Aktuelles

Treffen aller Kooperationsschulen sowie Schülerabonnenten und Vorstellung des Spielplans 2017|18

Am Dienstag, den 09.05.2017, fand um 17 Uhr das jährliche Treffen aller Kooperationsschulen und Schülerabonnenten statt. Das Treffen war wie immer im Alten Saal geplant, doch die Organisatorinnen und Organisatoren der eingeladenen 41 Kooperationsschulen und 18 Schülerabonnements konnten live erleben, dass im Theater manchmal nicht alles wie geplant durchgeführt werden kann.

Aufgrund einer Erkrankung im Ensemble und daraus resultierenden Umbesetzungsproben musste der Alte Saal kurzfristig technisch eingerichtet werden und für Proben zur Verfügung stehen. Und so lernten die Gäste das Theater auch einmal etwas hinter den Kulissen kennen, indem sie vom Einlasspersonal zum Orchestersaal geleitet wurden, der innerhalb kürzester Zeit eigens für dieses Event leergeräumt und hergerichtet wurde. Ein würdiger Ersatz, wie von vielen zu hören war.

Zunächst begrüßte Heidelbergs Kulturbürgermeister Dr. Gerner die eingeladenen Pädagoginnen und Pädagogen und hob die besondere Bedeutung des in Heidelberg und Umgebung erfolgreich etablierten Kooperationsmodells, das allen Schülern der involvierten Schulen die Gelegenheit bietet, mindestens einmal pro Schuljahr zu ermäßigten Preisen eine Vorstellung zu besuchen, um so im Laufe ihres Schullebens alle Sparten des Theaters kennen zu lernen.

Im Anschluss hieß Holger Schultze alle offiziell herzlich willkommen und überließ die »Bühne« zunächst der Kunst: Wilfried Staber erfreute die Anwesenden mit zwei Mozart-Arien – der Papageno-Arie aus der Oper Die Zauberflöte sowie der Masetto-Arie aus Don Giovanni. Wunderbar begleitet wurde er von Korrepetitor und Dirigent Davide Perniceni.

Danach stellten die übrigen Dramaturgen des Theaters den Spielplan der einzelnen Sparten der kommenden Spielzeit 17|18 vor und gaben einen sehr informativen Überblick über die schulrelevanten Produktionen in allen Sparten.

Das Junge Theater im Zwinger³ offerierte einen kleinen Vorgeschmack auf die kommende Produktion Unser Lehrer ist ein Troll von Dennis Kelly, die im Dezember 2017 Premiere feiert. Massoud Baygan, Lea Wittig und Marcel Schubbe weckten durch ihre Lesung große Neugier auf diese absurde und komische Geschichte über zwei Kinder, die mit Köpfchen für ihre Freiheit gegen ein autoritäres System kämpfen.

Danach bestand für alle Interessierten die Gelegenheit, mit einzelnen Theatermitgliedern oder/und Kolleg/innen anderer Schulen ins Gespräch zu kommen und das anregende Treffen entspannt ausklingen zu lassen.

Das Theater und Orchester Heidelberg freut sich über die sehr gute Zusammenarbeit mit allen beteiligten Schulen und auf die nächste Spielzeit.

Interview mit Holger Schultze im Deutschlandradio Kultur

Im Gespräch mit Susanne Burkhardt verrät Intendant Holger Schultze im Theatermagazin »Rang I« vom 23. Juli 2016 »Wie das Theater Heidelberg erfolgreich wurde«. Unter anderem habe er jeden Schüler der Stadt verpflichtet, einmal im Jahr ins Theater zu gehen.

Den vollständigen Beitrag können Sie im Online-Angebot des Deutschlandradio Kultur nachhören.

Treffen aller Kooperationsschulen sowie Schülerabonnements und Vorstellung des Spielplans 2016|17

Am Dienstag, den 14.06.2016, fand um 16 Uhr das jährliche Treffen aller Kooperationsschulen statt. Zum ersten Mal waren dieses Jahr zusätzlich auch die Organisatorinnen und Organisatoren der Schülerabonnements eingeladen.
Das Treffen nahm seinen Auftakt im Foyer des Alten Saals mit einem Glas Sekt, um gemeinsam auf das erfolgreiche Projekt anzustoßen – die Kooperation Theater und Schule befindet sich bereits im fünften Jahr!

Nach einem kurzen Austausch wechselten die ca. 80 Pädagoginnen und Pädagogen sowie das Team des Theaters und Orchesters Heidelberg nach und nach in den Alten Saal über, wo Holger Schultze alle offiziell herzlich willkommen hieß und zunächst auf ein ganz besonderes und einmaliges Theaterereignis in der nächsten Spielzeit zu sprechen kam: Als erstes deutsches Stadttheater wird das Theater und Orchester Heidelberg vom 11. bis 18.02.2017 ein iberoamerikanisches Festival ausrichten und zwölf herausragende Gastspiele aus Lateinamerika und Spanien einladen: ¡Adelante! 

Als erster Programmpunkt folgte die Verabschiedung der langjährigen Leiterin des Jungen Theaters, Franziska-Theresa Schütz, sowie die Vorstellung ihrer Nachfolgerin, Natascha Kalmbach, die ab September 2016 den Zwinger³ leiten wird. Zusammen mit ihrer Dramaturgin Viktoria Klawitter stellte sie ihre erste, farbenfrohe Spielzeit vor. Kinder und Jugendliche können sich auf ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm freuen!

Im Anschluss kamen alle Anwesenden in den Genuss eines musikalischen Beitrags – die Sopranistin Rinnat Moriah sang aus Puccinis Oper La bohème die Arie der Musetta »Quando me’n vo«, begleitet von Eunjung Lee am Klavier – ein wunderbarer Auftritt, der langen Beifall fand.

Heidelbergs Bürgermeister für Familie, Soziales und Kultur, Dr. Gerner, begrüßte ebenfalls sehr herzlich die Vertreter der knapp 50 Schulen und unterstrich in seiner Rede erneut die besondere Bedeutung des seit September 2011 neu und sehr erfolgreich etablierten Kooperationsmodells, das allen Schülern der involvierten Schulen die Gelegenheit bietet, mindestens einmal pro Schuljahr zu ermäßigten Preisen eine Vorstellung zu besuchen, um so im Laufe ihres Schullebens alle Sparten des Theaters sowie die Künstler kennen zu lernen.

Danach stellten die übrigen Dramaturgen des Theaters den Spielplan der einzelnen Sparten der kommenden Spielzeit 16|17 vor und gaben vor allem einen Überblick über die schulrelevanten Produktionen in allen Sparten. Besondere Neugier für die Sparte Schauspiel weckte hierbei Ensemblemitglied Hans Fleischmann durch seine Lesung der berühmten Ringparabel aus Lessings Nathan der Weise – wiederum bedacht mit viel Applaus.

Danach bestand für alle Interessierten die Gelegenheit, mit einzelnen Theatermitgliedern oder/und Kolleg/innen anderer Schulen ins Gespräch zu kommen und das anregende Treffen entspannt ausklingen zu lassen.

Das Theater und Orchester Heidelberg freut sich über die sehr gute Zusammenarbeit mit allen beteiligten Schulen und auf die nächste Spielzeit mit 40 Kooperationsschulen.

Kinder zum Olymp!

kinderzumolympDas Theater und Orchester Heidelberg hat mit dem erfolgreichen Projekt Kooperation Theater und Schule die Endauswahl des Wettbewerbs Kinder zum Olymp!, der Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder, erreicht.

Der jährlich ausgeschriebene Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten sucht nach Konzepten, die modellhafte Strukturen für die Verankerung von kultureller Bildung in Kultureinrichtungen und Schulen schaffen. Spannende und besonders nachhaltige Ideen, Programme und Profile werden ausgezeichnet. Förderer des jährlich ausgeschriebenen  deutschlandweiten Wettbewerbs ist die Deutsche Bank Stiftung.

Schulpreis für Kooperation Theater und Schule

Schulpreis für Theaterkooperation_1400Die Organisatoren der schulweiten Kooperation der inklusiven SRH Stephen-Hawking-Schule mit dem Theater und Orchester der Stadt Heidelberg sind mit dem Schulpreis der Geschäftsführung der SRH Schulen GmbH ausgezeichnet worden. Geschäftsführer Dr. Tobias Böcker dankte Claudia Villinger, Koordinatorin der Kooperation, sowie besonders dem Pädagogen Heinz de Jager, »der durch sein jahrelanges Engagement beim Theater-Abo für die Schüler den Boden für diese bereits seit drei Jahren bestehende fruchtbare Kooperation bereitet hat«.
Dank der Kooperation können alle Schüler der Stephen-Hawking-Schule ab Klasse 5 jedes Jahr einmal eine Theateraufführung, ein Konzert oder eine Oper besuchen. Dazu kommen die vielseitigen theaterpädagogischen Angebote. Dr. Böcker zeigte sich begeistert von der guten Zusammenarbeit zwischen dem Theater und der Werkrealschule, der Realschule, den Gymnasien und beruflichen Schulen der Stephen-Hawking-Schule und lobte die Theaterarbeit auch als Beitrag zur gelungenen Inklusion.
An der SRH Stephen-Hawking-Schule werden derzeit 842 Schüler mit und ohne Körperbehinderung in zwölf verschiedenen Bildungsgängen unterrichtet. Dr. Böcker freut sich, dass die Kooperation auch im kommenden Schuljahr weitergeführt wird und outet sich während der Abschlussfeier von 170 Absolventen der Stephen-Hawking-Schule als begeisterter Theaterbesucher: »Was ich bisher in Heidelberg angesehen habe, hat mich künstlerisch überzeugt. Auch das Spielzeitheft der neuen Saison verspricht viel Gutes.«

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung!

Auf dem Foto: Hans de Jager (am Pult) bedankt sich bei Dr. Böcker und Claudia Villinger (von links) und seinen Kollegen für die Unterstützung.

Treffen aller Kooperationsschulen der Spielzeit 2014|15 im Theater Heidelberg

Am Dienstag, den 19.05.2015, fand um 17 Uhr im Alten Saal des Theaters und Orchesters Heidelberg das jährliche Treffen aller Kooperationsschulen statt.

Intendant Holger Schultze und sein Team begrüßten über 60 Organisator/innen und Schulleiter/innen der 38 beteiligten weiterführenden Schulen aus Heidelberg und den umliegenden Landkreisen, die an diesem vierten Erfahrungsaustausch teilnahmen, der zum regelmäßigen Bestandteil der Kooperation gehört und Gelegenheit zu Gesprächen mit dem Team des Theaters und den Kolleg/innen anderer Schulen bietet.

Das Kooperationsmodell bietet allen Schülern/innen der involvierten Schulen die Gelegenheit, mindestens einmal pro Schuljahr eine Vorstellung zu besuchen, um so im Laufe ihres Schullebens alle Sparten des Theaters kennen zu lernen.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch Intendant Holger Schultze kamen zunächst alle Anwesenden in den Genuss eines musikalischen Programms – Rinnat Moriah und James Homann sangen zwei Arien aus W. A. Mozarts Le nozze di Figaro, die Arie der Susanna »Deh vieni non tardar« und das Duett Susanna/Figaro »Cinque, dieci, venti, trenta«, Timothy Schwarz begleitete am Klavier.
Nach einem herzlichen Applaus stellten die Dramaturgen des Theaters den Spielplan der kommenden Spielzeit 15|16 vor und verwiesen insbesondere auf die schulrelevanten Produktionen in allen Sparten. Die Operndramaturgin wurde hierbei durch den neuen GMD Elias Grandy unterstützt, der die Veranstaltung nutzte, um sich allen Anwesenden vorzustellen. Elias Grandy führt gerade für jugendliche Schüler eine interessante Neuerung im Konzertbereich ein – zwei Jugendkonzerte in der Stadthalle, die von Malte Arkona (bekannt durch KiKa und ARD) moderiert werden.
Nach einer Begrüßung durch die Leiterin des Jungen Theaters, Franziska-Theresa Schütz, erfolgten sodann die Vorstellung von neuen Kolleginnen im Bereich der Theaterpädagogik sowie eine Übersicht über Premieren und Wiederaufnahmen im Jungen Theater.

Ein besonderes Bonbon beendete in diesem Jahr den offiziellen Teil der Veranstaltung: Das Theater und Orchester Heidelberg bedankt sich bei allen Organisatoren für ihr Engagement in den Kooperationsschulen mit zwei Freikarten für die Baden-Württembergischen Theatertage – ein Angebot, das auf große Begeisterung und reges Interesse stieß.

Danach bestand für alle Interessierten die Gelegenheit, mit einzelnen Theatermitgliedern oder/und Kolleg/innen anderer Schulen Gespräche zu führen, sich am Buffet zu stärken und das anregende Treffen entspannt ausklingen zu lassen.

Das Theater und Orchester Heidelberg freut sich über die sehr gute Zusammenarbeit mit allen beteiligten Schulen und auf das fünfte Kooperationsjahr in der nächsten Spielzeit.

Girls’ und Boys’ Day in den Werkstätten des Theaters

Im Rahmen des Girls’ und Boys’ Day am Donnerstag, den 23.04.2015 konnten 16 Schülerinnen und Schüler einen Tag lang hinter die Kulissen schauen und in den Werkstätten des Theaters und Orchesters selbst tätig werden. Mädchen konnten dabei männerspezifische und Jungen frauenspezifische Arbeitsfelder erproben, viele Fragen stellen und damit ein erstes Hineinschnuppern in die Berufswelt wagen. Abgerundet wurde das Programm durch eine Theaterführung zu Beginn und einen Vorstellungsbesuch im Anschluss im Zwinger³.

Die Journalistin Sally Gutmann von der Redaktion Headline24 berichtet hier online über diesen Schnuppertag.

Herzlichen Glückwunsch!

Das Theater und Orchester Heidelberg gratuliert seiner Kooperationsschule Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule zum dritten Platz beim renommiertem Landeswettbewerb »Starke Schule«!
Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtete ausführlich – den Artikel gibt es im Online-Angebot der RNZ.

Musiktheater zu Gast im St. Raphael-Gymnasium

Am Mittwoch, den 21. Januar 2015 fand in der Kooperationsschule St. Raphael-Gymnasium ein Treffen zwischen Schülern und der Opernsparte des Theaters und Orchesters Heidelberg statt.

Die RNZ vom 28.1.2015 berichtet in ihrem Artikel »Wenn die Oper in die Schule kommt« über das von der Leiterin des Italienischkurses Loredana Canitano initiierte Treffen mit Operndramaturgin Julia Hochstenbach, Dirigent Gad Kadosh und Sopranistin Rinnat Moriah, die mit den Schülern im Vorfeld ihres Opernbesuchs über Verdis La Traviata sprachen. Rinnat Moriah zeigte dabei in mehreren Gesangesproben, wie perfekt sie ihr Handwerk beherrscht.

»Die drei Profis erklärten nicht nur, worum es in dem Stück geht, sondern auch, wie viel Arbeit hinter einer Opernaufführung steckt«, so die RNZ. Und sie zitiert Loredana Canitano: »Ich möchte meinen Schülern nicht nur die Sprache bei-, sondern ihnen auch die italienische Kultur näherbringen.«

»Nach einer Stunde«, so die RNZ, »ging es für die Dramaturgin, den Dirigenten und die Sopranistin wieder zurück an die Arbeit. Bei den Schülern kam die Aktion gut an.«

 

SetWidth220-nicolauskistnergymnasiumP1010093Vertragsverlängerung mit dem Nicolaus-Kistner-Gymnasium in Mosbach

Am Mittwoch, den 21. Januar 2015, fand im Nicolaus-Kistner-Gymnasium in Mosbach im Rahmen einer kleinen Feierstunde in Anwesenheit der lokalen Presse die Unterzeichnung der Verlängerung des Kooperationsvertrags statt. Das Nicolaus-Kistner-Gymnasium ist seit der Spielzeit 2012|13 eine der 38 Kooperationsschulen des Theaters und Orchester Heidelbergs und verlängert mit dieser Unterzeichnung die Teilnahme an der Kooperation Theater und Schule um weitere drei Jahre.
Den Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung vom 23.01.2015 können Sie hier lesen.

Auf dem Foto v.l.n.r.:
Sitzend: Holger Schultze (Intendant), Hans Happes (Schulleiter)
Stehend: Marion Stoffel (Fachbereich Deutsch, Organisatorin der Kooperation am Nicolaus-Kistner-Gymnasium), Ulrike Steiner (Fachbereich Deutsch), Mona Ernst (Schülersprecherin), Sigrun Friedrich (Fachbereich Musik), Heike Hering (Elternvertreterin), Eugen Boerner (langjähriger Leiter der Theater-AGs, jetzt in Pension), Claudia Villinger (Leitung Kooperation Theater und Schule)

Theaterführung mit Schülern des Hölderlin-Gymnasiums

Im Rahmen der Kooperation Theater und Schule blickte der Kurs Literatur & Theater des Hölderlin-Gymnsiums unter Leitung von Monica Goodwin bei einer Theaterführung Anfang Dezember 2014 hinter die Kulissen. Spaß hatten die Schüler vor allen Dingen in der Maskenabteilung …

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Schüler des Hölderlin-Gymnasiums gestalten Bilder zum Familienkonzert

Die Klangwerkstatt »Moldau Reloaded« – so der Titel des 1. Familienkonzerts – begibt sich ausgehend von Bedřich Smetanas berühmter Programmusik auf eine Reise entlang der Moldau und des Neckars – eine spannende musikalische Reportage voller Farbe, Rhythmus und Melodie. Im Vorfeld des Konzerts gestalteten Schüler der Klasse 5a des Hölderlin-Gymnasiums Bilder zu Smetanas »Die Moldau«. Das Bild der Schülerin Nicole ist nun als Plakatmotiv in der Stadt zu sehen. Alle Bilder werden im Rahmen des Konzerts im Theaterfoyer ausgestellt.

Auszeichnung für unsere Kooperationsschule

Unsere Kooperationsschule Theodor-Heuss-Realschule gewinnt mit ihrem Flüchtlingsprojekt den Heidelberger Präventionspreis – wir gratulieren! Einen Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung vom 19.11.2014 können Sie im Online-Angebot der RNZ lesen.

Projekttag »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage«; Foto Florian Merdes

Junges Theater ist Pate der Elisabeth-von-Thadden-Schule für die Aktion »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage«

Das Junge Theater übernimmt die Patenschaft für die deutschlandweite Aktion von »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage« für unsere Kooperationsschule Elisabeth-von-Thadden Gymnasium. In diesem Schulprojekt setzen sich die Schüler mit den Themen Zivilcourage und Rassismus auseinander.

Auftakt der Patenschaft war ein Projekttag am 18. Juli 2014, den Franziska-Theresa Schütz, die Leiterin des Jungen Theaters, im Thadden-Gymnasium eröffnete. Außerdem leiteten die Theaterpädagoginnen des Theaters und Orchesters Heidelberg jeweils für alle vier 8. Klassen der Schule einen zweistündigen Workshop zum Thema »Interkulturalität«. Zum Abschluss des Projekttages wurden die Ergebnisse der Arbeit präsentiert.

Mitwirkung von drei Kooperationsschulen im 3. FAMILIENKONZERT

Am Sonntag, den 06.07.2014, wurde das Konzert The Turn of the Tide von Peter Maxwell Davies erfolgreich im Marguerre-Saal aufgeführt. Musiker des Philharmonischen Orchester Heidelbergs entwickeln hierbei in Workshop-Phasen gemeinsam mit den beteiligten Schulklassen eigene Kompositions-/Improvisationssequenzen.
Mit von der Partie waren Klassen von drei Kooperationsschulen des Theaters und Orchesters Heidelberg:
• Eine 7. Klasse des Hölderlin-Gymnasiums
• Eine 11. Klasse Gymnasiums Walldorf
• Eine 10. Klasse der Johannes-Kepler-Realschule Heidelberg

Monika Kursawe beobachtete für SWR2 die Vorbereitungen mit den Schülern und die Aufführung des 3. Familienkonzerts The Turn of the Tide. Ihren Beitrag, gesendet am 07.07.2014 im Musikmagazin SWR2 Cluster, können Sie in der Mediathek des SWR hören.

Stadtblatt Heidelberg berichtet über theaterpädagogische Angebote

Das Stadtblatt Heidelberg berichtet in seiner Ausgabe vom 25. Juni 2014 über theaterpädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche im Theater und Orchester Heidelberg, auf die Intendant Holger Schultze seit Beginn seiner Intendanz im September 2011 verstärkt setzt, um Kinder und Jugendliche an das Theater heranzuführen. Von besonderer Bedeutung ist das Modell »Kooperation Theater und Schule«, an dem inzwischen 37 weiterführende Schulen teilnehmen. Darüber hinaus bietet das Theater Spielclubs an, bei denen die Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene selbst auf der Bühne stehen können, sowie Workshops, Theaterführungen und vieles mehr.

Den ausführlichen Artikel finden Sie im Online-Angebot der Stadt Heidelberg, Stadtblatt Nr. 26 auf S. 12.

Foto Florian Merdes

Foto Florian Merdes

Treffen aller Kooperationsschulen der Spielzeit 2013|14 im Theater Heidelberg

Am Mittwoch, den 14.05.2014, fand um 16.30 Uhr im Alten Saal des Theaters und Orchesters Heidelberg das jährliche Treffen aller Kooperationsschulen statt. Intendant Holger Schultze und sein Team begrüßten zahlreiche Organisator/innen und Schulleiter/innen der 36 beteiligten weiterführenden Schulen aus Heidelberg und den umliegenden Landkreisen, die an diesem dritten Erfahrungsaustausch teilnahmen, der zum regelmäßigen Bestandteil der Kooperation gehört und Gelegenheit zu Gesprächen mit dem Team des Theaters und den Kolleg/innen anderer Schulen bietet.

Das Kooperationsmodell bietet allen Schülern/innen der involvierten Schulen über drei Jahre hinweg die Gelegenheit, mindestens einmal pro Schuljahr eine Vorstellung zu besuchen, um so im Laufe ihres Schullebens alle Sparten des Theaters kennenzulernen.

Zunächst kamen alle Anwesenden in den Genuss eines musikalischen Programms – Schauspieler Steffen Gangloff und Pianist Willi Haselbeck präsentierten Ausschnitte aus der aktuellen Inszenierung des Kultmusicals The Black Rider und erhielten dafür sehr herzlichen Applaus.

Im Anschluss folgte eine kurze Übersicht über schulrelevante Stücke und die Vorstellung der wichtigsten Vorhaben in der kommenden Spielzeit 14|15 aus den Sparten Schauspiel und Oper.

Beim anschließenden von Holger Schultze moderierten Austausch kam deutlich zum Ausdruck, dass das Modell inzwischen an allen Schulen sehr gut etabliert ist und kaum noch Stolpersteine vorhanden sind. Die anwesenden Pädagog/innen zeigten sich insgesamt sehr zufrieden mit dem Kooperationsmodell. Auch das Team der Theaterpädagoginnen konnte aus seiner Sicht über die reibungslose und effektive Zusammenarbeit berichten.

Nach einer Begrüßung durch die Dramaturgin des Jungen Theaters, Karoline Felsmann, und Vorstellung dessen Spielplans erfolgte ein kurzer Auftritt aus dem aktuellen Stück von Bernhard Studlar Bis später zum Thema Zeit, eindrucksvoll präsentiert durch Peter Lindhorst, Ensemblemitglied des Jungen Theaters.

Danach bestand für alle Interessierten die Gelegenheit, mit einzelnen Theatermitgliedern oder/und Kolleg/innen anderer Schulen Gespräche zu führen, sich am Buffet zu stärken und das anregende Treffen entspannt ausklingen zu lassen.

Das Theater und Orchester Heidelberg freut sich über die sehr gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Schulen und blickt mit Spannung auf ein gemeinsames viertes Kooperationsjahr in der nächsten Spielzeit.

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37. Kooperationsschule unterzeichnet Vertrag mit Theater und Orchester Heidelberg

Am Mittwoch, den 12. März 2014, fand im Rahmen einer Gesamtlehrerkonferenz mit anwesenden Elternvertretern und der SMV die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen dem Gymnasium Neckargemünd und dem Theater und Orchester Heidelberg statt. Diese Kooperation wurde von der GLS einstimmig befürwortet und federführend von Konrektor Joachim Philipp in die Wege geleitet. Zahlreiche Schüler des Gymnasiums Neckargemünd besuchen bereits seit Jahren im Rahmen des Schülerabos das Theater in Heidelberg. Das Gymnasium Neckargemünd ist die 37. weiterführende Schule, mit der das Theater und Orchester Heidelberg auf diese Art und Weise die Zusammenarbeit und den Austausch intensiviert.

Stärkung der kulturellen Bildung durch Kooperationen

Die Schwäbische Post vom 13.11.2013 berichtet online im Zusammenhang mit den neu vorgelegten Empfehlungen des Fachbeirats Kulturelle Bildung auch über die weitere Stärkung der kulturellen Bildung »in allen Schularten und die Kooperation im Regionalen und Lokalen mit den Kultureinrichtungen«. Staatssekretär Jürgen Walter MdL zufolge könne man »bereits auf Erfolgsgeschichten aufbauen. So seien in Heidelberg und Heilbronn durch die Finanzierung einer zusätzlichen Theaterpädagogenstelle mit 36 beziehungsweise 28 Schulen und örtlichen Theatern Kooperationsverträge geschlossen worden«. Jürgen Walter zufolge geht es sowohl um die Unterstützung verlässlicher und nachhaltiger „Kooperationsstrukturen mit den Schulen« als auch um die Etablierung von »Kultureinrichtungen als außerschulische Lernorte«. In dem Online-Artikel heißt es weiterhin, das »Kunstressort stelle 1,5 Millionen Euro an Projektmitteln bereit. Das Kultusministerium fördere Maßnahmen der kulturellen Bildung mit jährlich 20 Millionen Euro«.

Unterzeichnung des 36. Kooperationsvertrags

Foto Kühnle

Unterzeichnung des 36. Kooperationsvertrags

Am Montag, den 30. September 2013, fand im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit anwesenden Schülern die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen der Schwarzbach Schule der Johannes-Diakonie Mosbach und dem Theater und Orchester Heidelberg statt. Bei der Schwarzbach Schule handelt es sich um die 36. weiterführende Schule, mit der das Theater und Orchester Heidelberg auf diese Art und Weise die Zusammenarbeit und den Austausch intensiviert.

In die Wege geleitet wurde die Kooperation von den beiden Anwärterinnen Dorothea Stricker und Carolin Schilling, für die beide das Thema Theaterkooperation eine Prüfungsleistung ist, die sich »Sonderpädagogisches Handlungsfeld« nennt. Aufgabe dabei ist, die Teilhabe der Schüler zu stärken, kooperative Fähigkeiten auszubauen und einen nachhaltigen Beitrag zur Schulentwicklung zu leisten.

Unter dem Titel »Inklusionsmodell fördert kulturelle Teilhabe« berichtete die Rhein-Neckar-Zeitung am 07.10.2013 über die neue Kooperation. Den Artikel können Sie im Online-Angebot der RNZ nachlesen. Auch die Johannes-Diakonie stellt auf ihrer Homepage die neue Kooperation vor.

Auf dem Foto von links nach rechts: Referendarin Carolin Schilling, Intendant Holger Schultze, Constance Seeliger (stellvertretende Schulleitung), Steven Reres (Schulleiter), Referendarin Dorothea Stricker

Hörfunkbeitrag »Nachwuchs ins Theater« des SWR2

Um die Heidelberger Kooperation Theater und Schule wie auch um die Situation der Kinder- und Jugendtheater in Baden-Württemberg geht es in dem Beitrag »Nachwuchs ins Theater« von Elske Brault, der am 14.05.2013 in der Reihe »Kontext« des SWR2 gesendet wurde.

Den Bericht von Elske Brault können Sie hier als mp3 anhören.

Treffen aller Kooperationsschulen der Spielzeit 2012|13 im Theater Heidelberg

Am Dienstag, den 07.05.2013, fand im restaurierten Alten Saal des Theaters und Orchesters Heidelberg das zweite Treffen aller Kooperationsschulen statt, die in der Spielzeit 2012|13 mit all ihren Klassenstufen im Rahmen der Kooperation Theater und Schule Vorstellungen verschiedener Sparten des Theaters besucht haben.

Insgesamt 35 weiterführende Schulen aus Heidelberg und den umliegenden Landkreisen mit rund 70 Organisatoren und Schulleitern nahmen an diesem zweiten Erfahrungsaustausch teil, der zum regelmäßigen Bestandteil der Kooperation gehört, und nutzten die Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem Team des Theaters und den Kollegen anderer Schulen. Vertreten waren zahlreiche Schulformen: von Hauptschulen, Werkreal- und Realschulen über Gymnasien bis hin zu weiterführenden Gymnasien und beruflichen Schulen.

Zunächst begrüßte Heidelbergs Kulturbürgermeister Dr. Gerner die eingeladenen Pädagogen und unterstrich in seinen Worten die besondere Bedeutung des in Heidelberg und Umgebung erfolgreich etablierten Kooperationsmodells, das allen Schülern der involvierten Schulen – in der laufenden Spielzeit über 21.000 Schülern – die Gelegenheit bietet, mindestens einmal pro Schuljahr zu ermäßigten Preisen eine Vorstellung zu besuchen, um so im Laufe ihres Schullebens alle Sparten des Theaters kennen zu lernen.

Im Anschluss an die danach folgenden herzlichen Begrüßungsworte des Intendanten Holger Schultze kamen die Anwesenden zunächst in den Genuss eines kurzen musikalischen Programms – Schauspielerin Nicole Averkamp und Pianist Jens Schlichting präsentierten einen Ausschnitt aus der aktuellen Zwinger¹-Produktion Heute Abend: Lola Blau.

Beim anschließenden von Holger Schultze moderierten Austausch berichteten viele der Anwesenden von ihren im Laufe der Spielzeit gesammelten Erfahrungen. Die mit den Schulklassen erfolgten Theaterbesuche wurden durchweg als positiv, die meisten ausgewählten Produktionen sowohl als passend für die jeweiligen Altersstufen als auch als Bereicherung für das Schulcurriculum beschrieben. Auch im zweiten Jahr der Kooperation wurde die immens wichtige Arbeit der Theaterpädagogen wieder besonders lobend erwähnt, darüber hinaus auch die unkomplizierte und professionelle Organisation der gesamten Kooperation.

Kleinere Stolpersteine wie z. B. Fragen in Zusammenhang mit Eintrittskarten, Sitzplätzen oder begleitenden Materialien konnten zumeist im direkten Gespräch geklärt werden.

Nach einer weiteren kurzen Begrüßung durch die Leiterin des Jungen Theaters, Franziska-Theresa Schütz, folgte ein ca. 10-minütiger eindrucksvoller Auftritt des Club Spezial mit einem Ausschnitt aus Friedrich Schillers Werk Die Räuber, mit dem sich die Jugendlichen dieses Spielclubs unter Leitung der Theaterpädagogin am Jungen Theater, Nike-Marie Steinbach, in dieser Spielzeit beschäftigen.

Danach bestand für alle Interessierten Gelegenheit, entweder mit einzelnen Theatermitgliedern oder Kollegen anderer Schulen Gespräche zu führen, sich am Buffet zu erfrischen und zu stärken und das anregende Treffen entspannt ausklingen zu lassen.

Das Theater und Orchester Heidelberg freut sich über die bisherige gute Zusammenarbeit und blickt gespannt auf ein gemeinsames drittes Kooperationsjahr in der nächsten Spielzeit.

 

Blick hinter die Kulissen für Schüler der Louise-Otto-Peters-Schule aus Wiesloch

Am 05.02.2013 konnten 25 Schüler und begleitende Lehrer der Kooperationsschule Louise-Otto-Peters-Schule aus Wiesloch im Rahmen einer Führung für Schulklassen einen Blick hinter die Kulissen des Theaters und Orchesters Heidelberg werfen und verschiedene Arbeitsbereiche und Werkstätten besichtigen. Gut zwei Drittel dieser BVE-Klasse (Beruf-Vorbereitungs-Einrichtung) konnten am 16.05.2013 erstmals im Rahmen der Kooperation Theater und Schule die Operette Die Fledermaus auf der Bühne des Marguerre-Saals erleben und an einem begleitenden Workshop in ihrer Schule teilnehmen.

Bericht über die Kooperation Theater und Schule im Theatermagazin Die Deutsche Bühne

Die Deutsche Bühne, Magazin des Deutschen Bühnenvereins und älteste Theaterzeitschrift Deutschlands, widmet sich in der Ausgabe 03/2013 dem Schwerpunkt »Schüler und Theater«.

In seinem Artikel »Das Publikum von heute und morgen« berichtet der Autor Björn Hayer über Theatermacher im Südwesten Deutschlands, ihre Bemühungen um das Publikum von heute und morgen und die Hindernisse, die hierbei auftauchen – ganz konkret anhand der Kooperation Theater und Schule am Theater und Orchester Heidelberg.
Laut Autor »erntet das Theater die Früchte einer intelligenten Politik«, indem mit 35 Schulen aus Heidelberg und dem Umland Kooperationen gepflegt werden, und weiter: »Beratungsgespräche mit Lehrern schaffen die Basis für eine nachhaltige ästhetische Bildung«.
Man setze in Heidelberg »auf die funktionierende Trias aus Einführungsveranstaltungen, Inszenierungen und Nachgespräch«, »die Welt für jugendliche Augen unkonventionell zu vermessen, den Schritt vom Wege der Abiturslektüre zu wagen, scheint das Erfolgsrezept«.
Und der Autor bestätigt die Haltung des Theaters und Orchesters in Heidelberg: »Das Theater von heute braucht den jungen Freigeist, um auch morgen noch überleben zu können«.

Link zur Internetseite: http://die-deutsche-buehne.de/

Unterzeichnung des 30. Kooperationsvertrags mit dem Theater und Orchester Heidelberg

Vertragsunterzeichnung an der Schule

Unterzeichnung des 30. Kooperationsvertrags mit dem Theater und Orchester Heidelberg

Am Mittwoch, den 13.06., wurde in der Stephen-Hawking-Schule in Neckargemünd im Rahmen einer kleinen Feier mit der Schulleitung und weiteren Vertretern der Schule, der Organisatorin der Kooperation Theater und Schule, Claudia Villinger, sowie der Theaterpädagogin Miriam Hanf der 30. Schulkooperationsvertrag mit dem Theater und Orchester Heidelberg unterzeichnet.
Im Rahmen dieser Kooperation mit der Stephen-Hawking-Schule besuchen alle Schüler der Schularten Werkrealschule, Realschule, Wirtschaftsschule, Wirtschaftsgymnasium, Sozialwissenschaftliches Gymnasium und Allgemeines Gymnasium ab der neuen Spielzeit 12|13 einmal im Jahr eine Theatervorstellung und lernen dadurch im Laufe ihrer Schulzeit alle Sparten und Spielstätten ihres Theaters kennen. Begleitende theaterpädagogische Angebote wie spezielle Vor- und Nachbereitungen, Probenbesuche und Workshops vertiefen die besuchten Vorstellung, bauen Berührungsängste ab und machen Lust auf weitere Theatererfahrungen.

Nachdem bereits alle weiterführenden Schulen Heidelbergs, sowohl öffentliche als auch private, Kooperationsschulen des Theaters und Orchesters Heidelberg sind, ist dieses Kooperationsmodell auch in den angrenzenden Landkreisen auf große und positive Resonanz gestoßen, so dass zum Ende ersten Spielzeit des Intendanten Holger Schultze in Heidelberg das »Etappenziel« von 30 Kooperationsschulen erreicht ist.

Das Theater und Orchester Heidelberg freut sich gemeinsam mit den Kooperationsschulen auf eine interessante und spannende Eröffnungsspielzeit 12|13, in der die teilnehmenden Schulklassen ab Ende November auch das sanierte Theater in der Altstadt kennenlernen können.

Erstes Treffen der Kooperationsschulen in der Spielzeit 2011/12

Am Dienstag, den 24.04.2012, fand im Opernzelt des Theater und Orchester Heidelberg das erste Treffen mit Schulleitern und Organisatoren der Kooperationsschulen statt, die in der Spielzeit 2011/12 mit all ihren Klassenstufen im Rahmen der Kooperation Theater und Schule Vorstellungen verschiedener Sparten des Theaters besucht haben.
Insgesamt 19 weiterführende Schulen, davon 18 aus Heidelberg, mit rund 50 Lehrern und Schulleitern nahmen an diesem ersten Erfahrungsaustausch teil, der zum regelmäßigen Bestandteil der Kooperation gehört. Vertreten waren alle Schulformen: von Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien bis hin zu weiterführenden Gymnasien.

Nach einem sehr herzlichen Willkommen durch Intendant Holger Schultze begrüßte Heidelbergs Kulturbürgermeister Dr. Gerner in Anwesenheit der Presse die Pädagogen und unterstrich in seiner Rede die besondere Bedeutung des seit September 2011 neu und sehr erfolgreich etablierten Kooperationsmodells, das allen Schülern der involvierten Schulen die Gelegenheit bietet, mindestens einmal pro Schuljahr zu ermäßigten Preisen eine Vorstellung zu besuchen, um so im Laufe ihres Schullebens alle Sparten des Theaters sowie die Künstler kennenzulernen. Darüber hinaus erhalten sie ein theaterpädagogisches Rahmenprogramm, Einführungsveranstaltungen und Workshops.

Im Anschluss an die Eröffnungsworte hatten alle Anwesenden Gelegenheit, Künstler des Theaters hautnah zu erleben und eine Soirée musicale aus der aktuellen Produktion »Kunst« von Yasmina Reza mit den Schauspielern Olaf Weißenberg, Steffen Gangloff und Stefan Reck sowie Johannes Mittl am Klavier zum Thema Freundschaft zu genießen.
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung bot sich ausführlich Gelegenheit, sich sowohl untereinander als auch mit dem Team des Theaters über Erfahrungen im ersten Kooperationsjahr auszutauschen. Besonders lobend erwähnt wurde die wichtige Arbeit der Theaterpädagogen, die mit Vor- und Nachbereitungen sowie speziell erstellten Materialien die Produktionen begleiten und so den Schülern Theater begreifbar machen und nahebringen, sowie die unkomplizierte und flexible Handhabung aller Belange im Zusammenhang mit den Tickets seitens der Mitarbeiter/innen der Theaterkasse.
Natürlich gab es auch einige sehr konstruktive Vorschläge für eine noch bessere Zusammenarbeit im nächsten Kooperationsjahr. Die Beteiligten wünschten sich eine noch zügigere Abklärung und Bestätigung der ausgewählten Termine und Produktionen zwischen Schulorganisatoren und Theaterverantwortlichen, sowie ein verstärktes Augenmerk auf eventuelle Unruheherde während der Vorstellungen zu richten.

Insgesamt war das Treffen ein sehr großer Erfolg. Alle Anwesenden waren sich einig, dass ein solches Forum außerordentlich konstruktiv ist, um sich intensiver kennenzulernen und die jeweiligen Bedürfnisse zu erfahren und somit besser abdecken zu können.

Das Theater und Orchester Heidelberg freut sich gemeinsam mit den Kooperationsschulen auf ein interessantes und spannendes zweites Jahr, in dem knapp 30 Schulen aus Heidelberg und den umliegenden Landkreisen mit von der Partie sein werden! Besonders reizvoll wird dann natürlich – neben den Spielstätten Zwinger¹ und Zwinger³ – auch das aktive Kennenlernen des sanierten Theaters in der Altstadt werden!

Einen Kurzfilm zur Kooperation Theater und Schule von Sia Friedrich, entstanden im Auftrag der Stadt Heidelberg, können Sie in der Mediathek der Stadt Heidelberg ansehen.

Pressestimme aus der Rhein-Neckar-Zeitung

17.000 Schüler gehen ins Theater
Kooperationsprojekt mit 30 Schulen läuft seit September – Jetzt tauschten sich die Beteiligten aus

Wie lassen sich Jugendliche für das Theater begeistern? Diese Frage treibt auch Theaterintendant Holger Schultze um. Schon in Osnabrück hatte er ein Kooperationsprojekt aufgebaut, bei dem jeder Schüler mindestens ein Mal pro Schuljahr eine Vorstellung besucht. Als er nach Heidelberg wechselte,nahmer die Idee mit – mit durchschlagendem Erfolg, wie jetzt bei einem Treffen mit Vertretern der Partnerschulen deutlich wurde.
Allein die Zahlen sind beeindruckend: Seit Beginn der Spielzeit 2011/12 läuft das Projekt, und schon 30 weiterführende Schulen machen mit; alle Heidelberger sind dabei, dazu noch einige aus dem Umland. Das sind rund 17 000 Schüler, die regelmäßig ins Theater gehen – mehr als Abonnenten (die aber auf mehr Besuche kommen). Rund 50 Mal haben Klassen bisher Vorstellungen aus allen Sparten des Theaters angesehen.
„Es war ganz außergewöhnlich, wie offen sie mich hier empfangen haben“, sagte Schultze bei der Begrüßung in der Lounge des Opernzeltes. Auch Kultur- und Schulbürgermeister Joachim Gerner ist von dem Projekt überzeugt: „Das ist ein konkretes Beispiel für kulturelle Bildung.“ Vor allem durch seine Arbeit mit den Schulen in Osnabrück sei er auf Schultze aufmerksam geworden – schon lange bevor es um die Neubesetzung der Intendanz in Heidelberg gegangen sei.
Von 19 Kooperationsschulen waren Vertreter gekommen, um sich mit dem Intendanten, Theaterpädagogen und Mitarbeitern der Kasse über das erste halbe Jahr der Zusammenarbeit auszutauschen. Die Lehrkräfte schätzen neben den Theaterbesuchen zu ermäßigten Preisen vor allem die Zusatzangebote: Materialien zur Vor- und Nachbereitung im Unterricht, Probenbesuche und Workshops für die Lehrer oder ein Blick hinter die Kulissen des Theaterbetriebs. Im nächsten Schuljahr gibt es zusätzlich die Möglichkeit, Regisseure, Schauspieler oder andere Mitarbeiter in den Unterricht einzuladen. Außerdem werden Führungen im sanierten Theater angeboten.
Auch die Kunst kam an diesem Nachmittag nicht zu kurz. Die Schauspieler Olaf Weißenberg, Steffen Gangloff und Stefan Reck gaben eine „Soireé musicale“ mit Liedern zum Thema Freundschaft aus der aktuellen Produktion „Kunst“ zum Besten. (…)
Bei den Schulen kommt die Kooperation gut an, es wurde viel Lob verteilt, etwa von Marlene Bohne-Becker, der Leiterin der Albert-Schweitzer-Schule im Pfaffengrund: „Unsere Schüler freuen sich schon auf die nächsten Stücke. Sie fanden nicht alles gut, wollen aber wieder hin.“

Rhein-Neckar-Zeitung, Steffen Blatt, 04.05.2012

Unterzeichnung des 27. Kooperationsvertrags mit dem Theater und Orchester Heidelberg – Kooperationsmodell Theater und Schule zieht Kreise in die Region

Unterzeichnung des 27. Kooperationsvertrags mit dem Theater und Orchester Heidelberg – Kooperationsmodell Theater und Schule zieht Kreise in die Region

Am Mittwoch, den 15.2., wurde in der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Weinheim im Rahmen einer kleinen Feier in Anwesenheit der Presse der 27. Schulkooperationsvertrag mit dem Theater und Orchester Heidelberg unterzeichnet.

Im Rahmen dieser Kooperation besuchen alle Schüler des Schulverbunds Dietrich-Bonhoeffer aus Gymnasium, Realschule und Werkrealschule einmal im Jahr eine Theatervorstellung und lernen dadurch im Laufe ihrer Schulzeit alle Sparten und Spielstätten ihres Theaters kennen. Darüber hinaus profitieren die Schüler von begleitenden theaterpädagogischen Angeboten wie speziellen Vor- und Nachbereitungen, Probenbesuchen oder Workshops.

Inzwischen sind alle weiterführenden Schulen Heidelbergs, sowohl öffentliche als auch private, Kooperationsschulen des Theaters und Orchesters Heidelberg – und damit ist der erste Meilenstein nach Einführung dieses neuen Modells zu Beginn der Spielzeit 11/12 in der Neckarstadt erreicht. Initiator Holger Schultze (Intendant) und sein Team freuen sich besonders, dass das Kooperationsangebot auf ein ebenso positives Echo im Umland stößt – so haben sich neben dem Schulverbund Dietrich-Bonhoeffer in Weinheim bereits sechs Schulen aus Walldorf, Wiesloch, Schwetzingen, Mosbach und Elztal für eine Zusammenarbeit mit dem Theater und Orchester entschieden.

Bis Ende dieser Spielzeit werden voraussichtlich 30 Schulen mit von der Partie sein – weitere Interessenten sind willkommen! In Planung ist darüber hinaus ein weiteres Kooperationsmodell für die Grundschulen in Heidelberg und Umgebung, um auch den jüngsten Schülern besondere Einblicke in die Welt des Theaters zu ermöglichen.

Informationen zur Schulkooperation erhalten Sie bei Claudia Villinger, Koordination Theaterprojekte und -besuche für Kinder und Jugendliche, unter claudia.villinger@heidelberg.de.

Pressestimme aus der Rhein-Neckar-Zeitung / Weinheimer Nachrichten

DBS mach viel Theater ums Theater

In Baden-Württemberg ist die Kooperation, die das Theater Heidelberg mit Schulen schließt, die größte ihrer Art. Intendant Holger Schultze brachte das theaterpädagogische Konzept von seiner früheren Wirkungsstätte in Osnabrück mit und seit Beginn der Spielzeit 2011/2012 unterzeichneten 26 weiterführende Schulen in Heidelberg und den umliegenden Landkreisen den Vertrag. Seit gestern gehört der Dietrich-Bonhoeffer-Schulverband als 27. Einrichtung mit dazu.
In einer kleinen Feierstunde unterzeichneten Schultze und die Schulleitungen des Schulverbands, Gudrun Aisenbrey und Jascha Detig, den Vertrag. Er macht es möglich, dass alls Schüler von der fünften bis zur zehnten Klasse der DBS innerhalb der nächsten drei Jahre einmal im Jahr eine Vorstellung des Theater und Orchester Heidelberg besuchen können. „Wir beraten dabei individuell und die Schulen entscheiden dann selbst“, erklärte Claudia Villinger, die das Projekt von Theaterseite her koordiniert.
Im Laufe ihrer Schulzeit lernen die Schüler durch diese Kooperation alle Sparten eines Theaters kennen, seien es Musikveranstaltungen, Schauspiel, Tanz und auch Spielstätten. Es gibt Vor- und Nachbereitungen, Workshops und Einblick hinter die Kulissen. Ziel ist, den Jugendlichen Lust auf Theater und Lust auf Fantasie zu machen und dabei Berührungsängste abzubauen. Dabei erhalten die Schüler Ermäßigungen auf ihre Eintrittskarten, die auch als Fahrkarte im Verkehrsverbund gelten. Eltern können zudem günstig Begleitkarten kaufen. Ein weiterer besonderer Aspekt der Zusammenarbeit an der Schule sei, stelle Aisenbrey heraus, die Unterstützung von Elternseite. Mindestens vier von ihnen begleiten Schüler und Lehrer ins Theater.
Aisenbrey unterstrich, dass der Kooperationsvertrag als Baustein gut ins Schulprofil aus Musik und Theater passe. „Theater ist wichtig, weil man sich als kollektives Gedächtnis mit Geschichte beschäftigt und auch Geschichten erzählt“, sagte Schultze. Kurz zuvor hatten Theater-AG und Unterstufenchor die erste und letzte Szene aus der Kinderoper „Brundibár“, der gefeierten Schulpremiere am Abend zuvor, noch einmal auf die Bühne gebracht. Der Intendant war beeindruckt: „Diese Schule hat ein tolles Profil.“ Mit weiteren drei Schulen steht die Vertragsunterzeichnung (ein weiteres koopertaionsmodell für Grundschulen ist in Planung) beovr und das Theater erreicht damit rund 20 000 Schüler. Für die Sechstklässler der DBS geht es im März los mit „Elses Geschichte“, einem Stück, das an die Holocaust-Thematik von „Brundibár“ anschließt.

Rhein-Neckar-Zeitung, nip, 16.02.2012

Großartige Unterzeichnung des Schulkooperationsvertrages zwischen der Albert-Schweitzer-Schule und dem Theater und Orchester Heidelberg

Großartige Unterzeichnung des Schulkooperationsvertrages zwischen der Albert-Schweitzer-Schule und dem Theater und Orchester Heidelberg

Noch keine sechs Wochen in Heidelberg und schon bekommt der Plan des neuen Intendanten, in drei Jahren durch die Neckarstadt zu gehen und keinen Schüler mehr zu treffen, der mit dem Begriff „Theater“ nichts anfangen kann, feste Konturen. Am 12. Oktober wurde der 10. Schulkooperationsvertrag mit dem Theater Heidelberg unterzeichnet.

Die Direktorin der Albert-Schweitzer-Schule im Pfaffengrund Frau Bohne-Becker, das Lehrerkollegium sowie alle Schülerinnen und Schüler der Schule luden den Kulturbürgermeister Dr. Gerner und Intendant Holger Schultze zu einer eindrucksvollen Veranstaltung ein. Die Jugendlichen hatten bereits Platz genommen, als die kleine Abordnung der Stadt und des Theaters durch die schuleigene Trommelgruppe begrüßt wurde. Frau Bohne-Becker hieß alle Anwesenden warmherzig willkommen und gab ihrer Freude über die bevorstehenden gemeinsamen Aktionen zwischen den beiden Einrichtungen Ausdruck. Dr. Gerner und Holger Schultze schilderten in bewegenden Worten, was sie unter einer Kooperation mit dem Theater verstehen. Kultur und Bildung beinhalten und ergänzen einander. Theater vermittelt aber nicht nur Bildungsinhalte, Theater macht Spaß und ist live. Das bewiesen die Jugendlichen prompt und mit überbordender Freude, indem sie ihren Gästen ein eindrucksvolles Programm boten. Chorisch war „The lion sleeps tonight“ neu einstudiert, ein Minikrimi wurde dramatisch präsentiert, und der Intendant löste die Rätselfrage nach dem Mörder. Aber auch der selbst erstellte „Theaterknigge“, den alle SchülerInnen erhalten werden, wurde mit spielerischer Brillanz und zur Freude aller Anwesenden umgesetzt.

Vor der Presse wurde der dreijährige Kooperationsvertrag unterzeichnet, in dem festgehalten wird, dass alle SchülerInnen innerhalb der nächsten drei Jahre einmal pro Schuljahr das Theater besuchen und dadurch alle Bereiche und Sparten kennenlernen. Das Ganze wird darüber hinaus auch theaterpädagogisch begleitet.
Die Schüler erhalten Ermäßigungen auf ihre Eintrittskarten, und auch für Eltern besteht die Möglichkeit, günstigere Elternbegleitkarten zu erwerben. Dieses Modell bietet weiterführenden Schulen aller Formen, von der Haupt- bis zur Berufsschule, die Möglichkeit, langfristig und kontinuierlich das Theater zu besuchen und den Spielplan sowie die Künstler kennen zu lernen. Zehn Verträge sind bereits unterzeichnet. Weitere zehn Schulen sind mit der Theaterleitung Heidelberg kurz vor dem Abschluss eines Vertrages. Ein Modell, das „Schule macht“ und sicher noch viele begeistern wird! Davon sind nicht nur der Intendant und der Kulturbürgermeister überzeugt.

Pressestimme aus der Rhein-Neckar-Zeitung

Früh übt sich – das Theater lieben zu lernen

„Das Ziel ist, richtige Theaterbesucher aus ihnen zu machen.“ Heidelberg neuer Intendant Holger Schultze macht das zur Chefsache, bringt Erfahrungen von seiner letzten Wirkungsstätte in Osnabrück mit: Das Heidelberger Theater ist nun auch auf dem Weg, mit Schulen sogenannte „Kooperationsverträge“ abzuschließen. (…)
Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 11 aller Schulformen haben danach die Möglichkeit, zu vergünstigten Preisen ein Mal pro Schuljahr ins Theater zu gehen (…). Zusätzlich bekommen sie ein Begleitprogramm und Einführungsveranstaltugnen und wagen gemeinsam mit Theaterpädagogen den Blick hinter die Kulissen der Bühnen. „Die Schüler werden also von uns nicht nur im 2. Rang abgesetzt“, formuliert Schultze den Anspruch. (…) „Theater hat nämlich zu tun mit der Lust, Menschen zu treffen und auch Spaß zu haben“. Jeder Schüler in Heidelberg solle wissen, was zum Beispiel eine Oper oder ein Operette, eine Tanzveranstaltung oder ein Schauspiel sei. Am Ende, so der Intendant, will er in enger Zusammenarbeit mit 40 Schulen stehen. (…)
„Theater ist das Tor zur Welt“, benannte Rektorin Marlene Bohne-Becker bei einer Feierstunde ihre Beweggründe. Nicht nur durch schulische Lektüre, sondern viel mehr durch Theaterbesuche könne die Freude an Kultur geweckt werden. (…) Für Bürgermeister Joachim Gerner wurde mir der Unterzeichnung „eine Idee konkret“: Theater, so sagte er, sei schließlich für alle Mitglieder einer Stadt da. (…)
Eingebettet in ein kleines Unterhaltungsprogramm zeigten Schüler eine prima Percussion-Einlage und unterhaltsame Theaterstückchen. Intendant Schultze hat es gefallen „Ich freue mich auf euch!“, rief er den Kindern und Jugendlichen zu.

Rhein-Neckar-Zeitung, Maria Stumpf, 19.10.2011