Theater und Orchester Heidelberg
Foto Susanne Reichardt

Musiktheater

Einführungsmatinee und Probenbesuch zu Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

    Sa 02.11.2019, 11.00–13.50 Uhr, eine Pause Alter Saal+Eintritt frei!

Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica | in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Empfohlen ab 13 Jahren

Bei der Einführungsmatinee lernen Sie vorab Beteiligte der Produktion kennen und erfahren mehr über Werk und Inszenierung.

Termine

Mo 27 Januar
19.30–22.20 Uhr > Marguerre-Saal | 18.45 Uhr Einführung

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

Di 11 Februar
19.30–22.20 Uhr > Marguerre-Saal | 18.45 Uhr Einführung

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

Weitere Termine
Sa 22 Februar
19.30–22.20 Uhr > Marguerre-Saal

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

Do 9 April
19.30–22.20 Uhr > Marguerre-Saal | 18.45 Uhr Einführung

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

Mo 13 April
19.00–21.50 Uhr > Marguerre-Saal

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

So 19 April
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit!
15.00–17.50 Uhr > Marguerre-Saal | 14.15 Uhr Einführung

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

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Änderungen vorbehalten

Besetzung

Studienleitung Johannes Zimmermann
Musikalische Einstudierung Suwon Kim/Claudio Novati/Hanna Pyo/Johannes Zimmermann
Regieassistenz und Abendspielleitung Amna Shadad
Inspizienz und Leiterin der Statisterie Sandra Wisotzki
Bühnenbildassistenz Bettina Ernst
Bühnenbildhospitanz Antonia Ritter
Kostümassistenz Naomi Kean
Kostümhospitanz Alissa Schaaf
Musiktheaterpädagogik Judith Raspe
Erstellung der Übertitel Ulrike Schumann
Übertitelinspizienz Martin Becher, Viktoria Karl, Florian Lang

Technischer Direktor Peer Rudolph
Technischer Produktionsleiter Jens Weise
Konstruktion Oliver Schmidt
Leiter der Bühnentechnik Edgar Lugmair
Bühnenmeister Brandon Ess
Leiter der Beleuchtungsabteilung Ralf Kabrhel
Leiter der Tonabteilung Alexander Wodniok
Ton Luisa Sachs, Thomas Mandl
Leiterin der Kostümabteilung Katharina Kromminga, Kristina Flachs (Stellv.)
Kostümbearbeitung Kristina Flachs
Gewandmeisterin Damen Dagmar Gröver
Gewandmeisterin Herren Baika Bettag, Katja Ulrich
Chefmaskenbildnerin Kerstin Geiger, Martina Müller (Stellv.)
Abendmaske Ramona Bauer, Amelie Broich, Martina Müller, Laura Stumpf, Lisa Watanpour, Nikola Wells
Leiterin der Requisite Lotte Linnenbrügger
Requisite Laurenz Micke, Steffi Schumann, Jürgen Wilz
Vorstand des Malersaals Dietmar Lechner
Theaterplastikerin Anne Schneider
Leiter der Dekorationswerkstatt Markus Rothmund
Leiter der Schlosserei Karl-Heinz Weis
Leiter der Schreinerei Klaus Volpp

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Madama Butterfly

Trailer von Thiemo Hehl

Pressestimmen

  • Für Deutschlandfunk war Uwe Friedrich zu Gast bei der Premiere und berichtete im Anschluss an die Vorstellung live im Gespräch mit Britta Bürger. Das Gespräch, gesendet am 9. November 2019 in der Sendung »Fazit« im Deutschlandfunk Kultur, können Sie hier nachhören.

     

    In Adriana Altaras’ als »psychologischem Kammerspiel« angelegten Inszenierung, die sich ganz auf die »Liebe der Cio-Cio-San« konzentriere und das Libretto genau lese, sei Hye-Sung Na als Butterfly »der unangefochten leuchtende Stern«, schreibt Matthias Roth in der Rhein-Neckar-Zeitung (11. November 2019). Ihre Rolle habe sie »in allen Fasern dieses Charakters erfasst und verinnerlicht«, in »schier endlosen Nuancierungen« und »sauberer, nie schriller Höhe« gebe ihre »tadellose Stimme« der Rolle eine »höchst feine, in sich gekehrte Wendung«: »Das hat etwas Intimes, Leises und zutiefst Berührendes.« Elias Grandy und das Philharmonische Orchester hätten bei der Premiere ein »emotional höchst packendes Klangereignis« geboten, das jede Gefühlsregung auf der Bühne in der Musik »widergespiegelt« habe.

     

    Für Frank Pommer (Die Rheinpfalz, 10. November 2019) ist Generalmusikdirektor Elias Grandy der »große Gewinner dieser Neuproduktion«. Er habe das Philharmonische Orchester Heidelberg zu »einem packenden, mitreißenden, bisweilen regelrecht aufwühlenden Spiel« animiert, die Tragödie sei von Anfang an in der Musik präsent: »immer unter Hochspannung, nie jedenfalls schwülstig oder süßlich«. In der Inszenierung von Adriana Altaras, die sich »eng an die Vorlage« halte und deren Stärken »eindeutig in der Personenführung« lägen, sei Hye-Sung Na in der Titelrolle »so etwas wie eine Idealbesetzung«. Stimmlich überstrahle sie das Orchester »mühelos«, ihrer Darstellung folge der Zuschauer »atemlos«. »Beachtenswert« sei auch die Leistung der Sängerdarsteller Chaz’men Williams-Ali, Katarina Morfa, Jomes Homan und João Terleira.

     

    In ihrer Inszenierung habe Adriana Altaras eine »genaue Sicht auf die Figuren und ihre Motivation« bewiesen und die Tragik der Figuren »präzise ausgearbeitet« und in »ästhetisch stimmige Bilder« übersetzt, bemerkt Claus Walters in den Badischen Neuesten Nachrichten (13. November 2019). Im Mittelpunkt der Abends stehe die »grandiose« Hye-Sung Na, die »fern aller Routine« und mit einer »ungemein differenzierten sängerischen Gestaltung« ein »überzeugendes« Rollenporträt geboten habe. Wie GMD Elias Grandy das Geschehen »aus dem Graben dramatisch angeheizt« habe, und das »Vordergründig-Wirkungsvolle ins rechte Verhältnis zur Modernität der Partitur« gesetzt habe, sei vom Publikum ebenso gefeiert worden wie die Leistung des »zuverlässigen« Chores.