Theater und Orchester Heidelberg
Foto Florian Merdes

Musiktheater

Il barbiere di Siviglia

Komische Oper in zwei Akten von Gioachino Rossini

  • Archiv – Spielzeit 2019|20

  • Entfällt
    Fr 03.07.2020, 19.30 Uhr 18.45 Uhr Einführung Marguerre-Saal+

Libretto von Cesare Sterbini
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Empfohlen ab 13 Jahren

Die Premiere konnte in der Spielzeit 2019|20 aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus nicht stattfinden.

Graf Almaviva hat nur eines im Sinn: Er will die junge Rosina für sich erobern. Nur sorgt er sich, dass sich das hübsche Mädchen eher in die Idee, Gräfin zu werden, verliebt, als in den Grafen selbst. Mit dem stadtbekannten Barbier und als Schlitzohr verrufenen Figaro schmiedet er eine List und will inkognito das Herz Rosinas gewinnen. Dafür muss er aber zunächst an Dr. Bartolo, dem Vormund Rosinas, vorbei. Bartolo plant nämlich selbst, sein Mündel, das er wie seinen Augapfel hütet, zu heiraten – nicht zuletzt des Erbes wegen, das Rosina in eine Ehe einbringt.
Gerade einmal 23 Jahre war Gioachino Rossini alt, als er mit »Il barbiere di Siviglia« seine 17. Oper vorlegte, die in kürzester Zeit ihren Siegeszug über den gesamten Globus antrat. Der Komponist, Cellist, Cembalist, Hornist, Organist, Geiger, Sänger, Hobbykoch und begnadete musikalische Humorist kombiniert in seinen Figuren die bezwingende Komik der Commedia dell’arte mit einem »Überquellen an echten musikalischen Einfällen«, wie sich Giuseppe Verdi einst über Rossinis »Barbiere« äußerte. Sein Meisterwerk ist ein temporeiches, musikalisch rasantes Verwirrspiel, welches seinesgleichen sucht.

Mit »Il barbiere di Siviglia« gibt die russisch-israelische Regisseurin Inga Levant ihr Debüt am Theater und Orchester Heidelberg. Am Pult steht Generalmusikdirektor Elias Grandy.

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Besetzung