Theater und Orchester Heidelberg
Foto (Ausschnitt) Gregor Hohenberg

Eva-Maria Höckmayr

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studierte Theaterwissenschaft, Neuere deutsche Literatur und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie Sprech- und Musiktheaterregie an der Bayerischen Theaterakademie »August Everding« in München. Sie inszenierte u. a. Frederick Delius’ Romeo und Julia auf dem Dorfe an der Oper Frankfurt, Tschaikowskys Pique Dame und Tannhäuser am Theater Freiburg, Manfred Stahnkes Wahnsinn, das ist die Seele der Handlung an der Berliner Staatsoper, Händels Orlando am Luzerner Theater sowie Madama Butterfly am Deutschen Nationaltheater Weimar. Sie realisierte zudem eigene, spartenübergreifende Projekte wie Schwanengesänge: Variationen zu Leben und Tod oder Kreutzersonate: Janáček, Beethoven und Tolstoi. Ein Musik-Theater, 2007 ausgezeichnet mit dem Förderpreis der »Akademie Musiktheater heute«. Weitere Auszeichnungen erhielt die ehemalige Stipendiatin der »Akademie Musiktheater heute« und des Richard-Wagner-Verbands u. a. für ihre Inszenierung von Pelléas et Mélisande am Theater Aachen (Götz-Friedrich-Preis und NRW-Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler sowie Nominierungen als Beste Regie und Beste Produktion in der Opernwelt). Auch ihre Inszenierungen von Otello am Theater Freiburg und Suor Angelica an der Oper Köln wurden in den Fachzeitschriften Opernwelt bzw. Die Deutsche Bühne nominiert. Es folgen weitere Arbeiten an der Oper Köln, dem Staatstheater Darmstadt, der Oper Frankfurt. 2015 wird sie für Telemanns Emma und Eginhard unter der musikalischen Leitung von René Jacobs an die Berliner Staatsoper zurückkehren. Am Theater und Orchester Heidelberg inszenierte Eva-Maria Höckmayr bereits Scarlattis Marco Attilio Regolo.