Theater und Orchester Heidelberg
Foto Florian Merdes

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Sondernewsletter Heidelberger Stückemarkt

Der Vorverkauf für den 35. Heidelberger Stückemarkt ist in vollem Gange und wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr wieder abwechslungsreiche Gastspiele hochkarätiger Bühnen aus dem deutschsprachigen Raum nach Heidelberg kommen werden. Das gesamte Programm auf einen Blick finden Sie direkt hier.

Bereits zum siebten Mal wird nachtkritik.de den Heidelberger Stückemarkt mit einem eigenen Festivalportal begleiten: Ab sofort können Sie sich bereits im Vorfeld auf www.heidelberger-stueckmarkt.nachtkritik.de mit zahlreichen Videos, Porträts und Interviews auf das Festival einstimmen.

U. a. sind in diesem Jahr mit dabei:



Foto: Sandra Then

Vor Sonnenaufgang  Theater Basel

Gerhart Hauptmanns Dramendebüt ruft 1889 einen Skandal hervor und macht den späteren Literaturnobelpreisträger über Nacht berühmt. Er zeigt darin eine Gesellschaft, deren schnell erlangter Wohlstand mit innerer Verhärtung einhergeht. Der österreichische Dramatiker Ewald Palmetshofer löst das Stück aus seiner zeitlichen und lokalen Gebundenheit und befragt es für die Gegenwart. Sein Familienpanorama zeigt die Deformationen und Krankheitsbilder einer neoliberalen Gesellschaft und macht anhand individueller Krisen größere gesellschaftliche Zusammenhänge sichtbar.

Von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann in der Regie von Nora Schlocker. Vor Sonnenaufgang ist zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen und nominiert für den Mülheimer Dramatikerpreis 2018.

21. April im Marguerre-Saal, Video



Foto: david baltzer/bildbuehne.de

Homohalal Staatsschauspiel Dresden

Im Dezember 2012 besetzten Asylsuchende aus dem Mittleren Osten die Wiener Votivkirche, um auf ihre prekäre Lebenssituation in Österreich aufmerksam zu machen, und lösten eine hitzge öffentliche Debatte aus. Der aus Syrien stammende und in Wien lebende Autor Ibrahim Amir arbeitete zwei Jahre mit Geflüchteten und Aktivisten zusammen und führte zahlreiche Gespräche, aus denen seine schonungslose Abrechnung mit Klischees und Vorurteilen enstand. Nach der Absage der geplanten Wiener Uraufführung dieser bitteren Komödie über zwischenmenschliche und kulturelle Konflikte wurde das Stück in einer umgeschriebenen Fassung in Dresden erstmals gezeigt.

Von Ibrahim Amir in der Regie von Laura Linnenbaum. Homohalal ist zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen und nominiert für den Mülheimer Dramatikerpreis 2018.

22. April im Marguerre-Saal, Video



Foto: Arno Declair

Versetzung Deutsches Theater Berlin

Ronald hat alles, privat wie beruflich. Doch er trägt ein Geheimnis in sich. Eine Krankheit, die seine Vergangenheit bestimmt hat und seine Zukunft bedroht. Ein Beben kündigt sich an und dessen Erschütterungen versetzen ihn urplötzlich vor das Nichts. Nach dem autobiographischen Roman »Die Welt im Rücken«, in dem er von seiner eigenen manisch-depressiven Erkrankung erzählt, injiziert Thomas Melle das gleiche Schicksal nun der Hauptfigur seines Auftragswerks für das Deutsche Theater Berlin. Auf der Projektionsfläche von Ronalds bipolarer Störung stellt er darin universelle Fragen nach Zurechenbarkeit und Teilhabe, Verantwortung und Vertrauen, Erfolg und Ansehen.

Von Thomas Melle in der Regie von Brit Bartkowiak. Versetzung ist zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen und nominiert für den Mülheimer Dramatikerpreis 2018.

24. April im Marguerre-Saal, Video



Foto: Ute Langkafel MAIFOTO

Get deutsch or die tryin‘ Maxim Gorki Theater

In Necati Öziris neuem Stück sucht der 18-jährige Arda Yilmaz atemlos seinen Platz in der Welt. Get deutsch or die tryin‘ ist eine deutsch-türkische Familiengeschichte zwischen »Gastarbeit« und türkischem Putsch, ein Musikalbum mit A- und B-Seite, das von Müttern, die auf Columbo und Wodka stehen, erzählt, von abwesenden Vätern, von abgeschobenen Freunden und von Geburtstagen auf den Fluren des Ausländeramts, von Hip-Hop, Soul, Gewalt und vom Leben in einer Sprache, die nicht dir gehört.

Von Necati Öziri in der Regie von Sebastian Nübling. Der Text entstand 2016 im Rahmen der Literaturwerkstatt »Flucht, die mich bedingt« des Neuen Instituts für dramatisches Schreiben (NIDS) in Zusammenarbeit mit Gorki und Studio R. Maryam Zarees Kluge Gefühle (AutorenPreis 2017, Eröffnungspremiere Stückemarkt 2018) entstand ebenfalls in dieser Schreibwerkstatt.

27. April im Marguerre-Saal, Video



Foto: SsingSsing

SsingSsing, Seoul

Sechs Musiker*innen aus unterschiedlichen Stilrichtungen vereinen ihr kreatives Potential in der exzentrischen Band Ssingssing. Die Gruppe kombiniert Rockmusik mit Gesängen aus der koreanischen Volksmusik und Ingredienzien aus Ballade, Pop und schamanischen Ritualen. So kreieren die Künstlerinnen von SsingSsing einen unverwechselbaren Sound für ihre spektakulären Konzerte.

27. April, Alter Saal



Foto: Yohangza Theatre Company Seoul

Romeo and Juliet Yohangza Theatre

Die Yohangza Theatre Company gastiert mit einer grellbunten, zeitgenössschen Version der weltbekannten Shakespeare-Tragödie in modernem Koreanisch. Sowohl Julia als auch Romeo werden von weiblichen Darstellerinnen gespielt; die Inszenierung wechselt dabei zwischen intimen Dialogen und akrobatischen Tanz- und Kampfszenen zu elektronischem Rock.

Von Yohangza Theatre Company in der Regie Jungung Yang. Koreanisches Gastspiel in koreanischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

29. April, Marguerre-Saal