Theater und Orchester Heidelberg
Foto Annemone Taake

Nadja Loschky

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studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin. Parallel zu ihrem Studium arbeitete sie bereits als Assistentin von Hans Neuenfels und als freie Regisseurin an den Städtischen Bühnen Osnabrück, wo sie 2006 Frids Monooper Das Tagebuch der Anne Frank inszenierte. Diese Arbeit wurde zum Theatertreffen der Jugend nach Berlin eingeladen. Auf ihr Diplom 2009 mit Monteverdis L’Incoronazione di Poppea folgten La traviata und Il barbiere di Siviglia an den Städtischen Bühnen Osnabrück, Gounods Faust am Staatstheater Kassel, die Uraufführung von Christian Josts Mikropolis an der Komischen Oper Berlin und Simon Boccanegra am Theater Aachen. Am Theater Luzern erarbeitete Loschky Alcina (2014) und Norma (2016). Am Opernhaus Zürich inszenierte sie die Uraufführungen von Frank Schwemmers Die Schatzinsel (2012) und von Christian Josts Die rote Laterne (2015). 2015 wurde Nadja Loschky mit dem Götz Friedrich Preis für ihre Inszenierung von Puccinis Madame Butterfly am Theater Bielefeld ausgezeichnet, wo sie 2016 Brittens Death in Venice in Szene setzte.

Am Theater und Orchester Heidelberg profilierte sich Nadja Loschky bisher mit drei Mozart-Inszenierungen: Mozarts Die Entführung aus dem Serail (2012, mit Mirga Gražinytė-Tyla), Così fan tutte (2014) und Le nozze di Figaro (2015). Nadja Loschky ist neben ihrer Regietätigkeit projektbezogen auch als Dozentin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ sowie der UDK Berlin tätig.

2016|2017

2015|2016

2014|2015

2013|2014

2012|2013

2011|2012

Regie Carmen