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Foto Annemone Taake
Schauspiel |

Romeo und Julia

Sa 27.06.2015, 20.30 Uhr
  • Premiere
  • von William Shakespeare

  • Aus dem Englischen von Thomas Brasch

  • Beginn: 20.30 Uhr
  • Dauer: 2 Stunden und 45 Minuten, eine Pause
  • Schlosshof, Schloss Heidelberg

Ein Mann, eine Frau, die größte Liebesgeschichte der Welt: An einem Sonntag lernen sie sich kennen, fünf Tage später bringen sie sich um – aber dazwischen erleben Romeo und Julia die aufregendste, schmerzhafteste, wunderschönste Zeit ihres Lebens. Dabei verhindern alleine ihre Nachnamen ihr Glück: Montague und Capulet heißen die beiden mächtigen Familienclans, die das Leben im italienischen Verona bestimmen und ihre Feindschaft auf offener Straße austragen. Romeo M. und Julia C. haben allerdings keine Ahnung, wen sie da gegenseitig vor sich haben, als sie sich auf einer Party das erste Mal begegnen – und sich unsterblich ineinander verlieben. Und weil sie ihre Liebe zueinander weder verdrängen noch rückgängig machen können, beginnt wider Vernunft und familiäre Autorität das Ringen um das Absolute ihrer Gefühle. Als Julia nach elterlichem Willen den Grafen Paris heiraten soll, spitzt sich die Lage der beiden dramatisch zu. Ein Scheintod soll sie vor der ungewollten Hochzeit schützen und die Flucht mit Romeo ermöglichen. Der Brief allerdings, der ihn in ihre Pläne einweihen soll, erreicht ihn nie. Von der berühmten Nachtigall über Duelle, Gift und Täuschung bis hin zum Ende zweier Menschen, die an sich glauben: Liebe als größter anzunehmender Mythos – im Heidelberger Schloss!

Gewählter Termin

Sa 27.06.2015, 20.30 Uhr, Premiere

Bilder

Ensemble; Foto Annemone Taake
Nicole Averkamp (Lady Capulet), Thomas Ziesch (Graf Paris); Foto Annemone Taake
Saskia Taeger (Amme), Josepha Grünberg (Julia); Foto Annemone Taake
Florian Mania (Tybalt), Hanns Jörg Krumpholz (Capulet); Foto Annemone Taake
Fabian Oehl (Benvolio), Vincent Doddema (Mercutio); Foto Annemone Taake
Martin Wißner (Romeo), Josepha Grünberg (Julia); Foto Annemone Taake
Martin Wißner (Romeo), Josepha Grünberg (Julia); Foto Annemone Taake
Martin Wißner (Romeo), Josepha Grünberg (Julia); Foto Annemone Taake
Martin Wißner (Romeo), Josepha Grünberg (Julia); Foto Annemone Taake
Andreas Seifert (Bruder Lorenzo), Josepha Grünberg (Julia); Foto Annemone Taake
Josepha Grünberg (Julia), Martin Wißner (Romeo), Andreas Seifert (Bruder Lorenzo); Foto Annemone Taake
Martin Wißner (Romeo), Josepha Grünberg  (Julia), Thomas Ziesch (Graf Paris); Foto Annemone Taake

Videos

Romeo und Julia

Trailer von Thiemo Hehl

Pressestimmen

  • In Anspielung auf das parallel laufende EM-Halbfinalspiel schreibt Volker Oesterreich in der Rhein-Neckar-Zeitung (11.07.2016), das »vielköpfige Ensemble, der rockige Sound, (…), eine auf Reim komm raus getrimmte Rap-Parodie oder das Versteckspiel nach der Nachtigall-und-Lerche-Liebesnacht tun ein Übriges dazu, aus diesem Abend ein erfreulicheres Ereignis zu machen, als es andere Public Viewer beim EM-Drama erleben«. Regisseur Markus Heinzelmann kenne die speziellen Gesetze des Open-Air-Theaters und stelle besonders die komödiantischen Aspekte der Vorlage in der Vordergrund.

     

    Im Mannheimer Morgen (09.07.2016) meint Martin Vögele, der Regisseur verquicke »lustvoll klassische und moderne Elemente« und verknüpfe »die Handlung mit reichlich Livemusik (gespielt von dem fabelhaften Dreier-Gespann Willi Haselbek, Erwin Ditzner und Michael Koschorreck)«. Fazit: »Bei allem Übermut und Witz gelingt es dem Ensemble, den Charakteren genug emotionale Tiefe und glaubwürdige verhängnisvolle Leidenschaftlichkeit zu verleihen, um diese Romeo und Julia-Inszenierung – mag man sie je nach persönlicher Disposition stellenweise auch etwas klamaukig finden – in einen so vergnüglichen wie dramatisch-berührenden Theaterabend zu verwandeln.

     

    Für die Rhein-Neckar-Zeitung (29.06.2015) berichtet Heribert Vogt von einem »stimmungsvollen Abend, an dem Action und Melancholie, Freude und Trauer sowie eben Liebe und Tod eng miteinander verwoben sind«. Gelungen sei die Platzierung der Bühne vor dem Bibliotheksbau wie auch der Wechsel zwischen Fecht- und Boxszenen, Akrobatik- und Tanzeinlagen sowie ruhigen Momenten, begleitet von Livemusik, die das Geschehen in die Gegenwart hole. Für den Kritiker ein »so unterhaltsames wie nachdenklich stimmendes Theatererlebnis« und auch »die Begeisterung der Zuschauer entlud sich noch in starkem Schlussapplaus«.

     

    »Actionreich und kurzweilig, zuweilen auch mit Humor und schließlich mit düsterer Tragik« werde »vor der grandiosen Kulisse des Schlosshofes« das Drama um Romeo und Julia erzählt, schreibt Michael Abschlag im Mannheimer Morgen (29.06.2015). Der klassische Plot werde »wie gewohnt mit viel Dynamik und Körpereinsatz umgesetzt« und auch der Raum und die Kulisse des Schlosses geschickt genutzt, das »Oszillieren zwischen Pathos und Alltagssprache, Vers und Prosa, Tragik und Witz« entfalte immer wieder Momente »herrlicher Komik«. »Witz und Dynamik« sorgten für einen »unterhaltsamen Abend«.

     

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