« habe Maximilian von Mayenburg hier vorgelegt, schreibt Thomas Weiss im Darmstädter Echo (28.09.2016). Auch die musikalische Seite habe »ihre Meriten«, das Orchester zeige unter GMD Elias Grandy eine »beachtliche Leistung«, die jungen Stimmen des Ensembles, vor allem von Irina Simmes (»lyrische Intensität«) und Namwon Huh (»farbenreicher Schmelz«) begeisterten.