Theater und Orchester Heidelberg
Foto Susanne Reichardt

Musiktheater

Werkstatt und Probenbesuch zu Die getreue Alceste

Das Inszenierungsteam gibt Einblick in die Produktion

Libretto von Johann Ulrich König

Empfohlen ab 14 Jahren

Eine besondere Oper an einem besonderen Ort: Knapp 300 Jahre nach der Uraufführung ist Georg Caspar Schürmanns Oper »Die getreue Alceste« erstmals wieder als szenische Aufführung zu erleben. Beobachten Sie im Rokokotheater Schwetzingen nach einer kurzen Einführung, wie Sängerinnen und Sänger, Orchester, Dirigentin und Regisseur dem Werk vor der Premiere den letzten Feinschliff geben.

Besetzung

Studienleitung Johannes Zimmermann
Musikalische Assistenz Claudio Novati
Musikalische Einstudierung Claudio Novati, Johannes Zimmermann, Suwon Kim, Julian Pontus Schirmer
Regieassistenz & Abendspielleitung Sabina Aeschlimann
Leiterin der Statisterie Sandra Wisotzki
Inspizienz Uwe Stöckler
Bühnenbildassistenz Leonie Helfmann
Kostümassistenz Eva Link
Musiktheaterpädagogik Judith Raspe
Erstellung der Übertitel Thomas Böckstiegel
Übertitelinspizienz Martin Becher, Viktoria Karl, Florian Lang
Festivalorganisation Winter in Schwetzingen Christine Böhm

Technischer Direktor Peer Rudolph
Technischer Produktionsleiter Jens Weise
Leiter der Bühnentechnik Heidelberg Edgar Lugmair
Leiter der Bühnentechnik Schwetzingen Georg Gaida
Bühnenmeister Udo Weber
Leiter der Beleuchtungsabteilung Ralf Kabrhel
Leiter der Tonabteilung Alexander Wodniok
Leiterin der Kostümabteilung Katharina Kromminga, Kristina Flachs (Stellv.)
Kostümbearbeitung Kristina Flachs
Gewandmeisterin Damen Dagmar Gröver
Gewandmeisterin Herren Baika Bettag, Katja Ulrich
Chefmaskenbildnerin Kerstin Geiger, Martina Müller (Stellv.)
Abendmaske Amelie Broich, Lisa Watanpour
Leiterin der Requisite Lotte Linnenbrügger
Requisite Laurenz Micke, Heinz Wagner
Vorstand des Malersaals Dietmar Lechner
Theaterplastikerin Anne Schneider
Leiter der Dekorationswerkstatt Markus Rothmund
Leiter der Schlosserei Karl-Heinz Weis
Leiter der Schreinerei Klaus Volpp

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Die getreue Alceste

Trailer von Thiemo Hehl

Pressestimmen

  • Für SWR2 besuchte Eberhard Reuß die Klavierhauptprobe im Rokokotheater und sprach mit der musikalischen Leiterin Christina Pluhar und Regisseur Jan Eßinger. Seinen Beitrag, gesendet am 26. November 2019 im Magazin »SWR2 Treffpunkt Klassik«, können Sie hier nachhören.

     

    »Eine wahre Schatzhebung« erlebte Matthias Roth für die Rhein-Neckar-Zeitung (3. Dezember 2019) im Rokokotheater: die Musik sei »koloraturenreich für die Sänger und farbintensiv fürs Orchester, sie kann heiter sein und tiefschürfend«. Dirigentin Christina Pluhar habe mit den »›informiert‹ spielenden Philharmonikern« einen »sehr lebendigen Klang« produziert. Regisseur Jan Eßinger und seine Ausstatterin Benita Roth setzten die Handlung »stilsicher« in Szene, vertrauten aber der Musik sowie den Sängerinnen und Sängern, unter denen der Rezensent − neben den »herausragenden« Stipendiat*innen des Opernstudios − vor allem Sophie Junker in der Titelrolle (»mit samtig glänzendem, lupenreinem Sopran«), Rupert Enticknap (»Countertenor mit enormem Stimmumfang«), Stefan Sbonnik (»mit feinem Tenor«), Elisabeth Breuer (»leichter Sopran ideal«) und Emmanuelle de Negri (»höchst nuancenreiche Stimme«) hervorhebt.

     

    Ein »wunderbares Fundstück« meint auch Judith von Sternburg in der Frankfurter Rundschau (3. Dezember 2019). In der Inszenierung macht die Rezensentin »ausgezeichnet« gelingende Bilder und »reizend bewegte« Szenen aus und lobt die Einzelleistungen des »zutiefst spielfreudigen Ensembles«. Die Musik Schürmanns sei »unmittelbar ansprechend«, dabei »einfallsreich und unorthodox«; unter der Leitung von Christina Pluhar werden die »Leichtigkeit und Intensität der Musik« vom Philharmonischen Orchester »überzeugend« vermittelt. Der Schwetzinger Abend animiere »unbedingt zum Weiterhören«.

     

    Hier werde »exzellent gesungen«, schreibt Hans-Günter Fischer im Mannheimer Morgen (3. Dezember 2019). Sophie Junker als Alceste punkte mit »betörend eleganten Zierton-Strecken und ›instrumentalem‹ Höhenglitzern, während Countertenor Rupert Enticknap die »enorme Spannbreite seiner Partie schier mühelos« meistere. Dirigentin Christina Pluhar habe das Philharmonische Orchester Heidelberg zum »Powerplay« wie auch zu »kammermusikalischen Preziosen« inspiriert. Nicht nur die musikalische Leiterin habe hier bewiesen, »dass Schürmann ein Comeback verdient hat«, so das Fazit des Rezensenten.