Theater und Orchester Heidelberg
Foto Florian Merdes

Die Physiker

Komödie in zwei Akten von Friedrich Dürrenmatt

Der geniale Physiker Möbius hat sich von der Welt in ein luxuriöses Nervensanatorium zurückgezogen. Er weiß, dass seine Formeln in letzter Konsequenz die Zerstörung der Welt bedeuten können. Im gleichen Sanatorium sind auch zwei andere scheinbar Irre eingesperrt. Der eine hält sich für Albert Einstein, der andere für Isaac Newton. Unter der Maskerade verbergen sie ihre wahre Identität. Der eine ist ein Vertreter des westlichen, der andere des östlichen Geheimdienstes. Sie haben von den genialen physikalischen Entdeckungen Möbius’ erfahren und wollen ihn jeweils für ihre Seite gewinnen. Möbius gelingt es, beide zu überzeugen, dass der einzig richtige Weg ist, wenn sie alle drei, obwohl normal, als Verrückte im Sanatorium bleiben, um der Welt die entsetzlichen Konsequenzen seiner Entdeckungen zu ersparen. Zu ihrem Entsetzen müssen sie feststellen, dass die Leiterin des Sanatoriums, Dr. Mathilde von Zahnd, einen riesigen Wirtschaftskonzern aufgezogen hat, der beginnt, die Entdeckungen Möbius’ industriell auszuwerten. Das Opfer der drei war umsonst, denn: »Die Welt ist in die Hände einer verrückten Irrenärztin gefallen.« – Dürrenmatts Physiker erweisen sich als komödiantisches Gegenstück zu Goethes Faust im Hinblick auf die Grenzen der Wissenschaft.

Termine

So 17 Juni
Premiere
19.00 Uhr > Marguerre-Saal

Die Physiker

Komödie in zwei Akten von Friedrich Dürrenmatt

Mo 18 Juni
19.30 Uhr > Marguerre-Saal

Die Physiker

Komödie in zwei Akten von Friedrich Dürrenmatt

Weitere Termine
Fr 22 Juni
19.30 Uhr > Marguerre-Saal

Die Physiker

Komödie in zwei Akten von Friedrich Dürrenmatt

So 1 Juli
15.00 Uhr > Marguerre-Saal

Die Physiker

Komödie in zwei Akten von Friedrich Dürrenmatt

Mo 2 Juli
11.00 Uhr > Marguerre-Saal

Die Physiker

Komödie in zwei Akten von Friedrich Dürrenmatt

Do 5 Juli
19.30 Uhr > Marguerre-Saal

Die Physiker

Komödie in zwei Akten von Friedrich Dürrenmatt

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Änderungen vorbehalten

Besetzung

  • Regie Annette Pullen
  • Bühne Gregor Sturm
  • Kostüme Barbara Aigner