Theater und Orchester Heidelberg
Foto Susanne Reichardt

Musiktheater

Im weiẞen Rössl

Singspiel in drei Akten (frei nach dem Lustspiel von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg) | Buch von Hans Müller und Erik Charell | Musik von Ralph Benatzky | Gesangstexte von Robert Gilbert

Empfohlen ab 10 Jahren

Für Rechtsanwalt Doktor Siedler aus Berlin liegt das Glück dieser Erde am Wolfgangsee im Salzkammergut. Für Josepha Vogelhuber, resolute Wirtin des »Wirtshaus zum Weißen Rössl«, liegt das Glück wiederum im jährlichen Besuch des Herrn Doktors. Insgeheim hofft sie, ihn als ihren Gatten bald ganz nach St. Wolfgang zu locken. Oberkellner Leopold sieht sein Lebensglück als Ehemann an der Seite Josephas, was sich als ein schier uneinlösbarer Traum erweist. Und Fabrikant Gieseckes Glück liegt vor der Haustür, am Berliner Wannsee. Oder allenfalls noch in Ahlbeck an der Ostsee. Er bekommt das Gebirge von Tochter Ottilie verordnet, die noch gar nicht weiß, dass gerade auf sie das Glück am Wolfgangsee wartet …

Mitten in Berlin, im Großen Schauspielhaus, öffneten sich die »Rössl«-Pforten am 8. November 1930 zum ersten Mal. Verschiedene Verfilmungen und zahlreiche Bühnenaufführungen zeugen bis heute vom ungebrochenen Kult, den das Stück mit seinen frechen Dialogen und hinreißenden Melodien umgibt und Generationen von Theaterzuschauer*innen Jahr für Jahr erfreut.
Zum ersten Mal am Theater und Orchester Heidelberg arbeitet der junge Regisseur Felix Seiler, der seine Liebe zu Musical, Operette und Revue schon an einigen Häusern, darunter der Komischen Oper Berlin, unter Beweis stellen konnte. Die musikalische Reisebegleitung ins Salzkammergut übernimmt Studienleiter Johannes Zimmermann.

Besetzung

Studienleitung Johannes Zimmermann
Musikalische Einstudierung Hanna Pyo, Paul Taubitz, Sena Uto, Johannes Zimmermann
Regieassistenz und Abendspielleitung Christine Arnold
Dancecaptain Sabrina Stein
Inspizienz Sandra Wisotzki, Christian Schubert
Bühnenbildassistenz Selina Termath, Ekaterina Degering
Kostümassistenz Oktavia Zyta Herbst

Technischer Direktor Peer Rudolph
Technischer Produktionsleiter Jens Weise
Bühnenmeister*in Michaela Abts, Rolf Bader
Leiter der Beleuchtungsabteilung Ralf Kabrhel
Leiter der Tonabteilung Alexander Wodniok
Ton Chris Stader, Jakob Morschewski
Leiterin der Kostümabteilung Katharina Kromminga, Kristina Flachs (Stellv. und Kostümbearbeitung)
Gewandmeisterin Damen Dagmar Gröver
Gewandmeisterin Herren Katja Ulrich/Baika Bettag
Leiterin der Ankleiderei Sabrina Fritsch
Chefmaskenbildnerin Kerstin Geiger, Martina Müller (Stellv.)
Abendmaske Amelie Broich, Martina Müller, Lili Zawierucha, Marlene Miensopust, Caecilia Neuweiler, Regine Nibler, Daniela Werner
Leiterin der Requisite Lotte Linnenbrügger
Requisite Laurenz Micke, Julia Hartmann, André Nissen, Hyejin Park, Wolf Brückmann
Vorstand des Malersaals Dietmar Lechner
Leiter der Dekorationswerkstatt Markus Rothmund
Leiter der Schlosserei Karl-Heinz Weis
Leiter der Schreinerei Klaus Volpp

Bilder


Pressestimmen

  • »Im Zentrum steht die gute Unterhaltung« und beim Premieren-Publikum »herrschte gute Stimmung«, beobachtet Hans-Günter Fischer im Mannheimer Morgen (21. Juni 2021). Regisseur Felix Seiler habe ein Schwäche für die »leichte Muse«, gehe aber »trotzdem reflektiert zu Werke« − seine Inszenierung könne »durchaus ein Hit werden«, stehe schon nach der Premiere »unter Kultverdacht«, meint der Kritiker. Hierzu trügen auch die »wirklich frischen Tanzeinlagen« bei wie auch das Orchester, das »zwischen Kuhglocken- und Jazzsound alles auffährt, was Kulturtouristen glücklich macht«.

     

    »Auch großer Kitsch kann gute Kunst sein« notiert Volker Oesterreich in der Rhein-Neckar-Zeitung (21. Juni 2021) und im Schlosshof werde von Regisseur Felix Seiler und dem musikalischen Leiter Johannes Zimmermann bewiesen, dass das Singspiel von 1930 auch heute noch »lebendig wie ein munteres Fohlen« sei. Präsentiert werde ein »leichter, aber effektvoll komponierter Sommerspaß«: »Die Sause schnurrt nur so dahin – auch dank der Entertainment-Profis aus dem Philharmonischen Orchester«.

     

     

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