Theater und Orchester Heidelberg
Foto Annemone Taake

Terry Wey

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erhielt seine Gesangsausbildung als Solist der Wiener Sängerknaben bei Silvija V. Purchar sowie später bei Kurt Equiluz und Christine Schwarz. Über erste Auftritte mit dem Clemencic Consort fand der junge Preisträger mehrerer Wettbewerbe rasch Anschluss an die internationale Konzert- und Opernszene. Unter Dirigenten wie William Christie, Thomas Hengelbrock, Michael Hofstetter oder Riccardo Muti, mit Originalklangorchestern wie dem Freiburger Barockorchester, Les Arts Florissants oder Les Musiciens du Louvre Grenoble war er bei bedeutenden Festivals und in wichtigen Konzertsälen zu Gast, u. a. im Musikverein Wien, dem Concertgebouw Amsterdam, im Festspielhaus Baden-Baden, dem Lincoln Center New York, bei den Salzburger Pfingstfestspielen, den Händelfestspielen Halle oder der Styriarte Graz. Auf der Bühne interpretierte der Countertenor unterschiedlichste Rollen an Häusern wie dem Teatro Real Madrid, der Stuttgarter Staatsoper oder dem Theater an der Wien. 2013 war Terry Wey als Arsamene in Stefan Herheims umjubelter Produktion von Händels Xerxes an der Deutschen Oper am Rhein zu erleben sowie am Opernhaus Bonn in der ersten Neuinszenierung von George Benjamins 2012 uraufgeführter Oper Written on Skin. Zahlreiche Tonträger dokumentieren seine Arbeit. Umjubelte Gastauftritte hatte Terry Wey am Theater und Orchester Heidelberg als Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) sowie beim Winter in Schwetzingen in der Titelrolle der DEA von Alessandro Scarlattis Marco Attilio Regolo, als Aci in der DEA von Porporas Polifemo und als Jarbas in der DEA von Vincis/Händels Didone abbandonata.