Theater und Orchester Heidelberg
Foto Annemone Taake

Konzert

Silvesterkonzert

Dmitri Schostakowitsch Festliche Ouvertüre op. 96 
Dmitri Schostakowitsch Walzer Nr. 2 aus der »Suite für Varieté-Orchester«
Aram Khatchaturian Auszüge aus der Sinfonischen Suite aus dem Ballet »Gajaneh«
Alexander Borodin Eine Steppenskizze aus Mittelasien
Peter I. Tschaikowsky Nussknacker-Suite op. 71a

Die Festliche Ouvertüre op. 96 von Dmitri Schostakowitsch eröffnet das Konzertprogramm zu Silvester und Neujahr mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Elias Grandy. Ein mitreißendes Programm, vornehmlich russischer Musik, wird geboten. Als rauschenden Auftakt zu einer festlichen Silvesternacht und zu einem heiter-besinnlichen Abend zu Neujahr, lässt sich die Musik von Peter Iljitsch Tschaikowsky mit der märchenhaften Nussknacker-Suite oder dem wirbelnden Säbeltanz des sowjetisch-armenischen Komponisten Aram Khatchaturian hören. Tschaikowskys Nussknacker-Suite mit ihren transparenten, aus der Musik mehrerer Kontinente inspirierten Tänzen, und von zahlreichen märchenhaften musikalischen Charakteren bevölkert, passt perfekt in die festlich-heitere Atmosphäre des Jahreswechsels. Der Säbeltanz wie auch das Adagio und Lezginka stammen aus dem Ballett Gajaneh von Aram Khatchaturian, das 1942 entstanden ist. Aram Khatchaturians Kompositionen sind von armenischen Volksweisen beeinflusst. Das sowjetische Zentralkomitee allerdings rügte ihn damals wegen seiner »formalistischen« Musik, was ihn in eine Schaffenskrise fallen ließ. Mit dem Ballett Spartakus kehrte 1956 der verdiente Erfolg für Katchaturian zurück. Mit einprägsamer Melodie schwingt der Walzer Nr. 2 von Schostakowitsch. Ursprünglich verfasst als Bestandteil der Suite für Varieté-Orchester beziehungsweise der Suite für Jazzorchester Nr. 2 überzeugt er auch als alleinstehendes Werk – nicht zuletzt als einprägsame Filmmusik in Stanley Kubricks Eyes Wide Shut. Nach Mittelasien entführt Alexander Borodins Steppenskizze. Borodin komponierte das Stück anlässlich des bevorstehenden 25. Herrscherjubiläums des Zaren Alexander (1880) als Beitrag zu einem Bühnenstück, in dem »lebende Bilder« großer Ereignisse aus der Regierungszeit des Zaren präsentiert werden sollten. Und so begleiten – bevor die Korken knallen – Melodien, Schwung und besinnliche Momente den Weg vom alten ins neue Jahr.

Termin

So 31 Dezember
18.00 Uhr > Stadthalle

Silvesterkonzert

Russische Musik zum Jahreswechsel

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