Theater und Orchester Heidelberg
Maximilian Hornung; Foto Marco Borggreve

6. Philharmonisches Konzert

Benjamin Britten The Young Person’s Guide to the Orchestra
Henri Dutilleux Konzert für Violoncello und Orchester ›Tout un monde lointain‹
Benjamin Britten Four Sea Interludes aus der Oper ›Peter Grimes‹
Igor Strawinsky Der Feuervogel (Fassung 1919)

Benjamin Britten komponiert 1945 den Orchesterführer zu Komponist Henry Purcells 250. Todestag. Dazu wählt er ein musikalisches Thema von Purcell und verändert es, dem Charakter der Orchesterinstrumente gemäß. So wandert das Thema durch alle Instrumentengruppen von der Flöte bis zum Kontrabass – und in einer gewaltigen Fuge fügt Britten am Ende alles wieder zusammen. Das Stück hat sich längst über das Schulzimmer hinaus im Konzertsaal behauptet.
Das zweite Werk des Programms wurde durch Verse aus dem Zyklus Les Fleurs du Mal von Charles Baudelaire inspiriert: Henri Dutilleux komponierte über einen längeren Zeitraum in den 1960er-Jahren sein expressives Cellokonzert mit dem Titel Tout un monde lointain. Das 1970 uraufgeführte Stück zählt zu den Meisterwerken des Cello-Repertoires und ist Mstislaw Rostropowitsch gewidmet.
Benjamin Brittens Four Sea interludes sind eigentlich Zwischenspiele aus seiner Oper Peter Grimes. Dennoch überzeugen sie als eigenständiges Orchesterwerk – nicht zuletzt durch die klangmächtige Imagination der Küste Suffolks, der Heimat des Komponisten.
Eher märchenhaft ist der von Igor Strawinsky 1909 für die Ballets Russes komponierte Feuervogel. Das kontrastreiche Ballett arrangiert er später zu mehreren Orchestersuiten – die aus dem Jahr 1919 gilt als seine erfolgreichste Partitur.

Termin

Mi 11 April
20.00 Uhr > Stadthalle | 19.15 Uhr Einführung

6. Philharmonisches Konzert

Werke von Britten, Dutilleux und Strawinsky; Violoncello Maximilian Hornung, Leitung Elias Grandy

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Änderungen vorbehalten

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