Theater und Orchester Heidelberg
Foto Annemone Taake

Vom Fischer und seiner Frau

nach Motiven des Märchens der Brüder Grimm

4+

Daniel wohnt mit seinen Eltern am Meer. Sein Vater ist Fischer und Daniel fährt manchmal mit ihm in seinem Fischerboot hinaus aufs blaue Meer. Doch auf einmal ist alles anders: Große Schiffe kommen und fangen alle Fische weg. Nun kann Daniels Vater keinen Fisch mehr fangen, es gibt einfach kaum noch welchen, und Daniels Familie wird arm, sehr arm. Sie müssen in die große Stadt umziehen. Daniels Eltern streiten sich jetzt öfter. Zu allem Übel wurde am Strand, Daniels Lieblingsort, eine Fabrik gebaut und das Meer ist gelb und stinkt! Aber Daniel fällt immer etwas ein. Man kann sich schließlich überall neue Spiele ausdenken. Beim Spielen trifft er auf einen dreiäugigen, rot glühenden Fisch. Daniel ist das nicht ganz geheuer, doch der merkwürdige Fisch kann angeblich Wünsch erfüllen.

Die Neudichtung des Grimm’schen Märchens Vom Fischer und seiner Frau von Markolf Naujoks erzählt von Umweltverschmutzung, Lieblingsorten, Lieblingsfarben und Tieren, von Geborgenheit, von neuen Anfängen und wie das Leben überhaupt so spielt.

 

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Pressestimmen

  • Ein bekanntes Märchen ins Heute zu übersetzen, gereiche »oft zum Stuss«, schreibt Marion Gottlob in der Rhein-Neckar-Zeitung (16.04.2015), hier sei es dem Junges Theater in der Inszenierung von Markolf Naujoks aber gelungen: »Wer sich darauf einlässt, kann sich verzaubern lassen.« Die Kritikerin lobt Illustratorin Theda Schoppe, deren Bilder den »Sprung vom Märchen in die Gegenwart« versinnbildlichen würden, auch die Ausstattung von Martin Stefan: »mit einfachen Mitteln führt sie gekonnt ans Meer, in die Großstadt und ins Schloss«. Und »ein dickes Lob« spricht sie den beiden Darstellern Peter Lindhorst und Martin Schnippa aus, die »mithilfe der geschickten Regie« alle Figuren verkörperten.