Theater und Orchester Heidelberg
Foto Gina Bolle

Theater digital

Ich bin’s Frank

Ein Live-Stream-Experiment von und mit Julia Häusermann, Münchner Kammerspiele

    UraufführungGastspiel

    Fr 07.05.2021, 20.30–21.25 Uhr Live-Stream auf dringeblieben.de

Münchner Kammerspiele in Kooperation mit Theater HORA – Stiftung Züriwerk

Auf Schweizerdeutsch mit deutschen Untertiteln

»Ich bin’s Frank« ist eine spielerische Einladung, in Franks Welten einzutauchen. So nennt sich die Schauspielerin Julia Häusermann bei der Arbeit, nach Frank Levinsky aus der Serie »Verbotene Liebe«. Das ist der Ausgangspunkt für eine Suchbewegung. In ihr trifft Spiel auf Behauptung, begegnen sich Leidenschaften und Verwandlungskünste, liegen Wut und Liebe, Trauer und Freude über- und nebeneinander. Julia Häusermann ist weit mehr als Frank und weit mehr als Julia. Sie ist ein Medium, eine Performerin, die sich in Gespenster, Popikonen, Telenovela-Figuren, Maschinen und Entertainer verwandelt. Mit allen Sinnen bewegt sie sich, trauert, wird wütend und lacht vom Herzen. Spielerisch, selbstvergessen, aneignend und bejahend. In diesem Sinne lädt der Abend außerdem ein, die Beschaffenheit sowie das verwobene Verhältnis von Norm und Abweichung, Geist und Natur, Weiblichkeit und Männlichkeit neu zu betrachten.

Stream verpasst?
Wir stellen den Abend noch einmal für 24 Stunden als Video-Stream auf dringeblieben.de zur Verfügung. »Ich bin’s Frank« (Münchner Kammerspiele) ist online von Samstag, 8. Mai 2021, 10.00 Uhr bis Sonntag, 9. Mai 2021, 10.00 Uhr.

Besetzung

Ideen und Autor*innenschaft Eliane Bertschi, Anna Fierz, Julia Häusermann, Nele Jahnke, Mehdi Moradpour, Hans-Jakob Christian Mühlethaler, Maxi Schmitz, Sabina Winkler Münchner

Regie Nele Jahnke | Bühnen- und Kostümbild Sabina Winkler | Musikalische Leitung Hans-Jakob Christian Mühlethaler | Video Eliane Bertschi | Dramaturgie Mehdi Moradpour | Theaterpädagogik Anna Fierz | Begleitung Lotti Happle | Fotografie Maxi Schmitz | Mit Julia Häusermann