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Foto Rosa Frank

Cornelius Meister

Cornelius Meister, geboren 1980 in Hannover, ist seit 2005 Generalmusikdirektor des Theater und Orchester Heidelberg.

Für seine Arbeit in Heidelberg erhielt er 2007 den »Preis für das beste Konzertprogramm« des deutschen Musikverlegerverbands; außerdem wurde er 2007 und 2010 mit einem »junge ohren«-Preis und dem Preis des Deutschen Musikrats für seine Musikvermittlungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen ausgezeichnet. 2011|12 dirigiert er in Heidelberg u. a. Aida, Ariadne, mehrere Philharmonische Konzerte und das Silvesterkonzert.

Zusätzlich zu seinen Heidelberger Aufgaben ist Cornelius Meister seit September 2010 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien. Er leitet zahlreiche Konzerte im Musikverein, im Konzerthaus, bei den Wiener Festwochen und den Salzburger Festspielen. Darüber hinaus sind für die nächsten Spielzeiten Tourneen nach Asien und durch Europa geplant. Vor kurzem erschien die erste gemeinsame CD mit Werken von Gottfried von Einem.

In Konzerten dirigierte er u. a. das Deutsche Symphonieorchester Berlin in der Berliner Philharmonie, die Bamberger Symphoniker, die Rundfunk-Symphonieorchester des SWR, des MDR, des NDR Hamburg und des BR, die Radiophilharmonie Hannover, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, die Dresdner Philharmonie, das Sinfonieorchester Basel, das Orchestre de l’Opéra national de Paris, das Indianapolis Symphony Orchestra, das Baltimore Symphony Orchestra, das Swedish Radio Symphony Orchestra Stockholm und das BBC Philharmonic Manchester.

Mit 21 Jahren debütierte Cornelius Meister an der Hamburgischen Staatsoper, mit 24 an der Bayerischen Staatsoper, mit 26 an der New National Opera Tokyo, mit 29 an der San Francisco Opera und der Deutschen Oper Berlin. In der Saison 2011|2012 debütiert er an der Sächsischen Staatsoper Dresden mit Lulu und kehrt an das Theater an der Wien (Neuproduktion The Turn of the Screw) sowie an die Lettische Nationaloper Riga (Neuproduktion Götterdämmerung) zurück.

Cornelius Meister studierte Klavier und Dirigieren in Hannover bei Konrad Meister, Martin Brauß und Eiji Oue sowie am Mozarteum Salzburg bei Dennis Russell Davies, Jorge Rotter und Karl Kamper. Als Pianist gab er Konzerte in Europa und in den USA, er ist Preisträger u. a. des Deutschen Musikwettbewerbs und des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Bei der Parsifal-Neuproduktion der Bayreuther Festspiele 2004 war er Assistent von Pierre Boulez.