Theater und Orchester Heidelberg
Foto Annemone Taake

Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch

von Michael Ende

6+

Der Zauberer Beelzebub Irrwitzer hat in diesem Jahr nicht genug böse Taten vollbracht – wie konnte er auch, mit einem Spion vom Hohen Rat der Tiere im Haus? Und nun droht Irrwitzer die Pfändung! Aber es gibt noch eine Hoffnung, nämlich den satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch. So könnte er an einem Abend alle bösen Taten herbeiwünschen und würde der Strafe entgehen. Doch Irrwitzer hat nur einen Teil des Rezeptes. Der Kater Maurizio di Mauro bekommt von all dem nichts mit, er ist von der Gutherzigkeit seines Herrchens überzeugt. In der Silvesternacht bekommt er Besuch von Jakob Krakel, einem Raben, der ebenfalls für den Hohen Rat der Tiere arbeitet. Und dieser hat Irrwitzer im Verdacht, in schrecklichen Machenschaften zu stecken. Plötzlich taucht Tyrannja Vamperl, die Tante des Zauberers, bei Irrwitzer auf. Sie hat den zweiten Teil des mächtigen Rezeptes, und die beiden machen sich daran, den schrecklichen Trank zu brauen. Nun müssen sich der Kater und der Rabe zusammenschließen, denn nur so können sie die Welt vor einer verheerenden Katastrophe retten.
Michael Endes Wunschpunsch gehört zu den Klassikern der Kinderliteratur, und das Thema Umweltschutz ist wie zur Veröffentlichung des Märchens im Jahr 1989 noch immer hochaktuell.

Besetzung

Bilder


Pressestimmen

  • Mit ihrer »einfallsreichen Regie« habe Regisseurin Natascha Kalmbach einen »fulminanten Einstand hingelegt«, der kleinen wie großen Besuchern viel Spaß gemacht habe, schreibt Heide Seele in der Rhein-Neckar-Zeitung (10.11.2015). Das Motto »Gemeinsam sind wir stark« werde »nicht mit dem Holzhammer, sondern mit viel Humor« auf die Bühne gebracht. Neben dem Einsatz der Darsteller (»mit viel Witz und geschmeidigem Körpereinsatz«) würdigt die Rezensentin das gesamte Regieteam: »Ein Lob sei Annette Wolf für ihr angemessen ›modernes‹ Bühnenbild mit dem Zauberlabor und für die märchenhaften Kostüme ausgesprochen, Dirk Raulf für die musikalische Ausgestaltung und allen weiteren am Gelingen dieses zum Nachdenken anregenden und dennoch lustigen Kinderstücks beteiligten Personen. Fazit: Ein auch zeitlich gut austariertes 80-minütiges ›Weihnachtsstück‹, das Anlass zu mancherlei Gesprächen bietet.«