Foto Annemone Taake

8. Philharmonisches Konzert

  • Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Gustav Mahler

  • Dauer: ca. 2 Stunden und 15 Minuten, eine Pause
  • Stadthalle

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart Symphonie Nr. 31 D-Dur KV 297 »Pariser«
Gustav Mahler Symphonie Nr. 5 cis-Moll

Mahlers Leben befindet sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf dem Höhepunkt: Seine schöpferische Kraft steht in voller Blüte, er ist Leiter der Wiener Hofoper – und als Komponist ist er anerkannter denn je. Und so beginnt mit der Komposition der 5. Symphonie in Gustav Mahlers symphonischem Schaffen ein neuer Abschnitt. In ihren wesentlichen Teilen entsteht die Symphonie in den Jahren 1901 bis 1902. Erste Skizzen notiert Mahler im Sommer 1901 auf seinem Sommersitz in Maiernigg. Mahler verzichtet auf Programmatik. Und auf die menschliche Stimme. »Es bedarf nicht des Wortes, alles ist rein musikalisch gesagt«, schreibt der Komponist. Der Charakter der Fünften ist eher düster, traurig und schwermütig: »Es wird auch eine regelrechte Symphonie, in dem jeder Satz für sich besteht und abgeschlossen ist, und alle Sätze nur in der verwandten Stimmung verbunden sind«.
Die Pariser wird er überzeugen, da ist sich Wolfgang Amadeus Mozart sicher. Der Vater allerdings, der ihn auf Bewerbungsreise geschickt hat, ist misstrauisch: Wolfgang könnte zu sehr auf sein eigenes Vergnügen achten, zu kompliziert oder zu herausfordernd schreiben. Am Fronleichnamstag, dem 18. Juni 1778, nach der Uraufführung der D-Dur-Symphonie, kann er aber eine erfreuliche Nachricht nach Salzburg schicken: »Ich habe eine sinfonie, um das Concert spirituel zu eröfnen, machen müssen. an frohnleichnams Tag wurde sie mit allem aplauso aufgeführt«.

Termine

8. Philharmonisches Konzert, Mi 31.05.2017, 20.00 Uhr
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8. Philharmonisches Konzert, Do 01.06.2017, 20.00 Uhr
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