Theater und Orchester Heidelberg

Musiktheater

Werkstatt und öffentliche Probe zu »Die Heilige Ente«

Ein Spiel mit Göttern und Menschen.
Oper in einem Vorspiel und drei Akten von Hans Gál

    Sa 29.02.2020, 11.00–13.50 Uhr, eine Pause Alter Saal+

Ein erstes Kennenlernen des von den Nationalsozialisten vertriebenen und später vergessenen Komponisten Hans Gál, seiner bewegten Biografie, seiner Musik und der Heidelberger Wiederentdeckung der »Heiligen Ente« bietet diese Einführung und öffentliche Probe. Moderieren wird Musiktheaterdramaturgin Ulrike Schumann.

Besetzung

Studienleitung Johannes Zimmermann
Musikalische Einstudierung Suwon Kim, Claudio Novati, Johannes Zimmermann
Regieassistenz und Abendspielleitung Amna Shadad
Inspizienz und Leiterin der Statisterie Sandra Wisotzki
Bühnenbildassistenz Bettina Ernst
Bühnenbildhospitanz Lore Ricker
Kostümassistenz Naomi Kean
Kostümhospitanz Alissa Schaaf
Dramaturgiehospitanz Amöna Treichel
Erstellung der Übertitel Ulrike Schumann
Übertitelinspizienz Martin Becher, Viktoria Karl, Florian Lang

Technischer Direktor Peer Rudolph
Technischer Produktionsleiter Jens Weise
Bühnenmeister Brandon Ess
Leiter der Beleuchtungsabteilung Ralf Kabrhel
Leiter der Tonabteilung Alexander Wodniok
Ton Luisa Sachs, Konstantin Springer
Leiterin der Kostümabteilung Katharina Kromminga, Kristina Flachs (Stellv.)
Kostümbearbeitung Kristina Flachs
Gewandmeisterin Damen Dagmar Gröver
Gewandmeisterin Herren Katja Ulrich
Chefmaskenbildnerin Kerstin Geiger, Martina Müller (Stellv.)
Abendmaske Sara Bökenkamp, Amelie Broich, Martina Müller, Laura Stumpf, Jovana Elena Ruf
Leiterin der Requisite Lotte Linnenbrügger
Requisite Laurenz Micke, Jürgen Wilz
Vorstand des Malersaals Dietmar Lechner
Theaterplastikerin Anne Schneider
Leiter der Dekorationswerkstatt Markus Rothmund
Leiter der Schlosserei Karl-Heinz Weis
Leiter der Schreinerei Klaus Volpp

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Die heilige Ente

Trailer von Thiemo Hehl

Pressestimmen

  • »Man darf das Theater Heidelberg und seine Operndirektorin Ulrike Schumann mit dieser Ausgrabung eines Opernfeuerwerks als heroisch bezeichnen«, so das Fazit von Bernd Künzig, der für SWR2 die Premiere besuchte. Seine vollständige Rezension, gesendet am 9. März 2020 in der Sendung »SWR2 am Morgen« können Sie im Online-Angebot des SWR oder hier nachhören.

     

    Bernd Feuchtner attestiert dem Haus eine »bravouröse Ensembleleistung« und dem Philharmonischen Orchester Heidelberg unter Dietger Holm eine »großartige Leistung«, die so lange vergessene Musik »in einer derart überzeugenden Einstudierung zu präsentieren«. Auf klassikinfo.de (9. März 2020) schreibt er weiter, Regisseurin Sonja Trebes habe »witzige szenische Situationen geschaffen«, in denen die »menschlichen Konflikte« klar dargelegt würden − die Wiederentdeckung sei zu einem »überaus lohnenden Theaterabend« geworden.

     

    In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (12. März 2020) zieht Jesper Klein folgendes Fazit: »Dietger Holm führt das Philharmonische Orchester kundig durch die Partitur. Die Musik glitzert und strahlt, einige Melodien gehen direkt ins Ohr, ein Wiederaufleben von Gáls Musik kann man sich nur wünschen.«

     

    »Ein besonderer Premierenabend«, heißt es ebenso von Jesper Klein in der Rhein-Neckar-Zeitung (9. März 2020), denn »tatsächlich ist diese Heidelberger Produktion die erste große szenische Inszenierung des Stücks seit 1933 – kaum zu glauben!«

     

    Auch Manuel Brug findet in seiner Kritik in Die Welt (10. März 2020) anerkennende Worte für die »souveräne Stabführung« von Dirigent Dietger Holm, unter der sich die »reizvolle Partitur (…) so poetisch wie farbenfroh« entfaltet. Die Inszenierung von Sonja Trebes charakterisiert Brug als »munter« und »aufgeräumt unaufgeregt«.