Zurück zur Übersicht

Veit Güssow

Veit Güssow studierte u. a. Theaterwissenschaft und Anglistik in München und Berlin. Parallel dazu arbeitete er als Regie- und Dramaturgieassistent am Ulmer Theater und an der Schaubühne Berlin (bei Thomas Ostermeier). Nach ersten Inszenierungen in der freien Szene, war er Regiemitarbeiter am Stadttheater Fürth und am Loose Moose Theatre in Calgary/Kanada, hier u. a. Zusammenarbeit mit Keith Johnstone. Er führte Regie bei dem Film Die Kachelzählerin und bei der Performance Ich schlafe in Deinem Hut – ein Tom-Waits-Liebesabend, für die er auch die Übersetzungen erstellte (Stadttheater Fürth, 2004). Nach Beendigung des Studiums war er fester Regieassistent am Bayerischen Staatsschauspiel u. a. bei Dieter Dorn, Tina Lanik, Antoine Uitdehaag und Schirin Khodadadian. Für die Kurt-Meisel-Preisverleihung im Residenz Theater inszenierte er 2007 den Einakter Der Anzug von K. Johnstone gefolgt von Inszenierungen am Bayerischen Staatsschauspiel/Marstall: Heimarbeit von Franz Xaver Kroetz und Ich, Feuerbach von Tankred Dorst. Im Juni 2009 richtete er am Theater St. Gallen im Rahmen des Finales der 3. St. Gallener Autorentage die szenische Lesung von Simone Kuchers Silent Song ein. 2010 inszenierte er am Theater Erlangen Wir alle für immer zusammen von Guus Kuijer sowie Misery von Simon Moore (nach Steven King) am Theater Regensburg. Am Staatstheater Nürnberg konzipierte und inszenierte er die Performance-Reihe Nürnberger Tatort. Im Juli 2011 hatte er mit Neil Labutes Fettes Schwein am Theater St.Gallen Premiere.
In der Spielzeit 2011/2012 arbeitet er u. a. für die Theater von Heidelberg (Künstlerischer Leiter der Eröffnung Schauspiel), Meiningen (Wiedereröffnung Großes Haus mit Shakespeares Maß für Maß) und Regensburg (Büchners Leonce und Lena).
Künstlerische Leitung Rahmenprogramm und Performances Don't believe the Hype