Schülerbeiträge

Rückmeldungen anlässlich des Welttags des Theaters für Kinder und Jugendliche

Anlässlich des Welttags des Theaters für Kinder und Jugendliche am 20. März ließen die Erzieher des Evangelischen Kindergartens Providenzgemeinde in der Heidelberger Altstadt gemeinsam mit den Kindern ihre Besuche im Theater und Orchester Heidelberg Revue passieren. Einen Bericht der Kindergartenleitung dazu können Sie hier nachlesen.

Schülerkommentare zu Die Zauberflöte

Im Rahmen der Kooperation Theater und Schule besuchte eine 10. Klasse der Elisabeth-von-Thadden-Schule Heidelberg eine Vorstellung von Mozarts Zauberflöte am 13.03.2017. Kommentare der Schülerinnen und Schüler können Sie hier nachlesen.

Schülerkritiken zu Gastspielen im Rahmen von ¡Adelante!

Mit Schülern des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums Mosbach (Kooperationsschule) und der Ludwig-Erhard-Schule (kaufmännische Schule mit Wirtschaftsgymnasium) besuchte die Spanischlehrerin Dr. Luisa Malagamba de Stüber verschiedene Gastspiele, die im Rahmen des iberoamerikanischen Festivals ¡Adelante! am Theater Heidelberg gezeigt wurden.
Hier können Sie einen Schülerbeitrag zum kubanischen Gastspiel Yilliam de Bala coming soon sowie zwei Beiträge zu La Cautiva aus Peru lesen.

Kommentare von Schülern zu Hexenjagd

Der Literatur- und Theaterkurs des Adolf-Schmitthenner-Gymnasium Neckarbischofsheim besuchte im Rahmen des Schülerabos eine Vorstellung von Arthur Millers Hexenjagd. Hier können Sie Eindrücke und Kommentare der Schüler zu ihrem Theaterbesuch nachlesen.

Feedback einer 10. Klasse des Heinrich-Sigmund-Gymnasiums Schriesheim (Kooperationsschule) zum Fliegenden Holländer

Nach dem Opernbesuch am 14.04.2016 durch die Klasse 10b des Heinrich-Sigmund-Gymnasiums haben sich verschiedene Meinungen gebildet, die im Folgenden zusammengefasst werden. Insgesamt hat die Aufführung von Richard Wagners Werk »Der fliegende Holländer« einen durchweg positiven Eindruck bei unserer Klasse hinterlassen. Es war spannend und teilweise sogar – durch die leicht 50s-angehauchte Inszenierung – lustig.

Was die Regie betrifft wurde angemerkt, dass die Idee einer Kadettenschule durchaus innovativ war, die sexuelle Orientierung des Steuermanns jedoch etwas unnötig erschien, da dies die Geschichte nicht im Positiven, als auch im Negativen beeinflusste, sondern wie der sinnlose Versuch, Modernität ins Spiel zu bringen, aussah. Des weiteren kam die Frage auf, wozu der Steuermann sterben sollte und schließlich alle sterben !? Positiv war die Vielzahl junger Sänger und Sängerinnen in den Chören. Das Duett zwischen Senta und dem Holländer – ein grandioser Höhepunkt !

Der Vorbereitungsworkshop war wie auch im letzten Jahr sehr gut gestaltet und die Aufgaben der Gruppen gut überlegt, wobei es schön war, dass sich der Sinn Selbiger erst bei der Präsentation vor der gesamten Klasse dargestellt hat.

Sherwin Ramzani

Schülerkommentare zu Weil wir kein Deutsch konnten

Die Klasse 8 c des Max-Born-Gymnasiums Neckargemünd besuchte das Stück Weil wir kein Deutsch konnten am 21. April 2016 um 11 Uhr. Hier können Sie Rückmeldungen der Schüler zu ihrem Theaterbesuch lesen.

Theaterkritiken Weil wir kein Deutsch konnten

Schüler der theaterpädagogischen Klasse 6c des Hölderlin-Gymnasiums Heidelberg besuchten eine Vorstellung von Weil wir kein Deutsch konnten. Ihre Eindrücke fassten die Schüler in Kritiken, aus denen Sie hier Auszüge lesen können.

Kommentar zum Theaterstück Tschick am Zwinger-Theater von Lillith Yoendem, Klasse 8a Hölderlin-Gymnasium

Ich persönlich war von dem Theaterstück mehr als begeistert, da es sehr nahe am Buch war und alle Rollen insgesamt nur von drei Schauspielern gespielt wurden. Da besonders die ersten und letzten Szenen nahe am Roman waren, hatte man einen »weichen« Übergang zu den anderen Szenen. Auch ist mir der selbstgemachte Sternenhimmel mit einer Disco-Kugel positiv aufgefallen. Allerdings gab es zwei Dinge, welche ich an dem Stück negativ fand: Als erstes, direkt am Anfang oder auch zwischendurch, als die Schauspieler gesungen haben, obwohl das gar nichts mit dem Stück/Buch zu tun hat. Außerdem fand ich es etwas verwirrend, als die Schauspielerin von Isa und Maiks Mutter zwischendurch auf die Bühne gekommen ist und sich in den Lada gesetzt hat.

Schülerkritik zu SILVER

Die Rhein-Neckar-Zeitung veröffentlichte in ihrer Ausgabe vom 11.03.2016 eine Schülerkritik zu Nanine Linnings SILVER. Die Autorin Marie Zimmermann geht in die 9. Klasse des Ottheinrich-Gymnasiums in Wiesloch. Die Wieslocher Schüler besuchen das Heidelberger Theater im Rahmen eines Schülerabos regelmäßig.
Den Artikel können Sie im Online-Angebot der RNZ lesen.

Schülerkritiken zu Die Ratten und Fahrenheit 451

Zwei Klassen des Hölderlin-Gymnasiums besuchten zuletzt Vorstellungen des Schauspiels am Theater und übersandten uns ihre Kritiken. Der Deutschkurs 4 der Kursstufe 1 sah eine Vorstellung von Hauptmanns Die Ratten in der Inszenierung von Holger Schultze, die Klasse 10c sah Viktor Bodós Inszenierung von Fahrenheit 451.
Die Schülerkritiken können Sie hier nachlesen.

Schülerbeiträge des Nicolaus Kistner-Gymnasium Mosbach

Das Nicolaus Kistner-Gymnasium Mosbach hat eine Vorstellung von Weil wir kein Deutsch konnten besucht und sogenannte »Haikus« und »Elfchen« verfasst, die Sie hier nachlesen können.

Jahrbuch der Theodor-Heuss-Realschule Heidelberg

Theod_heuss_schule_IMAG2773_querDie Heidelberger Theodor-Heuss-Realschule hat der Kooperation mit dem Theater und Orchester Heidelberg einige Seiten ihres diesjährigen Jahrbuchs gewidmet. Vorgestellt werden dort die Theaterbesuche im Rahmen der Kooperation Theater und Schule, die Teilnahme am 2. Heidelberger Kinder- und Jugendkongress mit selbst geschriebenen Texten zum Thema »Helden«, die Arbeit der Expertenschar zum Ensembleprojekt From Zero to Hero?! und das Gastspiel eines Klassenzimmerstücks im Rahmen der Baden-Württembergischen Theatertage.

Die Beiträge im Jahrbuch 2014/15 können Sie hier nachlesen.

Schülerbericht zu Cabaret.
Musicalabend des Musikkurses der Marie-Baum-Schule Heidelberg

Unser MBS-Musikkurs stattete dem Stadttheater Heidelberg einen Besuch ab. In einer Theaterführung blickten wir hinter die Kulissen und anschließend gipfelte der Abend im Besuch des Musicals Cabaret

Den vollständigen Bericht können Sie hier nachlesen.

 

Schülerbeitrag zu einer Theaterführung

Der Literatur-Kurs des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums Mosbach besuchte im April 2015 eine Theaterführung. Eine Schülerin hat ihre Eindrücke in einem kurzen Beitrag geschildert, den Sie hier nachlesen können.

Schülerrückmeldungen zu Rico, Oskar und der Diebstahlstein

Die Klasse 5a des Nicolaus Kistner-Gymnasiums in Mosbach besuchte Anfang Mai im Rahmen der Kooperation Theater und Schule eine Vorstellung von Rico, Oskar und der Diebstahlstein. Ihre Eindrücke haben die Schüler aufgeschrieben.

Rückmeldung von Schülern zu Tschick

Die Klasse WE3 der Stephen-Hawking-Schule besuchte im März 2015 eine Vorstellung des Schauspiels Tschick nach Wolfgang Herrndorf.
Die Schüler formulierten einen Brief an die drei Darsteller, den Sie hier nachlesen können.

Schülerkritiken zu Maria Stuart

Kritiken der Klasse 10c des Hölderlin-Gymnasiums – die Klasse war zusammen mit ihrem Deutschlehrer Dr. Markus Scheer Expertenschar und besuchte die Premiere. Notiz des Lehrers: »Die Kritiken wurden am Montagnachmittag nach der Premiere verfasst. Erst sollte jeder alleine schreiben, dann wurden die Ergebnisse in Partnerarbeit zu einer Rezension verschmolzen, und anschließend arbeiteten auf dieser Grundlage immer zwei Paare miteinander eine gemeinsame Kritik aus.«

Die Aufführung von Schillers Drama »Maria Stuart« im Heidelberger Stadttheater kombiniert die moderne und damalige Welt. Die Schauspieler agierten wie jemand im 16. Jahrhundert auch, trugen aber Accessoires und Kleidung aus der heutigen Zeit – anscheinend eine Anspielung auf ähnliche Machtkonflikte der heutigen Welt. Eine gute Kulisse unterstützt die Handlung, da Marias und Elisabeths Zimmer nah aneinanderliegen und so schon auf die unausweichliche Begegnung beider auf dem »Flur« hindeutet. Obwohl die Dialoge teilweise etwas zu lang waren (z. B. zwischen Maria und Burleigh), ist es alles in allem eine sehr gut gelungene Darstellung, die einem das Stück und den Konflikt näherbringt.

Das Theaterstück »Maria Stuart« ist ein Paradebeispiel für die Umsetzung eines puren Dialogstückes, d. h. von der Sprache her sehr nah am Originaltext. Insgesamt wurde dieses politisch-religiöse Drama in der Art eines alten Krimis verpackt: viel Schwarz-Weiß, Telefon, Anzüge. Die Vermischung der alten Sprache und moderner Technik fällt dabei störend auf. Der Tod Marias, die Katastrophe, kommt in dieser Inszenierung in der Form eines Anrufs zu kurz, während dies im Originaltext, zwar auch indirekt, ausführlich in Leicesters Monolog beschrieben ist. Jedoch bietet das Theater durch Situationskomik und lustige Passagen auch etwas an Auflockerung. Technisch wurde das Stück gut durch eine Drehbühne umgesetzt. Zwar ist Maria im Originaltext auf einem ganzen Schloss gefangen und im Stück in einem Käfig, doch dies wäre auf der Bühne wohl auch schwierig darzustellen.

Das Theaterstück »Maria Stuart« des Heidelberger Stadttheaters war in seiner Gesamtheit eine gelungene Vorstellung, es gibt nur wenige Kritikpunkte. Positiv fiel das geschickt konstruierte T-förmige Bühnenbild auf, das sehr das Interesse der Zuschauer geweckt hat. Es passte aufgrund seiner modernen Gestaltung hervorragend zu den ebenfalls modern designten Kostümen. Beeindruckend war die textgetreue Umsetzung des Werkes, jedoch waren die Dialoge oft zu lang, dadurch wirkte das Stück an einigen Stellen sehr zäh. Man hätte eventuell mehr Handlung einbringen sollen, um alles etwas interessanter zu gestalten. Des Weiteren waren die Schauspieler von guter Qualität sowie auch die ziemlich passende Rollenbesetzung.

Das Theaterstück »Maria Stuart«, das am 27. Februar Premiere feierte, war von der Besetzung der Schauspieler her gut, aber nicht immer den Wünschen von Friedrich Schiller angepasst. Die Kulisse war durch die T-förmige Drehbühne sehr gut gestaltet. Allerdings wirkte der Originaltext bei der modernen Inszenierung und Kulisse (Telefon, Zigaretten etc.) fehl am Platz. Auch wirkte das Stück durch die langen, teils ungekürzten Szenen an manchen Stellen langwierig, während andere wichtige Teile vernachlässigt wurden, wie z. B. der Monolog Leicesters während Marias Hinrichtung oder der religiöse Konflikt zwischen den beiden Königinnen. Uns persönlich haben vor allem das Bühnenbild und die schauspielerischen Leistungen der Nebenrollen zugesagt.

Am 27. Februar fand im Heidelberger Stadttheater die Premiere des Theaterstücks »Maria Stuart« statt. Beeindruckend waren sowohl die schauspielerischen Leistungen als auch die Kostümausstattung. Die Begabung, sich lange Dialoge in altertümlicher Sprache merken zu können, empfanden wir als bewundernswert. Die Rollen waren gut umgesetzt, die Inszenierung in Grau auch keine schlechte Idee, jedoch passten einige moderne Elemente nicht wie z. B. Telefon oder Zigarette. Allerdings erzeugte der eintönige und immer gleich bleibende Hintergrund in Kombination mit den sehr langen, direkt aus dem Buch übernommenen Texten wenig Spannung. Von Originalität und neuen Ideen zur Umsetzung war eher weniger zu spüren. Alles in allem ein Theaterstück, mit dem man nichts falsch machen kann, jedoch auch nichts Neues erfindet.

Schülerkritik zu Nina und Paul

Am Dienstag, den 29.04.14 war das Theater mit einem Gastspiel bei uns in der Schule. Das Stück hieß Nina und Paul.
Zuerst gingen wir in das Klassenzimmer, wo die Aufführung war. Die Tische waren wie ein großes U gestellt. In einer Ecke stand eine Schauspielerin. Sie war in Mädchenklamotten angezogen, viel Pink und mit einer Tasche. In der anderen Ecke stand der Schauspieler, der Paul spielte. Er hatte eine Kappe auf und einen Rucksack dabei.

Die Geschichte war so:
Nina und Paul haben sich in der Schule kennen gelernt und eigentlich mögen sie sich gar nicht so richtig, weil sie so verschieden sind. Nina ist in der Schule sehr gut. Paul nicht so sehr. Eines Tages bekommt Nina einen Brief, dass sie ins Gymnasium wechseln darf.
Als Nina nach Hause geht, geht Paul ihr hinterher. Obwohl sie sich versteckt, findet Paul sie. Nina ruft ihren Vater und erzählt ihm, dass Paul im Traktor fahren will. Da wird Paul im Führerhaus ziemlich hin und her geschleudert.
Als er auf dem Bauernhof ankommt, sucht er Nina. Der Vater sagt, dass ihr Zimmer das erste Zimmer nach der Treppe ist. Weil Nina aber ein furchtbar unordentliches Zimmer hat, wechselt sie ihr Zimmer mit ihrer großen Schwester. Die hat nämlich ein ganz besonders aufgeräumtes Zimmer. Als Paul nun ins richtige Zimmer will, schnauzt ihn Ninas große Schwester an und schickt ihn ein Zimmer weiter. Nina sitzt in dem schönen Zimmer und liest in einem Buch. Die beiden setzen sich zusammen hin und hören Musik mit einem Mp3-Player.
Beim Abendessen schimpft die Mutter mit Nina, dass sie nirgendwo hin geht, bevor sie ihr Zimmer nicht aufgeräumt hat. Paul denkt sich, was das denn für eine komische Mutter ist, wenn die wegen einem Buch, das am Boden liegt, so ein Geschiss macht. Die große Schwester unterstützt die Mutter und meint, dass Nina wirklich das Zimmer aufräumen muss. Jetzt sagt Paul: »Du hast es nötig! Dein Zimmer sieht ja aus wie Hölle!«
Weil Paul ein Fan von Raketen ist, gehen die beiden zu einem Windrad und klettern dort hoch. Oben setzen sie sich in eine enge Kabine. Weil es so hoch ist, trauen sich die beiden nicht mehr herunter. Mit einer CD machen sie Lichtzeichen aus der Kabine. Bis sie »gerettet« werden, dauert es eine Weile. Nina und Paul warten und am Schluss küssen sie sich, obwohl sie sich doch am Anfang gar nicht so sehr mochten.

Das Theaterstück hat uns allen sehr gut gefallen. Am Schluss durften wir noch mit den Schauspielern und dem Regisseur über das Stück sprechen.

Marco Wach, Klasse 5a, Theodor-Heuss-Realschule Heidelberg

Schülertexte im Rahmen des Kurses „Literatur- und Theater“ des Hölderlin-Gymnasiums Heidelberg

Unter dem Auftrag „Gestalte eine der gesehenen Tanzszenen in einen Text – Dialog/ (innerer) Monolog/ Kurzgeschichte/ Brief/ Tagebucheintrag – um.“ haben sich Schüler des Kurses „Literatur- und Theater“ der Jahrgangsstufe 1 ( 11. Klasse) des Hölderlin-Gymnasiums Heidelberg unter Leitung von Monica Heksch mit den Produktionen Endless und Insight auseinandergesetzt.

Download der Texte als PDF-Datei

Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen (GFS) über TITUS

Als ich erfahren habe, dass unsere Klasse im Rahmen der Kooperation Theater und Schule das Stück Titus von Jan Sobrie besuchen würde, kam mir die Idee, meine GFS (Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen) über dieses Theaterstück zu schreiben. Eine GFS ist ein Referat zu einem selbst gewählten Thema. Zunächst habe ich den Theatertext (enthalten in »Spielplatz 22: Fünf Theaterstücke über Väter und Söhne« erschienen im Verlag der Autoren) gelesen. Das Stück hat ein ernstes Thema: Suizid bei Jugendlichen. Die Daten des statistischen Bundesamtes zeigen, dass dies die zweithäufigste Todesursache bei Jugendlichen ist und daher dringend darüber gesprochen werden muss. Da mich die Umsetzung des Schauspiels am Theater Heidelberg sehr interessiert hat, habe ich angefragt, ob ich eine Probe besuchen könne. Es hat mich sehr gefreut, dass das Theater mich zur Generalprobe eingeladen hat und ich auch die Möglichkeit hatte, mich mit der Dramaturgin Karoline Felsmann zu unterhalten. So konnte ich in meinem Referat bereits über die Inszenierung berichten. Ich hatte beschlossen, am Beginn meines Referats den Anfang von Titus selber zu spielen. Ich war natürlich nicht so gut wie der tolle Felix Jeiter, aber ich habe ihn sehr genau beobachtet, um mir etwas abzugucken. Ich hatte sehr viel Spaß bei der Vorbereitung meiner GFS. Wenn ihr auch ein Referat halten müsst, kann ich ein Theaterstück als Thema nur empfehlen.

Timo Kratz, Klasse 7d, Helmholtz-Gymnasium Heidelberg

Schülerkommentare zu Über die Grenze ist es nur ein Schritt

Schülerkommentare zu ÜBER DIE GRENZE IST ES NUR EIN SCHRITTSchüler der Sprachförderung der Theodor-Heuss-Realschule besuchten im April 2012 eine Vorstellung von Über die Grenze ist es nur ein Schritt von Michael Müller im Utopia-Mobil-Bus (Gastspiel des Schauspielhaus Hamburg im Rahmen des Heidelberger Stückemarkts).
Nach dem Theaterbesuch gestalteten die Schüler Plakate mit ihren Kommentaren.

Schülerkritik zu Requiem

Bezaubernd, faszinierend, wunderschön. Diese Adjektive könnten vielleicht annähernd beschreiben, was wir am Montagabend, (…) im Tanztheater „Requiem“ erleben durften.
Schon im Foyer kann man die erste Installation bewundern. Die „Ungeborene“ ist in einem Glaskasten, der einem Aquarium ähnelt, mit milchiger Flüssigkeit gefangen und bewegt sich ganz langsam und schwerfällig. Die erste halbe Stunde läuft man nun auf der Bühne von einer lebenden Skulptur zur nächsten. Ganz in weiß sind zwei Harpyien, ein Zentaur, ein Joker, die Darmfrau und die anderen Charaktere dargestellt. Mit traurigen, arroganten, neutralen oder verrückten Blicken wird man von den Schauspielern beobachtet. Als der Chor schließlich zur Umbaupause singt, fallen alle Skulpturen in sich zusammen.
Nach der Pause fängt nun das eigentliche Requiem an. Die Installationen erwachen zum Leben und die wunderschönen Tanzszenen werden vom Orchester und Chor begleitet. Als Zuschauer fühlt man sich gänzlich in eine andere Welt versetzt.
Die Tänze wechseln von Chaos zu Ordnung, von schnell nach langsam und zwischendurch sind nur zwei oder drei Tänzer zu sehen, die die Konflikte zwischen den einzelnen Charakteren darstellen. Noch beim Verlassen des Operzeltes bin ich berauscht von den vielen Eindrücken und muss noch lange über das Gesehene nachdenken.
von Johanna Krummradt, 10b, Hölderlin-Gymnasium Heidelberg

Schülerkritik zu Shockheaded Peter

Das Theaterstück „Shockheaded Peter“ oder „Der Struwwelpeter“, das am 2. Februar 2012 im Heidelberger Opernzelt aufgeführt wurde, ist eine zum Teil wenig sachliche Kritik am gleichnamigen Kinderbuch, welches 1850 eigens dazu entwickelt wurde, Kinder durch Unterdrückung und Angst repressiv zu kontrollieren. Im Stück als Ganzes geht es um ein verheiratetes, beruflich erfolgreiches Paar, das nach Heidelberg zieht. Äußerlich scheint alles perfekt, bis das erste Kind kommt. Dieses scheint ihren Vorstellungen überhaupt nicht zu entsprechen und so wird es ganz schnell wieder „vergessen“. „Klappe auf, Kind rein, Klappe zu“, schien auf den ersten Blick das Motto des Stücks zu sein.
Dieses oft auch gesellschaftskritische Stück ist allen Liebhabern und Sympathisanten des schwarzen Humors zu empfehlen. Ich warne allerdings alle Eltern aufgrund einiger blutiger Szenen davor, dieses Stück mit ihren Kindern unter zehn Jahren anzusehen. Alles in allem ist das Stück auch eine Kritik an unserer zum Teil vorurteilsbelasteten Gesellschaft und somit einen Besuch wert.
von Aaron Alagaw, 8a, Hölderlin-Gymnasium Heidelberg

Schülerkritik zu Shockheaded Peter

„Shockheaded Peter“ wurde am 2.2.2012 um 19 Uhr im Opernzelt aufgeführt. Es geht um ein junges Paar, das sich ein perfektes Kind wünscht, aber nur schreckliche Kinder bekommt. Der ungewollte Nachwuchs wird häufig einfach verdrängt.
Die Vorlage „Struwwelpeter“ wird zwar nicht 1:1 umgesetzt, aber der Wunsch war vorhanden, auch wenn z. B. der fliegende Robert einfach nur der Vollständigkeit halber hineingenommen wurde, da sein Auftritt nichts mit der restlichen Story zu tun hat.
Wer gerne lacht und sich nicht leicht erschrecken lässt, der sollte sich „Shockheaded Peter“ anschauen, aber von der Logik sollte man nicht zu viel erwarten. Zeitweise war das Stück sehr lustig, aber gegen das Ende wurde es langsam fad, da sich manches wiederholte und es teilweise ziemlich sinnfrei war.
Die Schauspieler waren gut bis sehr gut, da manche viel Text hatten und gleichzeitig noch durch die Gegend springen mussten. Insgesamt hatte es eine lustige Wirkung auf mich, auch wenn es manchmal schwer zu verstehen war.
von Jakob Schnierer, 8. Klasse, Hölderlin-Gymnasium Heidelberg

Schülerkritik zu Elses Geschichte

Am 20.03.12 waren wir in Elses Geschichte, nun möchte ich Ihnen meinen persönlichen Eindruck schildern.
Das Stück war sehr emotional, die Rolle der Else war meiner Meinung nach sehr gut verkörpert worden. Sie spielte ihre Rolle für ihr Alter sehr diszipliniert und erwachsen. Aber nicht nur die Rolle der Else war gut vorgetragen, sondern auch der Rest des Ensembles spielte Ihre Rollen sehr glaubwürdig und spaßig und trotz allem mit dem nötigen Ernst.
Schon der Beginn des Stückes war sehr heftig aber nicht zu sehr in die Länge gezogen. Als eben Elses Mutter, Else beibringen musste, dass diese mit den Männern mitgehen müsse, in ein neues zuhause. Man merkte, wie sehr sich sie Schauspieler engagierten. Allein die Verabschiedung mit Elses Vater war sehr gut rüber gekommen. Aber auch Szenen, welche im KZ spielten z.B. die Auspeitschung von Else, waren durchaus sehr gelungen. Trotz der großen psychischen Belastung, welche Else über sich ergehen lassen musste, gab es auch Szenen z.B. als Wanda mit Else Pflaumenmus aß und sich um sie kümmerte, die sehr menschlich rüber kamen.
Auch die immer wieder vollzogenen Rollenwechsel waren reibungslos und passend angekommen. Neben den Schauspielern an sich waren meiner Meinung nach auch die Kommentatoren des Stücks sehr wichtig. Durch sie hatte man über die ganze Zeit einen Leitfaden, an dem man sich orientieren konnte, wenn man gerade vom Stück und den Schauspielern gefesselt war. Es fiel einem einfach leichter, sich nach den durchaus belastenden Szenen wieder Anschluss an das Stück zu finden.
Das Stück war sehr auf den Punkt und ohne Schnörkeleien vorgetragen worden, was einen an das Stück fesselte.
Sascha Moisejevs, Klasse W3.2 (Abschlussjahr der „Kaufmännischen Berufsfachschule“), Stephen-Hawking-Schule
Besuch des Stücks im Rahmen des „Schüler-Abos“