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Foto Hans Jörg Michel

Yona Kim

Geboren in Südkorea, studierte Philosophie, Literatur, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft an der Universität Wien, wo sie mit einer Dissertation über Ingeborg Bachmann zum Doktor phil. promovierte. Sie arbeitete nach der Promotion zunächst als Autorin im Bereich Schauspiel und als Librettistin für die zeitgenössische Oper, entschied sich dann jedoch sehr bald für die Opernregie, in der sie ihre Berufung fand. Sie unterrichtet seit 2015 als Dozentin für Musiktheater-Regie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Bisherige Regiearbeiten sind u. a.: Lohengrin (2016, Theater Osnabrück),  Norma (2015, Staatstheater Kassel), Didone abbandonata von Vinci/Händel (DEA 2015, Winter in Schwetzingen/Theater Heidelberg), Die Entführung aus dem Serail (2015, Korean National Opera), Die verkaufte Braut (Theater Münster, 2014), Die Vögel (Theater Osnabrück, 2014, Nominierung für Regisseurin des Jahres in der »Opernwelt«), Pelléas et Mélisande (Theater Augsburg, 2014), Parsifal (Staatstheater Braunschweig, 2013), Mama Dolorosa (Münchner Biennale, 2012, Nominierung für Uraufführung des Jahres in der »Opernwelt«), Aida (Theater Osnabrück, 2012), Manon Lescaut (Theater Freiburg, 211), Tristan und Isolde (Staatstheater Braunschweig, 2011), L´isola disabitata (Kammeroper Wien, 2010), Pnima (Staatsoper Stuttgart, 2010, Nominierung für Beste Regie Musiktheater beim Deutschen Theaterpreis »Der Faust«), Lucia di Lammermoor (Theater Augsburg, 2010), Eugen Onegin (Theater Bern, 2010), La traviata (Theater Erfurt/Chemnitz, 2009, Preis der Gesellschaft der Freunde des Theaters), Madama Butterfly (Theater Augsburg, 2008), Zaide (Theater Wuppertal, 2006), Il combattimento (Theater Wuppertal, 2005), Infinito nero (Theater Wuppertal, 2005)

Yona Kim arbeitet darüberhinaus weiterhin als Librettistin. Bisherige aufgeführte Libretti sind u. a. Böse Geister von A. Hölszky (Nationaltheater Mannheim, Uraufführung des Jahres 2014 in der »Opernwelt«), Mama Dolorosa von E. Kim (13. Münchner Biennale, 2012), Hybris/Niobe von A. Hölszky (Teatro Nacional Sao Carlos Lissabon/Schwetzinger Festspiele, 2008), Der gute Gott von Manhattan von A. Hölszky (Semperoper Dresden/Schwetzinger Festspiele, 2004).
Sie schrieb zudem das Libretto für die Uraufführung Benjamin − Musiktheater in sieben Stationen von Peter Ruzicka, ein Auftragswerk der Hamburgischen Staatsoper, das sie in der Spielzeit 2017/18 selbst inszenieren wird.

Aktuelle Spielzeit

Regie Wir gratulieren (Mazl tov) / Der Ring des Polykrates  Termine anzeigen


2015|2016

Regie Didone abbandonata  Termine anzeigen


2013|2014

Regie Un ballo in maschera  Termine anzeigen