Theater und Orchester Heidelberg

Konzert

2. Philharmonisches Konzert

Béla Bartók »Tanz-Suite« Sz 77
Ernest Bloch »Schelomo« – Hebräische Rhapsodie für Violoncello und Orchester
Antonín Dvořák Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95

Vom Tonfall der Folklore inspiriert: Bauerntänze, echte und erfundene Volksweisen fasst Béla Bartók in seiner »Tanz-Suite« zusammen. Die Themen erfindet er, dennoch sind die ungarischen, rumänischen, slowakischen oder arabischen Einflüsse nicht zu überhören. Tanzmusik Osteuropas und Vorderasiens – symbolisch gemeint als Bekenntnis zur Verbrüderung der Völker.
Der Komponist Ernest Bloch widmet sich besonders den Traditionen der jüdischen Kultur. Die hebräische Rhapsodie »Schelomo« entstand 1916, als ihn die Erfahrungen des Ersten Weltkriegs mehr und mehr bedrückten. Ursprünglich als Vokalwerk gedacht, dann für Violoncello geschrieben, ist sie ein tönendes Porträt des alttestamentarischen Königs Salomo. Die international erfolgreiche Solistin Tanja Tetzlaff interpretiert das Werk.
Antonín Dvořák reist 1892 nach New York. Dort soll er den Amerikaner*innen ihre eigene Nationalmusik vermitteln. Drei Jahre verbringt er in Amerika, mit Spirituals, Sklaven- und Plantagenliedern, mit Entdeckerlust – und viel Heimweh. Vielleicht klingt deshalb manches in seiner »Neunten« eher böhmisch als amerikanisch.

Theaterpädagogisches Begleitangebot: Probenbesuch | Einführung 

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