Theater und Orchester Heidelberg
Foto Kalle Kuikkaniemi

Tanz

Dusk

von Nanine Linning

    Uraufführung

    PremiereSa 11.11.2017, 19.30–20.30 Uhr 18.45 Uhr Einführung Marguerre-Saal+

An der Schwelle zwischen Ende und Neubeginn liegt ein Ort der Dämmerung, an dem sich die Zeit unendlich zu dehnen und gleichzeitig unausweichlich abzulaufen scheint. Für die Verweildauer eines langen Moments verdichten sich Empfindungen, die an die äußersten Pole der menschlichen Gefühlspalette rühren. Diesem transzendenten Zustand zwischen Festhalten und Loslassen, zwischen tiefster Kontemplation und aufkeimender Hoffnung entspringt die Inspiration für Nanine Linnings neustes und vielleicht persönlichstes Stück. In unmittelbarer Direktheit fängt die Bewegung Empfindungen von Sehnsucht und Ehrfurcht vor dem Unumgänglichen ein. Dusk ist ein Tanzstück in seiner reinsten Form. Auf die Essenz konzentriert, vertraut es ganz dem intuitiven Wissen des Körpers. Die Persönlichkeiten der zwölf Tänzer führen die Choreografie, deren ganz eigene Erzählweise emotional erfasst werden will. Die poetischen Klänge Mahlers, vorgetragen vom Philharmonischen Orchester Heidelberg, bilden die musikalische Kulisse für das Stück, für das Nanine Linning erstmals mit dem Generalmusikdirektor Elias Grandy zusammenarbeitet.

Termine

Mi 6 Dezember
19.30–20.30 Uhr > Marguerre-Saal | 18.45 Uhr Einführung

Dusk

von Nanine Linning

Do 21 Dezember
19.30–20.30 Uhr > Marguerre-Saal | 18.45 Uhr Einführung

Dusk

von Nanine Linning

Weitere Termine
Fr 29 Dezember
19.30–20.30 Uhr > Marguerre-Saal | 18.45 Uhr Einführung

Dusk

von Nanine Linning

So 14 Januar
19.00–20.00 Uhr > Marguerre-Saal | 18.15 Uhr Einführung

Dusk

von Nanine Linning

Fr 19 Januar
19.30–20.30 Uhr > Marguerre-Saal | 18.45 Uhr Einführung

Dusk

von Nanine Linning

Sa 20 Januar
19.30–20.30 Uhr > Marguerre-Saal | 18.45 Uhr Einführung

Dusk

von Nanine Linning

Di 30 Januar
19.30–20.30 Uhr > Marguerre-Saal | 18.45 Uhr Einführung

Dusk

von Nanine Linning

Mo 5 Februar
19.30–20.30 Uhr > Marguerre-Saal

Dusk

von Nanine Linning

Di 6 Februar
19.30–20.30 Uhr > Marguerre-Saal

Dusk

von Nanine Linning

So 18 Februar
15.00–16.00 Uhr > Marguerre-Saal

Dusk

von Nanine Linning

So 4 März
19.00–20.00 Uhr > Marguerre-Saal

Dusk

von Nanine Linning

Sa 10 März
19.30–20.30 Uhr > Marguerre-Saal

Dusk

von Nanine Linning

Do 15 März
19.30–20.30 Uhr > Marguerre-Saal

Dusk

von Nanine Linning

So 1 April
19.00–20.00 Uhr > Marguerre-Saal

Dusk

von Nanine Linning

Sa 7 April
19.30–20.30 Uhr > Marguerre-Saal

Dusk

von Nanine Linning

Mi 18 April
19.30–20.30 Uhr > Marguerre-Saal

Dusk

von Nanine Linning

Sa 5 Mai
19.30–20.30 Uhr > Marguerre-Saal

Dusk

von Nanine Linning

Fr 6 Juli
19.30–20.30 Uhr > Marguerre-Saal

Dusk

von Nanine Linning

So 15 Juli
19.00–20.00 Uhr > Marguerre-Saal

Dusk

von Nanine Linning

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Änderungen vorbehalten

Besetzung

Bilder


Pressestimmen

  • Das Kulturmagazin des SWR-Fernsehens »Kunscht!« nahm die Dusk-Premiere zum Anlass, auf Nanine Linnings Heidelberger Zeit zurückzublicken. Den Beitrag von Sabine Willkop, gesendet am 16.11.2017 im SWR-Fernsehen, können Sie noch bis 29.12.2017 im Online-Angebot des SWR anschauen.

     

    Für den Deutschlandfunk berichtete Christian Gampert am 12.11.2017 in »Kultur heute« von der Premiere und Nanine Linnings Abschied von Heidelberg. Seinen Beitrag können Sie hier nachhören.

     

    An den Anfang ihres Abends habe Nanine Linning ein »schönes wie emotional dichtes Bild« gestellt, dem GMD Elias Grandy und das Philharmonische Orchester Heidelberg einen »kongenialen Tanzboden« bereitet hätten, so Ralf-Carl Langhals im Mannheimer Morgen (13.11.2017). Weitere »umwerfende Bilder« hätten gefolgt und der Abend würde auch deshalb in Erinnerung bleiben, weil er einen »Wendepunkt« in Linnings Werk markiere: hier finde die Choreografin über eine Reduzierung der Mittel »zu neuer Schlichtheit«. Selten sei das Thema des »Loslassens und Freigebens eines geliebten Menschen« so »intensiv und choreographisch so wenig plakativ« verhandelt worden wie hier. »Nicht süßlich schwelgend«, sondern »existentiell fordernd« und somit »in Harmonie« mit Linnings Bildern habe Grandy mit dem Orchester das Adagio aus Mahlers 9. Sinfonie gestaltet. Die »Ovationen« des Publikums seien voll berechtigt: »Hingehen!« lautet die Empfehlung des Rezensenten.

     

    Linning präsentiere einen getanzten Abschied in »puristischer Ästhetik«; hier zähle allein das »filigrane, vieldeutige Bewegungsvokabular« des Menschen, aus dem Linning »eine choreografische Textur in den Schattierungen der Abenddämmerung und der beginnenden Nacht webt«, zeigt sich Volker Oesterreich in der Rhein-Neckar-Zeitung (13.11.2017) beeindruckt. Zur Musik von John Adams zeige die Kompnie zunächst »pulsierende Lebenslust«, die einen »eigenwilligen Sog« entwickle und schließlich, begleitet von Pärt und Mahler, dem »Tod entgegen« strudele. Die sich aus der Gruppe lösenden Formationen präsentierten »berauschende Körperarbeit«, im fast leeren Raum feierten sie »im Bewusstsein der Endlichkeit« das Leben.

     

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