Theater und Orchester Heidelberg
Foto Florian Merdes

Newsletter & Infomaterial

Neu: Neuigkeiten per WhatsApp einfach und kostenlos direkt aufs Smartphone!
Hier geht’s zur Anmeldung und zu weiteren Informationen.

Neuigkeiten, Aktuelles, Tipps – mit unserem Newsletter kommt alles Wissenswerte zum Theater und Orchester Heidelberg einmal im Monat direkt in Ihr E-Mail-Postfach. Damit Familien wissen, bei welchen Projekten sie mitmischen können (sei es als Teilnehmer oder Zuschauer), gibt es den Familien-Newsletter. Hier erfahren Sie alles, was das Theater und Orchester Heidelberg für Familien, Kinder und Jugendliche in der Freizeit anbietet. Und um Sie künftig darüber informieren können, wenn ein Kartenverkauf für eine Vorstellung früher als gewohnt startet, gibt es den Vorverkaufs-Newsletter.
Außerdem gibt es den Newsletter für Pädagog*innen mit relevanten Informationen zu laufenden Produktionen für alle, die in Bildungseinrichtungen aktiv sind.

Am besten gleich das Formular auf dieser Seite ausfüllen.

Den aktuellen Newsletter finden Sie immer auf dieser Seite. Viel Spaß beim Lesen!

Infomaterial bestellen

Mit unseren verschiedenen Printprodukten informieren wir Sie regelmäßig und kostenfrei über Neuigkeiten des Theaters und Orchesters Heidelberg.

Hiermit bestelle ich folgendes Infomaterial:
 Spielzeitheft Leporello (Spielplan) inkl. Festival- und Sonderflyer Leporello und Sonderflyer des Jungen Theaters ausschließlich Festival- und Sonderflyer (Heidelberger Schlossfestspiele, Stückemarkt u. a.) Informationen zum Theaterbus Heidelberg Informationen zum Freundeskreis



Wir verwenden Ihre Adresse ausschließlich für den Versand unserer Printmaterialien und geben diese nicht an Dritte weiter. Alles Weitere zum Datenschutz am Theater und Orchester Heidelberg können Sie hier nachlesen.

Selbstverständlich können Sie sich jederzeit und ohne Angabe von Gründen vom Versand schriftlich (per Post oder E-Mail: versand@theater.heidelberg.de) abmelden.

Letzten Newsletter anschauen

Spielzeitpause: Der Sommer im Theater und Orchester Heidelberg

Das Theater und Orchester Heidelberg verabschiedet sich in die Sommerpause: vom 30. Juli bis 4. September befinden wir uns in den Theaterferien. Die Theaterkasse bleibt aufgrund der Spielzeitpause vom 6. bis 25. August geschlossen. Bereits am 14. September geht es mit der ersten Premiere der neuen Spielzeit los. Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer und freuen uns, Sie im Herbst wieder bei uns zu begrüßen!



Foto Ludwig Olah

THE INHABITANTS

Die ortsspezifische Performance »The Inhabitants« vom künstlerischen Leiter Iván Pérez war erstmals 2016 während des Operaestate Festival Veneto in Bassano del Grappa in Italien zu sehen und fand seither an verschiedenen Orten Europas statt. Zu Beginn der Spielzeit 2018|19 bildet sie den eindrucksvollen Auftakt der Arbeit des neuen Dance Theatre Heidelberg (DTH).

Das Stück beschäftigt sich mit dem Entstehen der menschlichen Kultur im Bezug zur Umwelt und Natur. Es hinterfragt, was es heißt, einen Ort zu bewohnen und in physischem Austausch mit diesem zu stehen. In der Performance wird das Publikum unmittelbar auf Tänzerinnen und Tänzer treffen, die sich in einer fiktiven Zukunft befinden. Neben der physischen Begegnung wird dem Publikum somit eine andere Zeit zugänglich. Das simultane Erleben verschiedener Zeiten ist ein wichtiger Aspekt des Stücks, denn die eigene Gegenwart und imaginäre Zukunft lassen eine Art Zeitmembran entstehen. Diese Membran ermöglicht es, aus sicherer Entfernung, aber mit geweckter Neugier, wie durch ein Fenster in eine potenzielle Zukunft zu blicken und dabei andere, neue Weisen, sich mit seiner Umgebung auseinander und in Bezug zu setzen, zu entdecken.

Premiere am 14. September am Octapharma-Gebäude, Technologiepark



Foto Ludwig Olah

JUSTIZMORD DES JAKOB MOHR

Der Hilfsgärtner Jakob Mohr, geboren in Mannheim 1884 und verstorben 1941 in Paris, saß nach mehreren Gefängnis- und Zuchthausstrafen 1912-1917 in der Heidelberger Universitätsklinik und in der Anstalt Wiesloch ein, weil er sich von übelwollenden Kräften mit Wellen beeinflusst glaubte. Auf seiner Zeichnung stellt er sich als Angeklagten vor einem Gericht dar, bestehend aus einer Reihe von Richtern, Geschworenen und Zeugen der früheren Prozesse, in die er verwickelt war. Sich selbst zeigt er Rede und Antwort stehend, dabei aber beeinflusst von einem »Fernhypnotiseur«, der mit einem Apparat in seinen Händen Mohrs Gedanken kontrolliert.
Die tschechische Künstlerin Eva Kotátková über ihr Projekt: »Den Ausgangspunkt bilden Ideen und Visionen der Patientinnen und Patienten. Ich übersetze sie quasi in den realen Raum. Die Performance »Justizmord« beschäftigt sich mit einer Zeichnung von Jakob Mohr, der selbst Künstler und Patient in der Klinik war. Er glaubte an die Existenz einer sogenannten Einfluss-Maschine, einen Apparat, der jede seiner Bewegungen, jedes Wort und jede Geste mitbestimmt. Für mich entspricht diese Maschine einer präzisen Beschreibung der beklemmenden Mechanismen gewisser Institutionen und der Mechanismen in unserem Kopf.«

Premiere am 15. September im Gemeindesaal der Johanneskirche



Foto Ludwig Ohla

VERSCHWOMMEN

Wer ist mehr wert? Ein Mädchen oder ein Junge? In Afghanistan wird diese Frage ganz eindeutig beantwortet: Männer haben die Macht und Frauen dienen; Jungen sind mehr wert.
Sie dürfen im Gegensatz zu vielen Mädchen draußen herumtoben, alleine unterwegs sein und benötigen keinen Aufpasser. Aber es gibt noch ein drittes Geschlecht in diesem Land, die sogenannten Bacha Poshs – Mädchen, die als Jungen verkleidet aufwachsen. Diese Mädchen nehmen »männliches« Verhalten an, spielen bis zur Pubertät Jungs, um frei zu sein. Wie sieht das bei uns in Westeuropa aus? Gibt es hier tatsächlich in allen Bereichen Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern? Und gibt es noch mehr als nur Mann und Frau? Vielleicht etwas dazwischen oder ganz anderes?

Ausgehend von dem Phänomen der Bacha Poshs begibt sich das Ensemble mit Regisseurin Natascha Kalmbach auf eine Forschungsreise durch die Welt der Frau-Mann-Bilder. Der Spielort der Stückentwicklung, ein altes Schwimmbad, in dem viel bloße Haut zu sehen war, eignet sich als Ausgangspunkt zur Erforschung der Fragen: Wie sehr bestimmt mein Körper, wer oder was ich bin? Was möchte ich sein? Was kann ich werden?

Premiere am 21. September im Alten Schwimmbad, Bürgerhaus HeidelBERG



Foto Ludwig Ohla

RIGOLETTO

Als Hofnarr des Herzogs von Mantua gibt Rigoletto den eiskalten Zyniker, stets bereit, für seinen Dienstherrn alle und jeden verbal zu vernichten. Seine körperliche Missgestalt hat ihn zum Außenseiter gestempelt, was also gäbe es für ihn zu verlieren?
Doch hinter der scheinbar undurchdringbaren Mauer des Narren verbirgt sich ein liebendes Herz und ein großes Geheimnis: Rigolettos heranwachsende Tochter Gilda, die er vor den Zugriffen des Hofes, insbesondere vor denen des auf Mädchen und Frauen immer hungrigen Herzogs, versteckt hält. Eines Tages aber lässt sich Gilda nicht mehr vor der Welt aussperren, ihre Sehnsucht treibt sie geradewegs zum Herzog. Und ein Fluch, der auf Rigoletto lastet, beginnt zu wirken. »La maledizione«, der Fluch – so sollte nach Giuseppe Verdis Idee auch der Titel des Werkes lauten. Doch verschob sich nach zensurbedingten Umarbeitungen der politisch brisanten und in Frankreich verbotenen Dramenvorlage Victor Hugos der Fokus auf die musikalisch wie szenisch farbenreiche und hochkomplexe Gestaltung des Narren Rigoletto.
Die Uraufführung der Oper 1851 in Venedig kennzeichnet den Beginn von Verdis mittlerer Schaffensperiode und internationaler Künstlerkarriere.

Premiere am 22. September im Marguerre-Saal

Weitere Highlights

Musikalisch!

Das 1. Philharmonische Konzert der neuen Spielzeit findet am 26. September in der Stadthalle statt. Mit Werken von Ludwig van Beethoven und Béla Bartók unter der musikalischen Leitung von Elias Grandy.

Mal schnuppern!

Auftakttreffen der Spielclubs am 24. September. Das Theater und Orchester Heidelberg bietet für jede Generation passend seinen eigenen Spielclub am. Kommt vorbei und sucht euch euren Club aus!

Heidelberger Herbst

Am 29. September ist es wieder soweit, der Heidelberger Herbst steht vor der Tür. Beim Meet & Greet ab 14 Uhr mit dem Dance Theatre Heidelberg (DTH) können Sie die neue Tanzkompanie unter Iván Pérez persönlich kennenlernen. In der Zeit von 14 bis 16 Uhr starten halbstündlich Theaterführungen hinter die Kulissen – die Kleinen können sich beim Kinderschminken in ein Wesen ihrer Wahl verwandeln. Auf der Hauptstraße/Ecke Theaterstraße findet sich ein Infostand – die Gelegenheit, um mit den Theatermitarbeitern aus einzelnen Sparten ins Gespräch zu kommen.

 

Premieren, Festivals und Wiederaufnahmen im September

14.9. THE INHABITANTS (DE) Am Octapharma-Gebäude, Technologiepark

15.9. Justitzmord des Jakob Mohr (DE) Haus der Johannesgemeinde

21.9. Verschwommen Altes Schwimmbad, Bürgerhaus HeidelBERG

22.9. Rigoletto Marguerre-Saal

26.9. 1. Philharmonisches Konzert Stadthalle

27.9. Die Physiker (WA) Marguerre-Saal