Theater und Orchester Heidelberg

Musiktheater

Einführungsmatinee Idomeneo

Dramma per musica in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart

    Sa 10.11.2018, 11.00–13.15 Uhr, eine Pause Alter Saal+Eintritt frei!

In der Einführungsmatinee lernen Sie vorab Beteiligte der Produktion kennen und erfahren mehr über Werk und Inszenierung.

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Idomeneo

Trailer von Thiemo Hehl

Pressestimmen

  • Die »Zerrissenheit des Protagonisten« sei für den Regisseur der »eigentliche Kern der Geschichte«, und diesen verkörpere Winfrid Mikus »mit starker körperlicher Präsenz«, schreibt Matthias Roth in der Rhein-Neckar-Zeitung (19.11.2018): »seine Wut wie seine Verzweiflung sprengen jede Grenze«. Für »stimmlichen Glanz« sorgten allen voran Namwon Huhs »klangschöner Idamante« und Yasmin Özkans »traumhaft lyrische Ilia«. »Schlank und stringent« habe Dietger Holm die Partitur gestaltet.

     

    Eine »radikale Neuinterpretation« habe Regisseur Peter Konwitschny gezeigt, die sich aber auf die »ursprüngliche Behandlung des Stoffes« stütze, bemerkt Thomas Weiss im Darmstädter Echo (online, 19.11.2018). Getragen würde der »beachtliche Mozartabend« auch durch das Philharmonische Orchester Heidelberg unter Dietger Holm sowie die Darsteller, unter denen der Kritiker Namwon Huh (»mit gemeidigem Tenor«), Yasmin Özkan (»ungemein facettenreich«) und Hye-Sung Na (»beachtliche Koloraturtechnik«) besonders hervorhebt.

     

    Im Mannheimer Morgen (20.11.2018) notiert Eckhard Britsch, bei diesem Opernabend werde die „Theatermaschinerie angeworfen“, die Ausstatter hätten „wirksame, zuweilen spielerische“ oder „persiflierende Bilder“ gefunden. Dem Kritiker gefällt vor allem die musikalische Umsetzung: Neben dem „ebenso mächtig wie präzise auftrumpfendem“ Chor zeige sich das Orchester unter Dietger Holm „wach und agil“. Dieser koordiniere das Zusammenspiel mit dem Ensemble auf der Bühne „bemerkenswert“ gut. Eine „großartige Charakterzeichnung“ biete Winfrid Mikus mit der Titelrolle, unter den Sängersolisten hebt er weiter Yasmin Özkan („mit hingebungsvollem Zauber gesungen“), Hye-Sung Na („kostet die dramatischen Eifersuchtsszenen aus“) und Namwon Huh („lyrisches Profil“) hervor.