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Frühlingshaft: Der März im Theater und Orchester Heidelberg

Nach dem Festival ist vor dem Festival: Nach dem äußerst erfolgreichen Theaterfestival ¡Adelante! steuern wir geradewegs auf den Heidelberger Stückemarkt zu, der zwischen 28. April und 07. Mai stattfindet. Das Gastland in diesem Jahr ist die Ukraine. Das genaue Programm sowie die Karten erhalten Sie ab dem 04. März an der Theaterkasse und über unsere Homepage. Im März feiern wir gleich 4 Premieren in 4 unterschiedlichen Sparten sowie eine Wiederaufnahme. Starten Sie mit uns in einen spannenden Theater-Frühling!



Probenfoto: Annemone Taake

Kunterbunter Märchenwald

Am 04. März feiert die beliebte Shakespearekomödie Ein Sommernachtstraum im Marguerre-Saal ihre Premiere. Herzog Theseus rüstet zur Hochzeit mit der besiegten Amazonenkönigin Hippolyta. Auf einer Lichtung proben zu diesem Anlass Handwerker »die höchst beklagenswerte Komödie von Pyramus und Thisbe«. Zerstrittene Liebespaare fliehen in den Wald. Dort entfaltet sich die außermenschliche Zauberwelt der Naturgeister. Eifersüchtiger Streit herrscht zwischen dem Elfenkönig Oberon und seiner Gemahlin Titania. Um diese zu bestrafen, lässt Oberon den Kobold Puck eine Wunderblume bringen, durch deren Kraft Titania sich beim Erwachen in die erstbeste Kreatur verlieben muss. Die Nacht lockt ihre eigenen Geschöpfe hervor, lässt die dunkle Seite der Liebe aufscheinen und auch den Ort der Handlung plötzlich ganz anders aussehen, ungebändigt und wild wuchernd. Der neue Tag hingegen macht, was nachtsüber aus den Fugen geriet, wieder vergessen. Oder war alles bloß ein Traum?

Intendant Holger Schultze selbst inszeniert die berühmteste, motivreichste, zauberhafteste Komödie aus dem großen Shakespeare-Kosmos.



Hye-Sung Na (Amme); Foto: Annemone Taake

Darüber reden

Der Roman Morgen und Abend von Jon Fosse umfasst die Lebensspanne des Fischers Johannes. Erzählt wird von seiner ersten sowie seiner letzten Stunde. Das kann beim Leser – und beim Hörer der Oper – existenzielle Fragen auslösen. Einigen möchten wir im Rahmen einer Vortragsreihe gemeinsam nachgehen. Jeweils im Anschluss an die Opernvorstellung Morgen und Abend werden ausgewählte Persönlichkeiten über Themen wie Abschiednehmen, Vorbereitung auf den Tod und Nahtoderfahrung sprechen:

05. März 2017, Vortrag von Martina Reister-Ulrichs, stellv. Dekanin der Evangelischen Kirche in Heidelberg, und von Andreas Rosar, Regisseur/City-Pastoral Katholische Kirche der Stadt Luzern, über christliche Jenseitsvorstellungen sowie Abschiednehmen und Trauerarbeit

10. März 2017, Vortrag von Rechtsanwalt Dr. Stephan Harbarth, MdB, zum Thema Sterbehilfe

10. April 2017, Vortrag von Dr. Markus Wettstein, Universität Heidelberg, Psychologisches Institut/Psychologische Alternsforschung, über das Altern und die Vorbereitung auf den Tod



Sandra Leupold; Foto: Annemone Taake

7 Schüsse

Max steht unter Druck. Ein einziger Schuss muss treffen – sonst erringt er die Hand seiner geliebten Agathe nicht. So war es schon immer, so will es die Tradition. Max aber wird das Bangen um seine Liebe zum Albtraum, und er greift zum Pakt mit dem Teufel: In der Wolfsschlucht lässt er sich magische Kugeln gießen, die nach Maxʼ Willen treffen sollen – die siebte aber lenkt der Satan selbst, und dieser hat Agathe im Visier.

Carl Maria von Webers Der Freischütz gilt seit seiner Uraufführung 1821 als deutsche Nationaloper. Im Laufe der letzten zwei Jahrhunderte wechselten jedoch die Zuschreibungen, was hieran eigentlich »deutsch« sei. Die Regisseurin Sandra Leupold beginnt mit ihren Betrachtungen dort, wo der Komponist stand: zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Doch die gesellschaftlichen Konstellationen muten erstaunlich heutig an.

Die Regisseurin ist in Heidelberg keine Unbekannte. Sie studierte Theater- und Musikwissenschaft u.a. bei Carl Dahlhaus und Opernregie bei Ruth Berghaus sowie Peter Konwitschny. Sie war persönliche Regiemitarbeiterin von Hans Neuenfels, George Tabori und Jürgen Rose. 2005 wurde ihre radikale Inszenierung Don Giovanni am Theater und Orchester Heidelberg vom Fachmagazin »Opernwelt« als »Produktion des Jahres« nominiert

Premiere am 31. März im Marguerre-Saal.

Weitere Highlights:

Poetry Slam: Word up! – Dead or alive

Seit Jahren begeistert das Format Poetry Slam das Publikum. Nun gastiert Word up! am 08. März mit einem besonderen Abend im Alten Saal des Theaters und Orchesters Heidelberg. Beim Dead or Alive-Poetry Slam schlüpfen drei Schauspielerinnen und Schauspieler des Heidelberger Ensembles in die Rollen verstorbener Dichter und treten in den literarischen Wettkampf mit drei herausragenden Slam-Poeten aus ganz Deutschland.

Klangvoll: 3. Kammerkonzert

Zwei Kompositionen von Franz Schubert stehen auf dem Programm des 3. Kammerkonzerts: die Violinsonate A-Dur D 574 und das berühmte Streichquintett C-Dur D 956. Violine: Valya Dervenska | Sebastian Eckoldt | Caroline Korn, Viola: Sabine Ehlscheidt, Violoncello: Julian Steckel | Patrick Burkhardt, Klavier: Elke Burger von Stein.

Hello & Goodbye: La bohème, Der fliegende Holländer

Der fliegende Holländer, in einer Inszenierung von Lydia Steier, feiert im März sowohl seine Wiederaufnahme (07. März), als auch seine Dernière (18. März). Es gibt sogar noch ein paar Karten! Ein letztes Mal zu sehen ist im Marguerre-Saal am 16. März die Puccini-Oper La bohème.

Lecker: Theater-Brunch

Am 02. April ist es wieder soweit. Der Freundeskreis des Theaters und Orchesters Heidelberg lädt zum Theaterbrunch ein. Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches künstlerisches Programm, eine Tombola mit hochwertigen Gewinnen und ein reichhaltiges Buffet. Karten gibt es ab sofort an der Theaterkasse. Mit dem Erlös unterstützt der Freundeskreis das Theater.

Premieren, Festivals und Wiederaufnahmen im März

04.03. Ein Sommernachtstraum Marguerre-Saal

05.03. 3. Kammerkonzert Alter Saal

05.03. Ich heisse Ben! (10+) Zwinger³

07.03. Der fliegende Holländer (WA) Marguerre-Saal

12./13.03. 2. Familienkonzert Alter Saal

18.03. Bacon Zwinger¹

31.03. Der Freischütz Marguerre-Saal

Öffnungszeiten der Theaterkasse

Mo-Sa, 11-18 Uhr

Theaterkasse, Theaterstr. 10, 69117 Heidelberg

Kartentelefon: 06221 5820 000

E-Mail: tickets@theater.heidelberg.de