Theater und Orchester Heidelberg
Foto Ingo Pertramer, Rabenhof

Ja, eh! Beisl, Bier und Bachmannpreis

von Stefanie Sargnagel in der Regie von Christina Tscharyiski, Rabenhof Theater Wien

Pünktlichkeit, Sport, gesunde Ernährung, Einfamilienhaus, zwei Kinder und ein Golden Retriever? Oder doch lieber durchzechte Nächte, kettenrauchend im grindigen Beisl verbringen? Der Zwiespalt, den Stefanie Sargnagel in ihren Texten behandelt, steht stellvertretend für eine ganze Generation, die nicht weiß, wohin es im Leben gehen soll. Der innere Wunsch nach geordneten Verhältnissen wird permanent durch die Versuchung des Lasterhaften boykottiert.

Aus dem Facebook-Phänomen Stefanie Sargnagel entwickelte sich in den vergangenen Jahren ein neuer Literaturstar. 2016 war sie die einzige österreichische Teilnehmerin beim Bachmannpreis, wo sie den Publikumspreis gewinnen konnte. Ihre pointierten Kommentare und Beobachtungen werden inzwischen im Feuilleton publiziert, zwei Bücher und regelmäßige Lesereisen durch Österreich, die Schweiz und Deutschland zeugen vom ungeheuren Erfolg dieser jungen Autorin.
»Ja, eh! – Beisl, Bier und Bachmannpreis« entführt direkt in die Welt der Stefanie Sargnagel zwischen Poesie und Derbheit, zwischen Lethargie und RockʼnʼRoll. Verstärkt wird das Schauspielensemble mit dem Mann der Stunde der österreichischen Popszene: Voodoo Jürgens, der gemeinsam mit seiner Band für die authentische musikalische Gestaltung sorgen wird.

Eingeladen zu »radikal jung« Festival für junge Regie am Volkstheater München

Besetzung

Spielfassung Christina Tscharyiski und Fabian Pfleger | Regie Christina Tscharyiski | Musik Voodoo Jürgens und Band | Bühne Sarah Sassen | Kostüme Catia Palminha

Mit Miriam Fussenegger, Lena Kalisch und Saskia Klar

Videos

Ja, eh! Beisl, Bier und Bachmannpreis