Zurück zur Startseite

News-Archiv

13. Mai 2015

Höhepunkt der Freundeskreis-Theatersaison

Für den Freundeskreis des Theaters und Orchesters Heidelberg steht in wenigen Tagen die große Theaterreise auf dem Programm. Nachdem die Theaterfreunde im vergangenen Jahr die Dance Company Nanine Linning/Theater Heidelberg nach Amsterdam begleitet hatten, reist am kommenden Freitag eine Gruppe von 16 Freundeskreismitgliedern zu einer viertägigen Theaterreise nach Budapest. Geplant sind eine Stadtführung, gemeinsame Abendessen und eine abendliche Schifffahrt auf der Donau.
Am Sonntag steht der gemeinsame Besuch des Vígszínház, eines der wichtigsten Theater des Landes, auf dem Programm. Dort sehen die Mitglieder des Freundeskreises Bertolt Brechts Dreigroschenoper in einer Inszenierung von Viktor Bodó, der den Heidelbergern sicher noch in Erinnerung ist: seine Inszenierung von Alfred Jarrys König Ubu war für den Theaterpreis DER FAUST nominiert – und im Oktober 2015 wird es ein Wiedersehen mit dem ungarischen Theatermacher im Marguerre-Saal geben: hier inszeniert er Ray Bradburys Fahrenheit 451.

Haben auch Sie Interesse an gemeinsamen Unternehmungen mit Theaterfreunden? Haben Sie Lust, Ihr Theater näher kennenzulernen und zu unterstützen? Neue Mitglieder im Freundeskreis des Theaters und Orchesters Heidelberg sind jederzeit willkommen. Hier finden Sie weitere Informationen.

12. Mai 2015

Herzlichen Glückwunsch, Katharina Andes!

Unsere Ausstattungsassistentin Katharina Andes hat den 8. Internationalen Mode- und Theaterförderpreis
»Prix Juste-au-Corps« gewonnen. Der Preis ist verbunden mit dem Auftrag für das Kostümbild von Venus and Adonis am Luzerner Theater mit einem Honorar von 10.000 CHF.
Mit seinem Wettbewerb schlägt das Luzerner Theater die Brücke zwischen Mode und Theater: Die Wettbewerbsteilnehmer, junge Designerinnen und Designer, hatten für Figuren aus der Oper La Bohème Kostüme entworfen. Aus 82 eingegangenen Bewerbungen wurden fünf Finalisten nominiert, die im Rahmen einer Galaveranstaltung ihre Kostüme einer internationalen Fachjury und der Öffentlichkeit präsentierten.

12. Mai 2015

Spielzeit 2015|16 vorgestellt

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten am Freitagmittag Intendant Holger Schultze, die Spartenleiter des Theaters und Orchester Heidelberg und der zukünftige Generalmusikdirektor Elias Grandy das Programm der Spielzeit 2015|16 vor. Das Theater und Orchester Heidelberg will auch in der kommenden Saison seine innovative und erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortsetzen, sich weiterhin in die Stadt und Region hinein öffnen und die internationale Vernetzung fortführen. Hier finden Sie eine erste Übersicht über den Spielplan 2015|16.

Auf dem Programm stehen 7 Musiktheaterpremieren (davon 1 Ur- und 1 Deutsche Erstaufführung), 11 Schauspielpremieren (davon 3 Uraufführungen), 5 Premieren im Jungen Theater (davon 2 Uraufführungen) und 2 Tanzpremieren als Uraufführungen. Es finden 5 Festivals statt: das beliebte Barock-Fest Winter in Schwetzingen, die 2. Tanzbiennale Heidelberg – ein Projekt der TANZallianz, Kooperation des UnterwegsTheaters und des Theaters und Orchesters Heidelberg – , der 33. Heidelberger Stückemarkt, die Heidelberger Schlossfestspiele sowie vom 17.-22. Juli 2016 die Schülertheatertage. 32 Konzerte erwarten die Musikliebhaber.

Neben den beliebten Philharmonischen Konzerten, den Bachchor-, Familien- und Piccolokonzerten gibt es als Novum die Lunchkonzerte, die auf einer Idee des neuen GMDs Elias Grandy basieren und zur Mittagszeit in den Orchestersaal einladen. Neu sind auch die Jugendkonzerte in der Stadthalle mit dem bekannten Moderator Malte Arkona.
Für die Philharmonischen Konzerte und die Kammerkonzerte bringt Elias Grandy vier junge Stars der Klassikwelt als »Artists in Residence« nach Heidelberg. Das Publikum bekommt so die Möglichkeit, die Künstler aus verschiedenen Perspektiven kennenzulernen und sie als ihre Heidelberger Solisten zu erleben.
Sein Heidelberger Konzert-Debüt gibt Grandy mit dem 1. Philharmonischen Konzert am 30. September; außerdem leitet er mit Mozarts Nozze die Figaro die erste Opernproduktion der Spielzeit. Regie führt Nadja Loschky, die ihren Heidelberger Mozart-Zyklus fortsetzt. Weitere Höhepunkte des Musiktheaters sind die Deutsche Erstaufführung von Didone abbandonata von Leonardo Vinci/Georg Friedrich Händel sowie die Uraufführung von Pym des »Komponisten für Heidelberg« Johannes Kalitzke. Mit beiden Werken werden die programmatischen Leitlinien der zuletzt vielfach ausgezeichneten Heidelberger Opernsparte fortgeführt. Anlässlich der Uraufführung von Pym veranstaltet die Heidelberger Opern- und Konzertsparte erstmals eine »Woche der zeitgenössischen Musik«, bei der neben Johannes Kalitzke mit Peter Ruzicka und Chaya Czernowin zwei weitere international renommierte Komponisten zu Gast sind. Lydia Steier, die gerade bei den Wiener Festwochen mit Jephta debütiert, führt bei Der fliegende Holländer Regie. Ferner stehen Hänsel und Gretel sowie La bohème auf dem Programm. Bei den Heidelberger Schlossfestspielen inszeniert Intendant Holger Schultze das Musical Kiss me, Kate im Schlosshof.

Das Schauspiel setzt im nächsten Theaterjahr einen Schwerpunkt auf das Thema Flüchtlinge. Für Stadt Land Flucht (Arbeitstitel) arbeiten die Theatermacher Anestis Azas und Prodromos Tsinikoris in einem Heidelberger Stadtprojekt mit Flüchtlingen zusammen. Eröffnet wird die Schauspielsaison mit Dea Lohers Unschuld, es inszeniert die junge und erfolgreiche Regisseurin Brit Bartkowiak. Holger Schultze führt auch bei Die Ratten Regie, dem „… vielleicht wichtigsten Beitrag Gerhart Hauptmanns zum modernen Welttheater“ (Hans Mayer). Wichtige Regisseure sind 2015|16 u. a. Viktor Bodó, Elias Perrig und Christian Brey. Der 33. Heidelberger Stückemarkt wird mit Lukas Linders Der Mann aus Oklahoma eröffnet, gerade ausgezeichnet mit dem AutorenPreis.

2016 ist Tanzjahr in Deutschland. Die Dance Company Nanine Linning / Theater Heidelberg zeigt mit der Uraufführung SILVER eine neue Arbeit von Nanine Linning, die das Zusammenspiel von Mensch und Maschine beleuchten wird. Weiterhin auf dem Programm steht Hieronymus B., im Bosch-Jahr 2016 außerdem auf Tournee in den Niederlanden und in Frankreich.
Auch im Musical Kiss me, Kate im Rahmen der Schlossfestspiele ist die Dance Company zu sehen. Und mit Unframed #3 bekommen die Tänzer wieder die Chance, eigene Arbeiten auf der Bühne zu präsentieren. Saison-Highlight ist die 2. Tanzbiennale Heidelberg: vom 22. bis 31. Januar 2016 sind Gastspiele renommierter Kompanien zu sehen, außerdem ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Workshops, Ausstellungen etc. Nach dem überaus großen Erfolg der 1. Tanzbiennale freut sich das Theater und Orchester Heidelberg sowie das UnterwegsTheater auf das neue Projekt der TANZallianz!

Das Junge Theater zeigt ein neues Märchen zur Weihnachtszeit. Diesmal ist im Alten Saal Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch nach Michael Ende zu erleben, ein Klassiker der Kinderliteratur. Bei den Schlossfestspielen bereiten 2016 die Streiche von Freund Till, genannt Eulenspiegel vielen Kindern ab 5 und ihren Familien Vergnügen. Bernhard Studlar, einer der wenigen deutschsprachigen Autoren, der auch für die Allerjüngsten schreibt, serviert diesmal die Uraufführung Mahlzeit für alle ab 4.

Auch die internationale Vernetzung des Theaters wird fortgeführt. Für ihre Uraufführung Pfirsichblütenglück über deutsch-chinesische Beziehungen recherchierte Gesine Schmidt mit Unterstützung des Goethe-Instituts in Deutschland und China. Das Junge Theater hat einen besonderen Partner gefunden: Der usbekische Regisseur Obib Abdurakhmanov inszeniert in Heidelberg Kleists Michael Kohlhaas. Im Gegenzug wird Franziska-Theresa Schütz am Youth Theatre Uzbekistan, Taschkent, die gleiche Fassung inszenieren. Beide Inszenierungen spielen in einem Bühnenbild des Deutschen Philipp Kiefer; die Musik entwirft der Usbeke Vitaly Aminov. Im Frühjahr 2016 sind Austauschgastspiele geplant. Auf Reisen geht neben der Dance Company auch das Musiktheater mit Le nozze di Figaro. Weitere Projekte unter dem Dach der ETC (European Theatre Convention) sind in Planung.

Das neue Spielzeitheft liegt ab Ende Mai an den Spielorten und an der Theaterkasse aus. Vorab könnnen Sie hier eine Textversion des Spielzeitheftes ansehen.

11. Mai 2015

Residenzkünstlerin des Choreographischen Centrums Heidelberg gewinnt Wettbewerb »les lendemains qui dansent«

Die 2011 von Natasa Frantzi und Alex Kyriakoulis gegründete »La Verita Dance Company« mit Sitz in Belgien hat beim französischen Wettbewerb »les lendemains qui dansent« den ersten Preis erhalten, verbunden mit einer Gastspielreise durch Frankreich.
Für die TANZAllianz, Kooperation von UnterwegsTheater und Theater und Orchester Heidelberg, ist dieser Erfolg ein schönes Zeichen dafür, wie fruchtbar die Arbeit des Choreographischen Centrums Heidelberg mit seinen internationalen Residenzmöglichkeiten ist. Im CC-HD hatte die junge Truppe im Juni 2014 ihr jetzt ausgezeichnetes Stück erarbeitet.
Herzlichen Glückwunsch, »La Verita Dance«!

14. April 2015

Schauspielensemble zu Gast in Timisoara

Zum Abschluss des von der Europäischen Kommission geförderten Projekts »The Art of Ageing« findet vom 16. bis 19. April 2015 ein internationales Theaterfestival in Timisoara, Rumänien, statt, das »Art of Ageing European Theatre & Science Festival«. Dort sind alle Theaterstücke zu sehen, die im Rahmen des Projekts entstanden sind und sich aus unterschiedlichsten Blickwinkeln mit dem Älterwerden in der europäischen Gesellschaft auseinandersetzen.

Unser Schauspielensemble ist mit Ich befürchte, jetzt kennen wir uns von Ivor Martinić in der Inszenierung von Miriam Horwitz am 18. April in Timisoara vertreten. Auch die kroatische Version des Stücks vom Gavella Theater Zagreb in der Inszenierung von Dominique Schnizer wird in Timisoara gezeigt. Ergänzt werden die Gastspiele durch ein hochkarätig besetztes wissenschaftliches Symposium, Künstlergespräche und Publikumsdiskussionen. Mit dabei sind Theater aus Berlin, Bratislava, Braunschweig, Craiova, Heidelberg, Karlsruhe, Timisoara und Zagreb.

Hier gibt es weitere Informationen zum Festival.

27. März 2015

Botschaft zum Welttheatertag

Seit 1961 wird am 27. März der Welttheatertag gefeiert. Gemeinsam mit dem Internationalen Theaterinstitut (ITI) lenken Künstler die gesellschaftliche Aufmerksamkeit auf das Theater. In jedem Jahr teilt ein Künstler seine Botschaft am Welttheatertag mit der ganzen Welt. In diesem Jahr ist das Krzysztof Warlikowski, der zu den einflussreichsten jungen Regisseuren Polens gehört. Er plädiert dafür, sich angesichts der »Konflikte, die an immer mehr Orten entbrennen« nicht abzuschotten, sondern die »Welt hinter dem Tor, hinter den Mauern wahrzunehmen«. Gerade darin liege die Kraft des Theaters »dort hinzusehen, wo das Hinsehen verboten ist«. Die vollständige Botschaft können Sie hier nachlesen.

20. März 2015

Heute ist Welttag des Theaters für Kinder und Jugendliche

Am 20. März wird der Welttag des Theaters für Kinder und Jugendliche gefeiert. Die ASSITEJ – die Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche – hat diesen Welttag ins Leben gerufen und will damit den Fokus auf das Theater für junge Zuschauer richten. Denn jedes Kind und jeder Jugendliche hat ein Recht auf die Teilhabe an Kunst und Kultur. So sollte es für alle jungen Menschen möglich sein, einmal im Jahr das Theater zu besuchen. Am Theater und Orchester Heidelberg ist das Realität. Durch die Kooperation Theater und Schule wird gewährleistet, dass Schüler von 38 Schulen in und um Heidelberg jedes Schuljahr einmal ins Theater gehen.

2. März 2015

Großes Publikumsinteresse beim deutsch-kroatischen »Art-of-Ageing-Wochenende«. Fortsetzung folgt in Timisoara …

Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen des ETC-Projekts »The Art of Ageing« und unserer Kooperation mit dem Gavella Theater aus Zagreb. Die kroatische wie die deutsche Inszenierung von Ivor Martinićs Stück Ich befürchte, jetzt kennen wir uns waren in Heidelberg zu sehen. Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit, die beiden sehr unterschiedlichen Inszenierungen von Miriam Horwitz und von Dominique Schnizer zu sehen und direkt vergleichen zu können. Die Möglichkeit, im Rahmen der Einführungen und der anschließenden Publikumsgespräche mit den Künstlern und besonders mit den Gästen aus Zagreb diskutieren zu können, traf auf großes Publikumsinteresse. Besonders spannend war es auch, bei der Matinee am Sonntagmorgen mit dem Historiker Hann-Jörg Porath und der Psycholinguistin Andrea Germann vom Netzwerk Alternsforschung Heidelberg über Erinnern und Vergessen als identitätsstiftenden Prozess sowohl für den Einzelnen als auch im Sinne von Erinnerungskultur und Geschichtsschreibung zu diskutieren.

Und das Projekt geht weiter: Die kroatische und die deutsche Inszenierung von Ivor Martinićs Stück wie auch alle anderen Produktionen, die im Rahmen von »The Art of Ageing« entstanden sind, werden Mitte April 2015 beim »The Art of Ageing«-Festival der European Theatre Convention am Teatrul National Timisoara in Rumänien gezeigt. Wir freuen uns, dass die Reise noch nicht vorbei ist! Weitere Informationen zum Festival finden Sie im Online-Angebot der ETC.

 

27. Februar 2015

Heidelberger Künstlerinnenpreis an Iris ter Schiphorst verliehen – Porträt der Komponistin im SWR2

Am Mittwoch, 27.02.2015 wurde Iris ter Schiphorst im Rahmen des 5. Philharmonischen Konzerts der diesjährige Heidelberger Künstlerinnenpreis verliehen. (Auf dem Foto unten: Intendant Holger Schultze, Initiatorin Roswitha Sperber, Preisträgerin Iris ter Schiphorst und Kulturbürgermeister Joachim Gerner.)

Anlässlich dieser Auszeichnung sendete der SWR2 ein Porträt der Komponistin. Den Beitrag von Martina Senghas, gesendet am 25.02.2015 im SWR2 Journal am Mittag, können Sie im Online-Angebot des SWR nachhören.

22. Februar 2015

Heidelberger Künstlerinnenpreis an Iris ter Schiphorst – Interview mit der Preisträgerin

Im Rahmen des 4. Philharmonischen Konzerts am kommenden Mittwoch, 25.02.2015, wird der Komponistin Iris ter Schiphorst der diesjährige Heidelberger Künstlerinnenpreis verliehen. Eröffnet wird das Konzert mit dem Orchesterwerk Zerstören II der Preisträgerin. Bereits um 19.15 Uhr findet ein öffentliches Künstlerinnengespräch mit der Komponistin und Deutschlandfunk-Redakteur Egbert Hiller im Kammermusiksaal statt; der Klarinettist Theo Nabicht wird hier das Bassklarinetten-Solo aus ter Schiphorsts Orpheus 2015 uraufführen.

Anlässlich der Preisverleihung sprach Matthias Roth, Musikredakteur der Rhein-Neckar-Zeitung, mit der Komponistin. Das Interview, veröffentlicht in der Ausgabe vom 21.02.2015, können Sie im Online-Angebot der RNZ nachlesen.