Theater und Orchester Heidelberg
Solo-Hornistin Jessica Armstrong; Foto Ludwig Olah

Konzert

Deutsche Romantik

3. Philharmonisches Konzert

Robert Schumann »Manfred« Ouvertüre op. 115
Robert Schumann Konzertstück F-Dur op. 86
Robert Schumann Symphonie Nr. 1 B-Dur, »Frühlingssymphonie«

Sechzehn Monate verbringt Robert Schumann in Heidelberg. Als Jurastudent kommt er am 21. Mai 1829 in die Stadt und verlässt sie am 24. September 1830 wieder – sein Entschluss: Künstler werden! Der ist er längst, als er im Sommer 1848 mit der Realisation einer neuen Idee beginnt: Lord Byrons »Manfred« – nicht als Oper, sondern als dramatisches Gedicht mit Musik. Über das Vorspiel, das heute vornehmlich zu hören ist, schreibt Clara Schumann: »Die Ouvertüre scheint mir eins der poetischsten und fast ergreifendsten Stücke Roberts«. Schumann selbst nennt sie eines seiner »kräftigsten Kinder«. Als »Etwas ganz curioses, glaub’ ich« bezeichnet Robert Schumann hingegen sein »Konzertstück für vier Hörner und großes Orchester«. In der Tat schlägt er mit diesem Werk hinsichtlich Besetzung und Instrumentalbehandlung völlig neue Wege ein. In einem Schaffensrausch komponiert Schumann 1841 die »1. Symphonie«: In nur vier Tagen schreibt er die komplette Partiturskizze! Als »Frühlingssymphonie« bezeichnet, ist sie dennoch keine Programm-Musik, sondern fügt sich nahtlos ein in die klassische Tradition in der Nachfolge von Beethoven und Schubert.

Termin

Mi 19 Dezember
20.00 Uhr > Stadthalle | 19.15 Uhr Einführung

Deutsche Romantik

3. Philharmonisches Konzert mit Musik von Robert Schumann; German Hornsound, Leitung Wilson Hermanto

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