Theater und Orchester Heidelberg
Foto Alwin Poiana

Impression

by Iván Pérez

»Impression« is the first creation by artistic director Iván Pérez in collaboration with the composer Ferran Cruixent and United Visual Artists. The exciting new ensemble of Dance Theatre Heidelberg (DTH) will be accompanied live by the Heidelberg Philharmonic Orchestra.

It is a work about the »Millennials«, the generation born in the period 1980-2000. It questions how we perceive this generation from different perspectives through the mediums of dance, visual arts and music. This work brings our attention to the elusiveness of time in a multi-layered and virtual space. Bodies are framed by weightless surfaces and immersed in majestic waves of sound, creating a matrix of formlessness. The result is an expression of the social dynamics that are founded in and continue to evolve from the Millennials. It invites us to speculate on the potential of this generation, from the perspective of both the individual and the collective. The boundaries of this impression are slippery and mercurial, as we remain ultimately present within and part of its unfolding.

Tanz

Impression

von Iván Pérez

EN
  • Archiv – Spielzeit 2018|19

  • Uraufführung

    Do 27.12.2018, 19.30–21.15 Uhr, eine Pause 18.45 Uhr Einführung Marguerre-Saal+

»Impression« ist die erste Heidelberger Neukreation von Iván Pérez und eine Zusammenarbeit mit dem Komponisten Ferran Cruixent und United Visual Artists. Das spannende neue Ensemble des Dance Theatre Heidelberg (DTH) wird dabei live vom Philharmonischen Orchester Heidelberg begleitet.

Das Stück beschäftigt sich mit der Millennium-Generation, den zwischen 1980 und 2000 Geborenen. Sowohl aus der Perspektive des Individuums als auch des Kollektives und durch die unterschiedlichen Mittel des Tanzes, der Musik und der bildenden Kunst hinterfragt es, wie wir diese Generation wahrnehmen. Es ist auch ein Ausdruck der gesellschaftlichen Dynamiken, die von den Millennials ausgehen und sich mit ihnen weiterentwickeln. In einem vielschichtigen und virtuellen Raum lenkt »Impression« unsere Aufmerksamkeit auf die Unbestimmbarkeit der Zeit. Von schwerelosen Flächen gerahmt, tauchen die Körper in die erhabenen Wellen der Klänge des Orchesters ein und erschaffen eine Matrix der Formlosigkeit. Denn die Konturen dieser Impression sind schwer fassbar und unbeständig, auch weil wir letztlich innerhalb dieser Entfaltung verbleiben und Teil von ihr sind.

Bilder


Videos

Impression − Teaser #1

Teaser von Michael Maurissens mit Hintergrundinformationen zu Iván Pérez’ erster Uraufführung in Heidelberg

Pressestimmen

  • »Mutig und originell« thematisiere Iván Pérez die Generation Y und habe für seine erste Heidelberger Uraufführung ein beeindruckendes Team zusammengestellt. Ferran Cruixents Komposition spiele »souverän mit den Genres«, sei geradezu »eine Wucht«, die den Abend »jederzeit zusammenhalte«, »mit Bravour« umgesetzt vom Philharmonischen Orchester Heidelberg unter Dietger Holm. United Visual Artists habe eine »höchst wirkungsvolle Bühnenlösung« geschaffen. In seiner Choreografie frage Pérez »die leisen Töne ab und setze auf Authentizität«. Isabelle von Neumann Cosels Fazit in der Rhein-Neckar-Zeitung (10.12.2018): »Das Premierenpublikum kam, sah, staunte – und applaudierte lautstark«.

     

    Iván Pérez’ choreografische Dramaturgie stelle die Fragen rund um die Generation der Millenials »ausdrucksstark dar« und lasse seinen Tänzer*innen auf der Bühne viel Platz für individuelle »künstlerische Freiheiten«, beobachtet Bettina Henkelmann im Mannheimer Morgen (10.12.2018). Ferran Cruixent sei mit seiner Komposition ein »kongeniales Auftragswerk gelungen«, das in ebensolcher Weise vom Philharmonischen Orchester umgesetzt werde: »Insgesamt entsteht ein Ineinanderfließen, eine Symbiose von Musik und Tanz, ein Augen- und Ohrenschmaus«.

     

    »Packend« sei dieser »eindrucksvolle Abend« schon rein musikalisch, bemerkt Stefan Benz im Darmstädter Echo (12.12.2018), »aufwühlend dramatisch« setze das Orchester unter Dietger Holm die Partitur Ferran Cruixents um. Iván Pérez mache in seiner Choreografie »enorm viele assoziative Angebote zur Zustandsbeschreibung einer jungen Generation zwischen totaler Vernetzung und Terrorangst«. Nach dem knapp zweistündigen Abend wolle man »unbedingt mehr von diesem Choreografen und seiner Millenial-Truppe sehen«.

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