Theater und Orchester Heidelberg
Foto Susanne Reichardt

Schauspiel

La flauta mágica/Die Zauberflöte

Eine internationale Koproduktion frei nach Motiven aus »Die Zauberflöte« von Wolfgang Amadeus Mozart und Emanuel Schikaneder

    Uraufführung

    PremiereSa 01.02.2020, 19.30–21.15 UhrMit Publikumsgespräch Marguerre-Saal+

Musik von Horacio Salinas | Songtexte von Julieta Venegas

In spanischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Empfohlen ab 16 Jahren

Eine sechsköpfige Live-Band, ein sechsköpfiges Ensemble, sechs verschiedene Nationen: In »La flauta mágica/Die Zauberflöte« trifft die mitreißende lateinamerikanische Neukomposition von Horacio Salinas, einem der einflussreichsten chilenischen Komponisten, auf die emotionalen Songtexte der mexikanischen Singer-Songwriterin Julieta Venegas und einen aufwühlenden Theatertext des bekanntesten chilenischen Dramatikers Guillermo Calderón. Regie bei dieser außergewöhnlichen Uraufführung, die Schauspiel und Musik verbindet, führt Antú Romero Nunes. Halb Portugiese, halb Chilene, in Deutschland aufgewachsen, verkörpert er durch seine Biografie und seine Theaterarbeit wie kein anderer die Idee des lebendigen Kulturaustauschs zwischen Deutschland und Iberoamerika. »La flauta mágica/Die Zauberflöte« feiert noch vor der Eröffnung des ¡Adelante!-Festivals Premiere bei dem wichtigsten lateinamerikanischen Festival Santiago a Mil in Chile.

Theaterpädagogisches Begleitangebot: Probenklasse | Mal gucken! | Begleitmaterial | Vorbereitung | Einführung | Nachgespräch 

Besetzung

Sounddesign Johannes Hofmann
Internationales Management Sandra Kornmeier
Kommunikation und Vermittlung Ilona Goyeneche
Regieassistenz Rebecka Dürr
Projektassistenz Eva-Maria Bergdolt
Bühnenbildassistenz Selina Termath
Kostümassistenz Naomi Kean
Dolmetscherin Monica Mudersbach
Übertitel Miriam Denger
Regiehospitanz Leonor Courtoisie, Rebecca Sensbach
Kostümhospitanz Lilli Gabriel

Technischer Direktor Peer Rudolph
Technischer Produktionsleiter Jens Weise
Leiter der Bühnentechnik, Bühnenmeister Edgar Lugmair
Leiter der Beleuchtungsabteilung Ralf Kabrhel
Leiter der Tonabteilung Alexander Wodniok
Ton Konstantin Springer, Miloslav Popov
Leiterin der Kostümabteilung Katharina Kromminga, Kristina Flachs (stellv.)
Kostümbearbeitung Kristina Flachs
Gewandmeisterin Damen Karen Becker
Gewandmeisterin Herren Rebecca Meurer
Chefmaskenbildnerin Kerstin Geiger, Martina Müller (stellv.)
Abendmaske Amelie Broich, Nikola Wells, Jovana Elena Ruf
Leiterin der Requisite Lotte Linnenbrügger
Requisite Jürgen Wilz
Vorstand des Malersaals Dietmar Lechner
Leiter der Dekorationswerkstatt Markus Rothmund
Leiter der Schlosserei Karl-Heinz Weis
Leiter der Schreinerei Klaus Volpp

Bilder


Pressestimmen

  • Für SWR2 Klassik besuchte Marie-Dominique Wetzel eine Probe und sprach mit Regisseur Antú Romero Nunes und dem musikalischen Leiter Raúl Venegas. Ihren Beitrag, gesendet am 30. Januar 2020 im SWR2, können Sie hier nachhören.

     

    »Als Theaterabend ein Volltreffer, als erste Koproduktion mit dieser Spannweite … eine logistische Höchstleistung«, so Matthias Roth in der Rhein-Neckar-Zeitung (2. Februar 2020). »Das Stück ist seltsam, gruselig, verwirrend – aber auch bezaubernd.« Es begeistere durch die Musik und die Darsteller. Regisseur Antú Romero Nunes habe thematische Motive aus Mozarts und Schikaneders Vorlage herausgegriffen, sie mit Märchen der Brüder Grimm kombiniert und neu in Musik gesetzt. Diese sei »hervorragend arrangiert«, auf der Bühne »von fünf Musikern und dem Komponisten an der Perkussion mit viel tänzerischem Schwung realisiert« und von den Darsteller*innen »mit vokalem Geschick hinreißend« umgesetzt.

     

    Für Sabine Leucht in der nachtkritik (1. Februar 2020) war es ein »rauschhaftes Ereignis, das da über die Bühne« getobt sei. Mozart- wie Pop-Motive seien eingestreut in »einen grundentspannt bis flamenco-feurigen, nur selten abreißenden Klangteppich«. Die »sehr freie Überschreibung« der »Zauberflöte«, die den »ewig ungelösten Fragen« nachgehe und darauf »ein paar einfache und ein paar komplizierte Antworten parat habe«, erzähle »mit handfester Gewalt« und in »märchenhaft prächtigen und märchenhaft drastischen Bildern von der Zerstörung der Kindheit«.

     

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