Theater und Orchester Heidelberg

Junges Theater

Angst oder Hase

Eine theatrale Forschung mit der Schisshasen-Gang | von Julia Haenni | im Stückepool von Kaas & Kappes, dem 24. Niederländisch-Deutschen Kinder- und Jugenddramatiker*innen-Preis 2022

12+
    Uraufführung

    Mi 11.05.2022, 09.15–10.30 Uhr Zwinger 3+
von Julia Haenni

Empfohlen ab 12 Jahren

Willkommen zu unserer großen Mut-Show! Mit Mut fangen nämlich die besten Geschichten an. Und überhaupt: Was gibt es Schöneres, als mal wieder so richtig mutig zu sein?! Denn: »Angst beginnt im Kopf, aber Mut auch!« Aber … Moment! Ist da etwas? Hat da etwas geraschelt? Habt ihr das gehört? Da ist irgendwas … irgendwas Ungutes? Auf einmal macht sich ein übles Gefühl breit.

Was würden denn jetzt die in den Filmen machen? Die würden über sich hinauswachsen, ihre Angst runterschlucken und mutig die ganze Menschheit retten. Vollkommen unabhängig davon, ob sie eigentlich ihr bisheriges Leben nur am Schreibtisch verbracht haben und schon ewig nicht mehr beim Sport waren. Sie würden jetzt größer werden, als sie es jemals waren, und allen beweisen, dass auch sie Held*innen sein können. In echt läuft das doch aber nicht so ab. In echt hast du Schiss und Punkt. Wenn man Angst hat, hat man Angst. Und außerdem: Wie macht man denn dieses »Über-sich-hinauswachsen«?

Für »Angst oder Hase« wurde ein Stückauftrag an die junge Schweizer Dramatikerin Julia Haenni vergeben. Sie schreibt mit Witz, Neugier und einer Prise Absurdität. An das Thema Angst geht sie furchtlos heran und stellt viele, viele Fragen. Kann man gleichzeitig ängstlich und mutig sein? Wird Angst kleiner, wenn man über sie spricht? Oder schwindet einem der Mut, wenn man sich seiner Ängste bewusst wird?

Termin

Di 5 Juli
Theater und Orchester Heidelberg unterwegs
18.00–19.15 Uhr > 25. Baden-Württembergische Theatertage in Heilbronn

Angst oder Hase

Eine theatrale Forschung mit der Schisshasen-Gang | von Julia Haenni | im Stückepool von Kaas & Kappes, dem 24. Niederländisch-Deutschen Kinder- und Jugenddramatiker*innen-Preis 2022

12+
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Änderungen vorbehalten

Besetzung

Regieassistenz Rosa Köhler
Regiehospitanz Flynn Moers

Technischer Direktor Peer Rudolph
Technischer Produktionsleiter Jens Weise
Technischer Leiter Zwinger Dirk Wiegleb
Technische Mannschaft Christian Brecht, Alexander Dressler, Jonah Fellhauer, Roberto Martinez-Licona, Christian Raudzis, Roland Rogg, Martin Rohr, Michael Theil, Andreas Schulz
Leiterin der Kostümabteilung Katharina Kromminga
Stellv. Leiterin der Kostümabteilung Kristina Flachs
Gewandmeisterin Damen und Herren Alexandra Partzsch
Leiterin Ankleiderei Sabrina Flitsch
Requisiteurin Mona Patzelt
Vorstand des Malersaals Dietmar Lechner
Leiter der Dekorationswerkstatt Markus Rothmund
Leiter der Schlosserei Karl-Heinz Weis
Leiter der Schreinerei Klaus Volpp

Bilder


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Angst oder Hase

Trailer von Siegersbuschfilm

Pressestimmen

  • Was Julia Haennis »Mut-Show« »so spannend« mache, sei die enge Verflechtung von Themen des Schauspielerdaseins mit jugendlichen Verhaltensweisen − und hier spüre man die Recherchearbeit der Autorin, meint Manfred Jahnke in der Deutschen Bühne (online, 27. April 2022). »Überzeugend performativ« sei das Spiel aller Darsteller*innen, »Rolle und Schauspielerpersönlichkeit« würden »miteinander verschmelzen«. Im Spiel auf der Bühne beobachtet der Kritiker ein »wunderbares Flirren: das Spiel erscheint existentiell, zugleich aber ironisch gebrochen und ganz leicht.« Regisseurin Natascha Kalmbach sei es nicht nur gelungen, die »Spielfreude des Ensembles anzustacheln, sondern auch mit genauem Timing eine so unterhaltsame wie berührende Show voller Paradoxien zu entwickeln.«

     

    Die »Mut-Show« bewahre eine »launige Leichtigkeit«, berichtet Martin Vögele im Mannheimer Morgen (26. April 2022), auch wenn sie Themen wie Misstrauen, Ausgrenzung von Andersdenkenden, den Druck der Umwelt behandle. Aber vor allem erzähle das »so kompetent inszenierte wie gespielte« Stück von Julia Haenni »vom Halt, den Menschen einander geben können, davon, dass wir alle Angst haben, niemand damit allein ist. Also: Flügel anschnallen und angucken, es lohnt sich.«