Theater und Orchester Heidelberg

Musiktheater

Einführungsmatinee und Probenbesuch Katja Kabanova

Oper in drei Akten von Leoš Janáček

    Sa 18.05.2019, 11.00–13.15 Uhr, eine Pause Marguerre-Saal+Eintritt frei!

Bei der Einführungsmatinee erhalten Sie einen Einblick in eine Probe zur Musiktheaterpremiere, Sie lernen Beteiligte der Produktion kennen und erfahren mehr über Werk und Inszenierung.

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Katja Kabanova

Trailer von Thiemo Hehl

Pressestimmen

  • »Auf höchstem Niveau« hätten sich die Leistungen des gesamten Ensembles, von Chor und Philharmonischem Orchester in der Premiere gezeigt, berichtet Matthias Roth in der Rhein-Neckar-Zeitung (27.5.2019). »Fabelhaft« hätten Sängerinnen und Sänger die »äußerst dicht gewebte Musik aus dem Orchestergraben unter GMD Elias Grandys Dirigat« auf der Bühne umgesetzt, dabei habe Carolyn Frank als Kabanicha mit ihrer »sängerischen Kompetenz« und dem »schonungslosen Ausdruck ihrer Darstellungskunst« einen »grandiosen« Abschied von der Bühne feiern können. »Absoluten Respekt« verdiene die Inszenierung, in der Regisseurin Andrea Schwalbach und Bühnenbildnerin Anne Neuser »mit psychologischem Skalpell von Anfang an alles« offenlegten und Janaceks »realistische Darstellung seelischer Vorgänge« auf die Bühne übersetzten. Fazit des Rezensenten: »Dirigent Grandy und die Musiker des Philharmonischen Orchesters verschaffen diesem Abend eine extrem ausdrucksstarke Grundlage, auf der die Solisten sicher balancieren. Das ist hörens- und sehenswert!«

     

    »Überzeugend« in seiner Darstellung einer »(sinn-)entleerten Welt« nennt Hans-Günter Fischer im Mannheimer Morgen (online, 25.5.2019) das Bühnenbild – und daran knüpfe die Regisseurin in ihrer Personenführung »nahtlos« an: Wo Moral und Religion nur »brüchige Gerüste“ zur Verfügung stellten, drohe »menschliche Verrohung und Verwahrlosung«, die auf der Bühne »konkret und körperlich« werde. Hye-Sung Na in der Titelrolle mache sich »den kantig slawischen Verismo Janáčeks verzehrend intensiv zu eigen« und auch das Philharmonische Orchester Heidelberg unter GMD Elias Grandy blicke »unerschrocken in die Abgründe, während der Chor manchmal von einem alten heilen Russland raunt«.