Theater und Orchester Heidelberg

Konzert

4. Philharmonisches Konzert

Zoltán Kodály »Tänze aus Galanta«
György Ligeti
»Concert Românesc«
Johannes Brahms Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77

Das 4. Philharmonische Konzert eröffnen Zoltán Kodálys »Tänze aus Galanta«, eine Komposition aus dem Jahr 1933 mit fünf ineinander übergehenden Sätzen voller ungarisch-folkloristischer Farbigkeit. Es folgt das rhythmisch hinreißend bewegte und 1951 voller Witz von György Ligeti komponierte »Concert Românesc«, das heute nicht mehr wegzudenken ist aus den Konzertsälen der Welt. »1949|50 hielt ich mich in Rumänien auf, studierte am Folklore-Institut in Bukarest«, gibt Ligeti zu Protokoll. »Dann nahm ich teil an mehreren Reisen zum Aufzeichnen von teils rumänischer, teils ungarischer Volksmusik. Das vorliegende viersätzige Orchester-Konzert basiert auf einer Vielzahl rumänischer Volksmelodien (…).« So wird Ligetis frühe Komposition – mit forschen Streicher- und Bläser-Soli – ein weiteres Beispiel für das an Béla Bartók orientierte Verfahren, das Volkstümliche in die Avantgarde zu überführen. In den Sommerferien 1878 in Pörtschach am Wörthersee schreibt Johannes Brahms sein einziges Violinkonzert. Die liebliche Landschaft inspiriert das Hauptthema, die Kaiserstadt Wien das Seitenthema und ungarisch klingt es im dritten Satz. »Es ist eine große echte Freude für mich, dass Du ein Violinkonzert schreibst … ich habe sofort durchgesehen, was Du geschickt hast«, schreibt der damalige Stargeiger Joseph Joachim an Johannes Brahms. Ein heute weltweit gefeierter Geiger ist Christian Tetzlaff, der für das Konzert in Heidelberg gewonnen werden konnte.

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