Theater und Orchester Heidelberg

Konzert

2. Kammerkonzert

György Ligeti Sechs Bagatellen für Bläserquintett

David Popper Suite für zwei Violoncelli op. 16

Witold Lutosławski Mini-Ouvertüre für Blechbläserquintett
Joseph Horovitz Music Hall Suite für Blechbläserquintett
Kerry Turner Ricochet für Blechbläserquintett

Musik für Holz- und Blechbläser sowie für Violoncelli steht im Mittelpunkt des 2. Kammerkonzerts.
György Ligeti war einer der meistgespielten Gegenwartskomponisten. Seit den 60er-Jahren, als der junge Musiker aus der Kölner Avantgarde-Gruppe um Boulez, Stockhausen und Nono mit seinem Orchesterwerk »Apparitions« erstmals Aufmerksamkeit erregte, ist sein Werk bei internationalen Festivals ebenso präsent wie in den großen Konzertsälen. Die »Sechs Bagatellen für Bläserquintett« sind spritzige kurze Stücke mit ständig wechselnden Klangfarben – beeinflusst in ihrer Anmutung von Igor Strawinsky und Béla Bartók. Der böhmische Cellist und Komponist David Popper ist einer der bedeutendsten Virtuosen seiner Zeit. Kontakt pflegt er zu den damals berühmtesten Komponisten. Er macht sich stark für Anton Bruckners »Dritte Symphonie«. Aus dem Jahr 1982 stammt die »Mini-Ouvertüre« von Witold Lutosławski – ein launiges Geburtstagsgeschenk des ehemaligen polnischen Avantgardisten an die Frau eines Musikers. Kerry Turners »Ricochet« ist ein Auftragswerk der Internationalen Fredener Musiktage aus dem Jahr 1993 und Joseph Horovitzʼ »Music Hall Suite« wurde 1964 uraufgeführt.

Termin

So 17 November
11.00–12.15 Uhr > Alter Saal

2. Kammerkonzert

mit Musik von György Ligeti, David Popper, Witold Lutosławski, Joseph Horovitz und Kerry Turner

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