Theater und Orchester Heidelberg

Schauspiel

Endspiel

Stück in einem Akt von Samuel Beckett

aus dem Französischen von Elmar Tophoven

Hamm und Clov spielen. Hamm ist blind und kann nicht gehen, Clov kann nicht sitzen. Die beiden sind aufeinander angewiesen und kommen nicht voneinander los. Sie könnten die letzten Menschen sein. Aber zumindest Hamms Eltern sind auch noch da. Sie stecken in Mülltonnen. Das Spiel geht weiter.

»Ende, es ist zu Ende, es geht zu Ende, es geht vielleicht zu Ende.« – Mit seinem »Endspiel« schuf der irische Literaturnobelpreisträger Samuel Beckett eine der prägnantesten Chiffren der modernen Literatur. Das Bild der Alten in ihren Mülltonnen hat sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Die ausweglose Situation ist so eindringlich wie mehrdeutig. Doch wie konnte es dazu kommen? Durch eine eingetretene Katastrophe oder eine schleichende Entwicklung? Egal, eine Grenze ist unumkehrbar überschritten. Einzig die Möglichkeit des Spielens gewährt Hamm und Clov einen gewissen Abstand von ihrer verzweifelten Lage. Die an ein Schachspiel erinnernde Symmetrie der Dialoge, die rituellen Handlungen sowie die inhaltliche Vielschichtigkeit des »Endspiels« fordern bis heute zur Interpretation und Inszenierung heraus. Seit seiner Uraufführung 1957 hat das »Endspiel« beständig an Aktualität gewonnen. – »Da es so gespielt wird … spielen wir es eben so.«

Termin

Do 19 November
Premiere
20.00 Uhr > Alter Saal

Endspiel

Stück in einem Akt von Samuel Beckett

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Änderungen vorbehalten

Besetzung