Aktuelles

 

Tanzbegeisterte Jugendliche gesucht! Einladung zum Casting-Workshop für Jugendtanzprojekt

Im Rahmen der 2. Tanzbiennale Heidelberg ist ein großes Jugendtanzprojekt unter Leitung der erfahrenen Tänzerin und Tanzpädagogin Beate Höhn geplant.
Thema des Projekts ist die Lebenswelt junger Menschen mit ihren vielfältigen Wegen digitaler Kommunikation via Facebook, WhatsApp und Co.: Was wird in einer so öffentlichen Welt, in der über »alles« kommuniziert und diskutiert werden kann, man sich ständig zeigen muss und präsent sein soll, noch als persönlich und intim empfunden? Kann das Handy interaktiv in einer Aufführung eingesetzt werden und künstlerisch wirken? Gibt es neben dem positiven Potential dieser Kommunikation auch negative Erfahrungen (z. B. »Happy Slapping«)? Solche und ähnliche Fragen dienen als Ausgangsbasis für eine Auseinandersetzung gemeinsam mit den Teilnehmer/innen und den Mitteln des zeitgenössischen Tanzes.
Gesucht werden junge Tanz- und Bewegungsfreudige ab 15 Jahren. Das Projekt startet im September 2015, unmittelbar nach den Theaterferien. Die Premiere findet Ende Januar 2016 auf der großen Bühne des Marguerre-Saals im Heidelberger Theater statt. Probenbeginn ist im Herbst 2015 regelmäßig an Wochenenden und in den Schulferien (Herbst- und Weihnachtsferien).

Am 19. und 20. September 2015 findet in Heidelberg ein Casting-Workshop mit Beate Höhn für alle Interessierten statt. Anmeldungen hierzu bitte mit vollständigem Namen, Altersangabe und Kontaktdetails (Adresse, Telefonnummer, E-Mail) per E-Mail bis zum 14. September 2015 an tanz@theater.heidelberg.de.
Bei Minderjährigen ist eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten zur Workshop-Teilnahme erforderlich! Ort und genaue Zeit werden noch bekannt gegeben. (Aufgrund der Spielzeitpause bis zum 07. September 2015 kann sich die Bekanntgabe bei frühen Anmeldungen verzögern.)

Neue Basis für den Tanz – Choreographisches Centrum Heidelberg feierlich eröffnet

Foto Florian Merdes

Foto Florian Merdes

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner: »Mit dem Choreographischen Centrum entwickelt Heidelberg sein kreatives Potenzial weiter und stärkt den kulturellen Reichtum der Region. Dank des großartigen Engagements des Intendanten des Theaters und Orchesters Heidelberg, Holger Schultze, welches auf den unermüdlichen Elan des UnterwegsTheaters traf, ist Heidelberg nun auf dem Weg, sich zu einem Zentrum des zeitgenössischen Tanzes zu entwickeln – und das in einer deutschlandweit einzigartigen Kooperation eines städtischen Theaters mit der freien Szene. Dass die Strahlkraft dieses Projekts das Tanzpublikum in und um Heidelberg weiter wachsen lässt und diese Kunstform größeren Bevölkerungsschichten zugänglich macht, wünsche ich mir sehr.«

Seit dem 11. Oktober 2013 um 19.00 Uhr kann sich Heidelberg und die gesamte Region über ein Produktionszentrum für Tanz freuen: Der Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg Dr. Würzner eröffnete offiziell das neue Choreographische Centrum Heidelberg in Anwesenheit der Projektbeteiligten, vieler Tanzschaffender und Vertreter aus Politik und Kultur. Innerhalb des Eröffnungsabends mit tänzerisch-musikalischem Rahmenprogramm führten die Partner Jai Gonzalez und Bernhard Fauser, Künstlerische Leiter des UnterwegsTheaters, sowie Holger Schultze und Nanine Linning, Intendant bzw. Künstlerische Leiterin der Dance Company des Theaters und Orchesters Heidelberg, durch die frisch eingerichtete Tanzbasis und stellten die künftige Planung vor.

Das durch finanzielle Unterstützung der Stadt Heidelberg und der Manfred Lautenschläger-Stiftung umgebaute, mit Proberäumen, einer Studiobühne und Künstlerwohnung versehene Gebäude in der Hebelstraße 9 beherbergt künftig das vom benachbarten UnterwegsTheater und dem Theater und Orchester Heidelberg gemeinsam getragene Zentrum zur nachhaltigen Förderung der Tanzlandschaft der Region, Baden-Württembergs und darüber hinaus.

Bereits die 2012 zwischen dem Theater und Orchester Heidelberg und dem UnterwegsTheater geschlossene »Tanzallianz« war ein Novum in der Stadt. Mit dem Choreographischen Centrum sowie einer erstmals im Februar 2014 stattfindenden Tanzbiennale trägt sie in Deutschland einmalige Früchte. Erstmalig haben sich eine Institution der sogenannten »freien Szene« und ein Stadttheater aus eigener Initiative dauerhaft zusammengetan, um den Tanz in seinen Facetten und seinen besonderen Produktionsbedingungen kooperierend und nachhaltig zu stärken.

Im Gegensatz zu den Partnerhäusern handelt es sich beim Choreographischen Centrum Heidelberg weniger um eine Spielstätte denn um einen Ort, an dem neue Tanzproduktionen freier Choreografen, Tänzer und Kompanien entstehen und/oder weitergeführt werden können. Ein sogenanntes »artists-in residence«-Programm stellt vielversprechenden Tanzschaffenden Räumlichkeiten, technische und gar finanzielle Mittel zur Verfügung, um ihre Vorstellungen und Konzepte Realität werden zu lassen, Neues zu wagen und Bestehendes zu intensivieren. Zweimal im Kalenderjahr können sie sich auf eine der Residenzen bewerben, die im Choreographischen Centrum durch die unmittelbare Anbindung von Wohn- und Arbeitsort optimale und effiziente Produktionsbedingungen liefern. Darüber hinaus bietet das Zentrum künftig Profitrainings und Masterclasses namhafter Gasttrainer für hiesige Tänzer an und allen Tanzinteressierten durch Showings, Ausstellungen, Workshops und Diskussionsrunden eine Plattform kulturellen Austauschs.

Holger Schultze und Bernhard Fauser zeigten sich als Initiatoren der Kooperation hoch erfreut, dass nun endlich der offizielle Startschuss für das gemeinsam getragene Zentrum fiel. Jai Gonzalez und Nanine Linning sind das künstlerische Leitungsteam des Choreographischen Centrums Heidelberg. Zusammen mit einem gewählten Mitglied – derzeit Rosemary Helliwell, stellvertretende Direktorin der Tanzakademie Mannheim – bilden sie die Jury, die aus allen Bewerbern die Residenten auswählt. In der neu eröffneten Tanzbasis sehen sie alle einen ersten Teil ihrer Visionen einer »Tanzstadt Heidelberg« Wirklichkeit werden. Den guten Wünschen seitens des Oberbürgermeister und Dr. h.c. Manfred Lautenschlägers, beide Vertreter der Hauptförderer der jungen Tanzinstitution – namentlich die Stadt Heidelberg und die Manfred Lautenschläger-Stiftung –, konnten sich alle anwesenden Gäste nur anschließen – erhält die hiesige Tanzszene hierdurch doch eine zuverlässige, nachhaltige und frische Anlaufstelle und Wirkungsstätte.

 

Beitrag des Rhein-Neckar-Fernsehens zur Tanzbiennale

Das Rhein-Neckar-Fernsehen sendete am 17. Mai 2013 einen kurzen Beitrag zur Tanzbiennale Heidelberg. Den Beitrag können Sie im Video-Portal des RNF ansehen.

 

Erste TANZBIENNALE HEIDELBERG im Frühjahr 2014

In einer Pressekonferenz wurde am 16.05.2013 die neue Tanzbiennale Heidelberg vorgestellt. Heidelbergs neues Festival für den zeitgenössischen Tanz vereint künftig alle zwei Jahre in der Stadt am Neckar die Welt des Tanzes mit Choreografen der »freien Szene« sowie festen Kompanien an Stadttheatern, erstmals vom 21. Februar bis 2. März 2014.

Von der deutschlandweit einmaligen Kooperation eines städtischen Theaters mit einem Theaterhaus der »freien Szene« aus der Taufe gehoben, präsentieren das Theater und Orchester Heidelberg unter der Intendanz von Holger Schultze und der dort beheimateten Dance Company Nanine Linning und das UnterwegsTheater von Jai Gonzalez und Bernhard Fauser auf ihren Bühnen zehn Tage lang ein vielfältiges Tanzprogramm.

Das Profil der Tanzbiennale Heidelberg zeichnet sich durch drei gleichberechtigte programmatische Felder aus, die den Tanz in allen seinen Facetten feiern: partizipative Projekte mit Heidelberger Bürgern, Baden-Württembergische Tanzproduktionen und internationale Gastspiele. Renommierte nationale und internationale Choreografen und Kompanien werden in Heidelberg zu Gast sein und zeigen einen Querschnitt des zeitgenössischen Tanzes. Hierbei setzt die Biennale auch auf eine Kooperation mit Heidelbergs Partnerstadt Montpellier. Zudem werden Produktionen Baden-Württembergischer Tanzkünstler mit nationaler und internationaler Strahlkraft zu erleben sein.

Auftakt der Tanzbiennale Heidelberg ist die interaktive und partizipative Großproduktion »Heidelberg moves« (Arbeitstitel). Hierfür werden im Vorfeld des Festivals erfahrene Choreografen in 10 Heidelberger Stadtteile entsandt, um gemeinsam mit den jeweiligen Bewohnern ein tänzerisches Porträt der Stadt zu erarbeiten, das auf der gesamten Spiel- und Arbeitsstätte des städtischen Theaters zu erleben sein wird.

Die Tanzbiennale Heidelberg setzt sich zum Ziel, die ästhetische Bandbreite heutiger Tanzkunst aus allen konzentrischen Kreisen um die Festivalstadt abzubilden. Der thematische Schwerpunkt wird auf interdisziplinären Produktionen liegen, die verschiedene künstlerische Ausdrucksweisen und Formate zu verbinden wissen. Arbeiten an den Schnittstellen zu Bildender Kunst, Theater, Musik, Medien und Wissenschaft werden in den Spielstätten des Stadttheaters und des UnterwegsTheaters präsentiert.

Die Tanzbiennale Heidelberg ist ein Festival für Alle aus Stadt und Land: Über die Beteiligung von Jung und Alt, von Bürgern jedweder Herkunft und Profession bei »Heidelberg moves« hinaus werden eigens Workshops und professionelle Gastspiele für Kinder auch das jüngste Publikum einbinden. Neben dem »Kindertanztag« laden weitere Workshops, Gesprächsrunden, Filme, Installationen und Musik zur aktiven Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Tanzkunst ein.

Ausgerichtet wird die Tanzbiennale Heidelberg von der »Tanzallianz«, der Kooperation des Heidelberger UnterwegsTheaters und dem Theater und Orchester Heidelberg unter der gemeinsamen künstlerischen Leitung von Bernhard Fauser, Jai Gonzalez, Nanine Linning und Holger Schultze und Phillip Koban als Dramaturg. Ermöglicht wird diese durch die finanzielle Unterstützung der Stadt Heidelberg, der Manfred Lautenschläger-Stiftung und einen einmaligen Zuschuss des Landes Baden-Württemberg.

Mit der Tanzbiennale setzt Heidelberg sein Engagement zur Unterstützung des zeitgenössischen Tanzes konsequent fort. Holger Schultze ist es gelungen, entgegen dem allgemeinen Trend mit der Dance Company Nanine Linning / Theater Heidelberg die Sparte Tanz wieder fest am städtischen Theater zu etablieren. In Nachbarschaft zur Hebelhalle, der Spielstätte des UnterwegsTheaters, das im Sommer sein 25-jähriges Bestehen feiert, wird im September 2013 das Choreografische Centrum Heidelberg eröffnet. Hier finden in Zukunft junge ChoreografInnen in Künstlerresidenzen optimale Produktionsbedingungen. Wie die Biennale, wird auch das Choreografische Centrum vom Stadttheater und dem UnterwegsTheater gemeinsam getragen.

 

Tanzstadt Heidelberg: Jetzt mit Choreografischem Centrum und TANZBIENNALE!

Im Bewusstsein um die dringende Notwendigkeit der Förderung des professionellen künstlerischen Nachwuchses und im festen Willen, den Bedürfnissen des breiten Tanzpublikums der Region Rechnung zu tragen, sind zwei Heidelberger Theater einen deutschlandweit einzigartigen Schulterschluss eingegangen: Das seit 25 Jahren bestehende und für seine internationalen Gastspiele und innovativen (Festival-)Formate bekannte UnterwegsTheater unter der Leitung von Jai Gonzalez und Bernhard Fauser und das Theater und Orchester Heidelberg unter der Intendanz von Holger Schultze mit seiner Dance Company Nanine Linning / Theater Heidelberg haben sich bereits in der vergangen Spielzeit zu einer »TANZallianz« zusammengeschlossen, um den zeitgenössischen Tanz vor Ort zu stärken. Die Stadt Heidelberg unterstützt dieses Unterfangen geschlossen.

Mit der Hebelhalle verfügt das UnterwegsTheater über einen für alle zeitgenössischen Ausdrucksformen geeigneten Bühnenraum. Im angrenzenden Gebäude eröffnet in der Spielzeit 2013|14 das durch städtische Förderung mit Probe- und Wohnräumen versehene Choreografische Centrum Heidelberg (CC) in Kooperation von UnterwegsTheater und städtischem Theater. Mit einem Produktionsbudget versehen, von der unmittelbaren Nähe von Wohn- und Probenort sowie der »Patenschaft« der Kooperationspartner profitierend, können dort jährlich bis zu vier junge Choreografen und Kompanien in Künstlerresidenzen Neuproduktionen erarbeiten. Heidelberg kann sich im Gegenzug auf zahlreiche Uraufführungen freuen! Zudem wird das CC als Begegnungsstätte und Ort der aktiven Beschäftigung für Tanzbegeisterte jeden Alters dienen.

Doch damit nicht genug: Alle zwei Jahre – erstmals im Februar 2014 – bringen beide Partner die ganze Stadt tänzerisch auf Trab. Ermöglicht durch das Engagement der Stadt Heidelberg, der Manfred Lautenschläger-Stiftung und eine einmalige Förderung des Landes Baden-Württemberg präsentiert die Tanzbiennale nationale wie internationale Gastspiele, Top-Kompanien und -Choreografen aus Baden-Württemberg und lässt am Kindertanztag, in Workshops und in partizipativen Großproduktionen die Stadt das Tanzbein schwingen!

Choreografisches Centrum und Tanzbiennale verbinden Heidelberg nachhaltig mit der weiten Welt des Tanzes und schaffen die Grundlagen für einen zukunftsweisenden Austausch auf regionaler, nationaler wie internationaler Ebene.