Theater und Orchester Heidelberg

Konzert | Phil. Konzert

7. Philharmonisches Konzert

Andrés Gaos An evening in Granada Symphonische Dichtung
Antón García Abril Cantos de Ordesa Deutsche Erstaufführung
Hector Berlioz Symphonie fantastique op. 14

»Noch bin ich unbekannt«, schreibt der französische Komponist Hector Berlioz im Juni 1829 im Alter von 25 Jahren. Berlioz ist sich aber sicher – mit der Idee zu einem großen Instrumentalwerk wird er erfolgreich sein: der Symphonie fantastique, einer Komposition mit einer neuen Art von Programmmusik. Inspiriert wird er durch die Literatur Goethes sowie durch die Symphonik Beethovens. Die sogenannte »Idée fixe« ist das Hauptthema, sie beschreibt musikalisch »Episoden aus einem Künstlerleben« – und meint den Künstler, der in verschiedenen inneren Gemütszuständen seine Geschichte durchläuft. Zum ersten Mal gibt sie bildhaft-szenische Effekte, zum Beispiel wenn Instrumente aus dem Orchester heraustreten und hinter der Szene postiert sind – Effekte, die später Gustav Mahler in seinen Symphonien als Ferninstrumente oder Fernorchester übernehmen wird.
Neben einer Oper, mehreren Balletten, Orchesterwerken, Chor- und Kammermusik schrieb der 1933 im spanischen Teruel geborene Komponist Antón García Abril mehrere Filmmusiken zu Lichtspielen. Im Jahr 2009 wurde sein Bratschenkonzert Cantos de Ordesa in Madrid uraufgeführt.
Mit der symphonischen Dichtung An evening in Granada des spanischen Komponisten und Geigers Andrés Gaos wird das von südlicher Musik bestimmte Konzertprogramm eröffnet.

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