Theater und Orchester Heidelberg
Foto Florian Merdes

Gretchenfragen

Spartenübergreifendes Faust-Symposion. Vorträge, Lesungen und Diskussionen

Er ist ein Getriebener: Faust. Seit Jahrhunderten treibt ihn die Sehnsucht nach Wissen, Fortschritt und Erfüllung. Und nach Liebe. Doch wer ist dieser Faust? Ein Genie, ein Besessener, ein Verführter? Ebenso gespalten wie er sind die Meinungen über ihn. Prägend ist im Schauspiel Goethes Sicht auf den neuzeitlichen Mythos, doch im Musiktheater gab es beispielsweise durch französische Komponisten eine starke Romantisierung. Wie gehen wir heute mit den zahllosen Interpretationen des Stoffes in der Wissenschaft und auf der Bühne um?

Diese Fragestellung steht im Zentrum des interdisziplinären Symposions Gretchenfragen, das anlässlich der beiden Faust-Premieren im Schauspiel und im Musiktheater stattfindet. Vorträge und Podiumsdiskussionen werden aufgelockert durch musikalische Beiträge und Lesungen von Mitgliedern des Schauspielensembles. Ganz unwissenschaftlich gibt es parallel dazu interaktive Formate zur subjektiven Auseinandersetzung. Abschließend werden sich die beiden Regisseure Martin G. Berger (Gounods Faust) und Philipp Preuß (Goethes Faust I und II) über ihre theatralen Herangehensweisen an den Mythos austauschen. Nach der Opernpremiere am Vorabend ist am Symposionstag die Sprechtheatervariante zu erleben.

Das detallierte Programm erscheint im Winter 2017|18.

Termin

Sa 17 März
Uhr > Alter Saal

Gretchenfragen

Spartenübergreifendes Faust-Symposion. Vorträge, Lesungen und Diskussionen

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