Foto Annemone Taake

Dusk

An der Schwelle zwischen Ende und Neubeginn liegt ein Ort der Dämmerung, an dem sich die Zeit unendlich zu dehnen und gleichzeitig unausweichlich abzulaufen scheint. Für die Verweildauer eines langen Moments verdichten sich Empfindungen, die an die äußersten Pole der menschlichen Gefühlspalette rühren. Diesem transzendenten Zustand zwischen Festhalten und Loslassen, zwischen tiefster Kontemplation und aufkeimender Hoffnung entspringt die Inspiration für Nanine Linnings neustes und vielleicht persönlichstes Stück. In unmittelbarer Direktheit fängt die Bewegung Empfindungen von Sehnsucht und Ehrfurcht vor dem Unumgänglichen ein. Dusk ist ein Tanzstück in seiner reinsten Form. Auf die Essenz konzentriert, vertraut es ganz dem intuitiven Wissen des Körpers. Die Persönlichkeiten der zwölf Tänzer führen die Choreografie, deren ganz eigene Erzählweise emotional erfasst werden will. Die poetischen Klänge Mahlers, vorgetragen vom Philharmonischen Orchester Heidelberg, bilden die musikalische Kulisse für das Stück, für das Nanine Linning erstmals mit dem Generalmusikdirektor Elias Grandy zusammenarbeitet.

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