Theater und Orchester Heidelberg
Foto Susanne Reichardt

Schauspiel | Musiktheater

Der Mond braust durch das Neckartal

Lieder und Texte aus dem romantischen Exil von Schumann, Heine, Eichendorff und anderen

Empfohlen ab 14 Jahren

Mit einem spartenübergreifenden Ensemble aus Schauspiel und Musiktheater begibt sich Holger Schultze auf Spurensuche und wirft einen lustvoll-distanzierten Blick auf das Romantische – damals und heute. Mit bekannten und unbekannten Liedern, Texten und Coverversionen von Clara Schumann und Franz Schubert, Heinrich Heine und Joseph von Eichendorff, Nina Hagen und Manfred Maurenbrecher – und vielen anderen.

Jetzt stecken sie fest. Auf der Flucht, im Exil sitzen sie auf ihren Habseligkeiten und blicken über die Grenzlinie, den Fluss, zurück auf ihre Heimat. Aus der Distanz kommentieren sie kontrovers die unübersichtliche politische Lage in Deutschland. Sie schwelgen in Erinnerungen an glückliche und weniger glückliche Zeiten. Sie fantasieren über die ungewisse Zukunft. Sie diskutieren unterschiedliche Lebensentwürfe. Sie streiten sich, verlieben sich und entfremden sich voneinander. Sie hauen sich Lieder und Texte um die Ohren und finden zueinander im Chorgesang. Sie sind aufgebrochen zu einer Reise mit unbekanntem Ausgang. Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Jetzt stecken sie fest. Sie sind der Fanclub der Sehnsucht, unverbesserliche Romantiker*innen.

Eine Einführung von Operndramaturgin Ulrike Schumann und Schauspieldramaturg Jürgen Popig können Sie hier anhören:

 

Termine

So 4 Oktober
20.00–21.35 Uhr > Alter Saal

Der Mond braust durch das Neckartal

Lieder und Texte aus dem romantischen Exil von Schumann, Heine, Eichendorff und anderen

Di 20 Oktober
20.00–21.35 Uhr > Alter Saal

Der Mond braust durch das Neckartal

Lieder und Texte aus dem romantischen Exil von Schumann, Heine, Eichendorff und anderen

Weitere Termine
Do 22 Oktober
20.00–21.35 Uhr > Alter Saal

Der Mond braust durch das Neckartal

Lieder und Texte aus dem romantischen Exil von Schumann, Heine, Eichendorff und anderen

Fr 23 Oktober
20.00–21.35 Uhr > Alter Saal

Der Mond braust durch das Neckartal

Lieder und Texte aus dem romantischen Exil von Schumann, Heine, Eichendorff und anderen

Di 10 November
20.00–21.35 Uhr > Alter Saal

Der Mond braust durch das Neckartal

Lieder und Texte aus dem romantischen Exil von Schumann, Heine, Eichendorff und anderen

Mi 11 November
20.00–21.35 Uhr > Alter Saal

Der Mond braust durch das Neckartal

Lieder und Texte aus dem romantischen Exil von Schumann, Heine, Eichendorff und anderen

Sa 28 November
20.00–21.35 Uhr > Alter Saal

Der Mond braust durch das Neckartal

Lieder und Texte aus dem romantischen Exil von Schumann, Heine, Eichendorff und anderen

So 27 Dezember
20.00–21.35 Uhr > Alter Saal

Der Mond braust durch das Neckartal

Lieder und Texte aus dem romantischen Exil von Schumann, Heine, Eichendorff und anderen

Termine ausblenden
Änderungen vorbehalten

Besetzung

Mitarbeit Regie Amna Shadad, Georg Zahn
Inspizienz Christian Schubert
Kostümassistenz im studienbegleitenden Praktikum Nora Kirschmeier

Technischer Direktor Peer Rudolph
Technischer Produktionsleiter Jens Weise
Bühnenmeister Andreas Murph Leirich
Leiter der Beleuchtungsabteilung Ralf Kabrhel
Leiter der Tonabteilung Alexander Wodniok
Ton Miloslav Popov, Tobias Schürmann
Leiterin der Kostümabteilung Katharina Kromminga, Kristina Flachs (stellv.)
Gewandmeisterin Damen Dagmar Gröver
Gewandmeisterin Herren Rebecca Meurer, Katja Ulrich, Baika Bettag
Chefmaskenbildnerin Kerstin Geiger, Martina Müller (stellv.)
Abendmaske Ramona Bauer, Laura Stumpf
Leiterin der Requisite Lotte Linnenbrügger
Requisite Jürgen Wilz
Vorstand des Malersaals Dietmar Lechner
Leiter der Dekorationswerkstatt Markus Rothmund
Leiter der Schlosserei Karl-Heinz Weis
Leiter der Schreinerei Klaus Volpp

Bilder


Videos

Der Mond braust durch das Neckartal

Trailer von Siegersbusch Film

Pressestimmen

  • »Wer solche Darsteller hat, muss sich um das Theater keine Sorgen machen«, freut sich Matthias Roth in der Rhein-Neckar-Zeitung (28. September 2020). Die »grandiosen« musikalischen Arrangements funktionierten auch deshalb »so wunderbar«, weil die beteiligten Darsteller*innen so »fabelhaft« agierten. Holger Schultzes »wunderbare Revue« reiche »weit in der Geschichte zurück und in die Gegenwart hinein«, verhandle nicht nur das romantische Gefühl, sondern auch den politischen Hintergrund, und mancher Text entpuppe sich als durchaus aktuell. Fazit des Rezensenten: Es sei ein Abend, »der in 90 Minuten alles vergessen lässt, was derzeit die Gemüter beschäftigt. Was kann Theater Besseres bieten?«

     

    Im Mannheimer Morgen (29. September 2020) berichtet Martin Vögele, die Text- und Musiksammlung zwischen »Zerrissenheit« und »Hingerissenheit« bündele sich zu einem »fulminanten Theaterreigen, der Witz, Leidenschaft, Melancholie mit den Mitteln größter Musikalität zum Klingen« bringe. »Hervorragendes« leisteten nicht nur die Musiker an Klavier, Schlagzeug und Akkordeon, sondern vor allem Darsteller*innen aus den Sparten Musiktheater und Schauspiel: »sie singen und spielen (was auch im je uneigentlichen Metier prächtig gelingt)«.

     

    Für SWR2 besuchte Marie-Dominique Wetzel eine Probe und sprach mit Regisseur Holger Schultze über die bevorstehende Premiere. Ihren Beitrag, gesendet am 25. September 2020 im SWR2 Journal am Mittag, können Sie hier anhören.