Theater und Orchester Heidelberg
Foto Annemone Taake

Terry Wey

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erhielt seine Gesangsausbildung als Solist der Wiener Sängerknaben bei Silvija V. Purchar sowie später bei Kurt Equiluz und Christine Schwarz. Über erste Auftritte mit dem Clemencic Consort fand der junge Preisträger mehrerer Wettbewerbe rasch Anschluss an die internationale Konzert- und Opernszene. Unter Dirigenten wie William Christie, Thomas Hengelbrock, Michael Hofstetter oder Riccardo Muti, mit Originalklangorchestern wie dem Freiburger Barockorchester, Les Arts Florissants oder Les Musiciens du Louvre Grenoble war er bei bedeutenden Festivals und in wichtigen Konzertsälen zu Gast, u. a. im Musikverein Wien, dem Concertgebouw Amsterdam, im Festspielhaus Baden-Baden, dem Lincoln Center New York, bei den Salzburger Pfingstfestspielen, den Händelfestspielen Halle oder der Styriarte Graz. Auf der Bühne interpretierte der Countertenor unterschiedlichste Rollen an Häusern wie dem Teatro Real Madrid, der Stuttgarter Staatsoper oder dem Theater an der Wien. In der Oper gibt Terry Wey 2017|18 seine Rollendebüts als Hamor in Händels Jephtha am Hessischen Staatstheater Wiesbaden in einer Neuinszenierung von Achim Freyer sowie als Ottone in Monteverdis L’Incoronazione di Poppea am Nationaltheater Mannheim. Als Athamas in Floris Vissers spektakulärer Produktion von Händels Semele kehrt er im vierten Jahr in Folge zu den Händelfestspielen Karlsruhe zurück. Zahlreiche Tonträger dokumentieren seine Arbeit.
Umjubelte Gastauftritte hatte Terry Wey am Theater und Orchester Heidelberg als Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) sowie beim Winter in Schwetzingen in der Titelrolle der DEA von Alessandro Scarlattis Marco Attilio Regolo, als Aci in der DEA von Porporas Polifemo, als Jarbas in der DEA von Vincis/Händels Didone abbandonata sowie als Gilberto in Zingarellis Giulietta e Romeo.