Theater und Orchester Heidelberg
Foto Armin Plankensteiner

Karl-Heinz Schütz

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wurde 1975 in Innsbruck geboren und wuchs in Landeck, Tirol auf. Er studierte bei Eva Amsler in Österreich, bei Aurèle Nicolet in der Schweiz und bei Philippe Bernold in Frankreich, wo er im Jahr 2000 am Lyoner Konservatorium mit Auszeichnung sein Studium abschloss. Noch während des Studiums gewann er zwei internationale Flötenwettbewerbe: Carl Nielsen 1998 und Krakau 1999. Seither verfolgt er eine rege weltweite Konzerttätigkeit als Solist, Kammermusiker und Soloflötist namhafter Orchester, die ihn in die wichtigsten Konzertsäle und zu renommierten Festivals geführt hat. Er ist seit 2011 Soloflötist der Wiener Philharmoniker und der Wiener Staatsoper und war zuvor in derselben Position bei den Wiener Symphonikern (2005−11) und den Stuttgarter Philharmonikern (2000−04) engagiert. Im Jahr 2013 folgte er Wolfgang Schulz als Mitglied des ENSEMBLES WIEN-BERLIN nach und gab ein Konzert im Rahmen der Salzburger Festspiele. In der Saison 2014−15 tritt er in Wien und Berlin als Solist mit den Wiener Philharmonikern und Daniel Barenboim mit Boulez‘ …esplosante-fixe… auf. Er hat seit 2005 eine Professur an der Konservatorium Wien Privatuniversität inne und gibt regelmäßig Meisterkurse im In- und Ausland. Eine Reihe von Aufnahmen dokumentieren sein Flötenspiel: die eingespielte Musik umfasst die Zeitspanne des Flötenrepertoires von Wilhelm Friedemann Bach bis Pierre Boulez, Toru Takemitsu und Werner Pirchner. Zuletzt erschien bei CHANDOS »20th century concerto grosso« mit der Academy of St. Martin in the Fields unter Sir Neville Marriner eine Einspielung, die von der Fachkritik gefeiert wurde. Weitere Einspielungen (Mozart, Brahms und Prokofiev) erschienen bei Camerata Tokyo. Karl-Heinz Schütz spielt eine 24kt Goldflöte des japanischen Flötenbauers Muramatsu.